"Ein Körper ändert seine Geschwindigkeit nicht, wenn keine Kraft auf ihn ausgeübt wird", ist ein Spezialfall der Grundgleichung der Mechanik?

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6 Antworten

Aus dem Naturgesetz

F = m a = m dv/dt

folgt

dv/dt = (F/m) 

Wenn F=0 so folgt daraus

dv/dt = 0 ==> v = konstant


Meine Argumentation wäre die folgende:

Für einen Körper in Bewegung gilt

v_neu = v_alt + a * t

Wenn nun aber keine Kraft auf ihn wirkt, so ist wegen F = m*a auch sofort a = 0. Folglich bleibt die Geschwindigkeit konstant.

Ich glaube, dass sich deine Frage mit dem 1. Newton' schen Axiom überschneidet und das erklärt eigentlich eh schon alles "Ein Körper verharrt in Ruhe oder in gleichförmiger Bewegung, wenn keine Kraft auf ihn einwirkt".
Er folgt seiner Trägheit.

Eigentlich ist das ganz einfach: einsetzen und ausrechnen.

Das Grundgesetzt der Mechanik lautet: F = m * a

F sei nun 0, also ergibt sich: 0 = m * a
0/ m = a = 0

a = 0 bedeutet:

a = ∆v / ∆t = 0
∆v = 0 / ∆t = 0

Ergebnis: bei F = 0 wird ∆v ebenfalls zu 0. ∆v = 0 bedeutet, es findet keine Geschwindigkeitsänderung statt.

Na ja wieso sollte er seine Richtung ändern wenn nix auf ihn wirkt?! Irgendeine Anziehung oder Kraft wirkt, sonst ändert nix seine Richtung...

Ist kein Spezialfall dieser Grundgleichung, sondern die Gegenaussage "Nur wenn eine Kraft wirkt, tritt eine Geschwindigkeitsänderung und/oder eine Verformung auf!"

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