Ein Kind (6J.) verliert einen Schlüssel, den ihm die Mutter gab. Nun ist das Kind 19 Jahre und die Mutter will 300€ als Ersatz, ist das Rechtlich möglich?

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15 Antworten

Ein 6jähriges Kind ist nicht deliktfähig und somit auch nicht für angerichtete Schäden haftbar zu machen. Einzig darum geht es bei einem Schaden den ein solches Kind verursacht. Haftbar würden allenfalls die Eltern sein, wenn der Schaden dadurch verursacht wurde, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind. Die Mutter könnte also theoretisch Ansprüche gegen sich selbst geltend machen weil sie nicht richtig aufgepasst hat. Ansprüche gegen ihr jetzt 19 Jahre altes Kind bestehen nicht und die ganze Geschichte ist einfach nur lächerlich. Geregelt ist das in § 828 BGB.

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Zum Glück gibt es wenige Gesetze, die das Miteinander von Kindern und Eltern regeln.Jedenfalls keines, was in diesem Fall anwendbar wäre. Auch, dass du mit 7 Jahren nicht das erträumte Geburtstagsgeschenk bekommen hast, ist rechtlich nicht relevant.

Wenn die Mutter das Geld haben will und du es ihr nicht geben willst, dann ist das ganz ausschließlich euer Problem.

Du kannst: a) das mit ihr ausdiskutieren b) bezahlen c) den Kontakt beenden.

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Nein.

Das Kind war damals weder deliktsfähig noch geschäftsfähig. Deshalb kann die Mutter rechtlich nichts verlangen.

Außerdem wäre der Anspruch verjährt.

Schließlich denke ich, keine Mutter würde das verlangen. Das ist wahrscheinlich nur eine theoretische Frage.

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Kommentar von Vitalier84
16.07.2016, 12:54

Leider ist das keine theoretische Frage, diese Mutter gibt es wirklich.

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  1. ist das absolut lächerlich,
  2. garantiert schon längst verjährt und
  3. werden Adjektive auch kleingeschrieben, wenn ein Artikel davor steht.
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Nein, überhaupt in keinster Weise.

Die Mutter braucht ihrer 6jährigen Tochter überhaupt keinen Schlüssel auszuhändigen. Schlimm genug, dass die Mutter nicht da ist, wenn das KInd nach Hause kommt.

Ein 6jähriges Kind muss noch betreut werden und nicht alleine in die Wohnung müssen. Dass das oft praktiziert wird, weiss ich auch, aber ich finde das nicht in Ordnung.

Kleine Kinder sind kleine Kinder und keine Erwachsene, die man später dafür verantwortlich machen kann, weil sie mal einen Schlüssel verloren haben.

Kinder verlieren Gegenstände, das ist ganz normal. Auch  Erwachsene verlieren Gegenstände.

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ohne jetzt weiter auf die Mutter - Kind Beziehung einzugehen!

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

§ 195 BGB.

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Wieso ?

Erstens...ein 6jähriger ist nicht für sowas heranzuziehen.

Zweitens...wenn der Vermieter damals das Geld von der Mutter haben wollte, dann musste sie das bezahlen. Sie hatte die Verantwortung für das Kind und musste damit rechnen, das ein 6jähriges Kind auch einen Schlüssel verlieren kann. Eltern haften für ihre Kinder ...schon mal davon gehört ?

Drittens...es wäre rechtlich sowieso verjährt, wenn in dem Fall nicht eh das oben genannte greifen würde.

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Kommentar von Bitterkraut
16.07.2016, 12:52

Nein, Eltern haften nicht für ihre Kinder - das ist wohl der am weitesten verbreitete Rechtsirrtum aller Zeiten.

Eltern haften nur für sich selbst, für eine Verletzung der Aufsichtspflicht z.B. Die kommt hier aber nicht in Frage. Sippenhaft ist abgeschafft.

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Nein, der Schadenersatzanspruch ist verjährt und es stellt sich die Frage, ob das Kind ausreichend rechtsfähig gewesen wäre, um es zu belangen. Falls ja, hätte die Mutter rechtzeitig einen Titel gegen ihr Kind erwirken müssen. Jetzt ist es so oder so zu spät.

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Kommentar von Grautvornix
16.07.2016, 12:49

Was es alles gibt....kopfschüttel.

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Kommentar von Aliha
16.07.2016, 13:00

"es stellt sich die Frage, ob das Kind ausreichend rechtsfähig gewesen wäre, um es zu belangen." 

Nein, diese Frage stellt sich nicht, das Kind war in diesem Alter nicht deliktfähig. D.h. es haftet in keinem Fall für Schäden die es verursacht hat. Lediglich die Eltern können für Schäden die von einem Kind unter 7 Jahren verursacht wurden haftbar gemacht werden, aber nur dann, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind.

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Nein, das ist nicht möglich. Mit 6 Jahren war das Kind noch gar nicht geschäftsfähig - auch nicht eingeschränkt geschäftsfähig. Der Schlüssel unterlag der Aufsichtspflicht und Verantwortung der Mutter/Erziehungsberechtigten.

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Kommentar von Bitterkraut
16.07.2016, 12:56

Die Geschäftsfähigkeit steht hier sowenig zur Debatte wie die Strafmündigkeit. Es ist weder ein Geschäft, noch eine Straftat, um das es hier geht.

Es geht allein um Haftung.

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Sorry, aber die Mutter sollte sich in Psychatrische Behandlung begeben, wenn ihr dieses "Problem" immer noch zu schaffen macht.

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Hat diese Mutter zu Zeit Ausgang,oder ist sie schon komplett entlassen?.

Wenn sie mit ihrer Vorderung Recht bekäme,würde ich die Welt noch weniger verstehen,als bisher.

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Nein das ist Blödsinn!

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Nein, natürlich nicht! Die Mutter hat die Verantwortung für den Schlüssel getragen. Und die kann man nciht auf ein sechsjähriges Kind abwälzen! Wie kommst du auf so einen Blödsinn?

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Das ist ja wohl echt ein Witz....

Wenn ich alles von meinen kinder finanziell ersetzt haben möchte was sie verloren oder kaputt gemacht haben mit 6Jahren.dann warte ich und bin dann Reich 😂 ne ehrlich jetzt...

Was ist das für ne Mutter

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natürlich nicht.

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