Ein Kätzchen ist uns zugelaufen. Probleme mit dem Hund.

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10 Antworten

Zunächst mal solltet ihr mit dem Kätzchen direkt zum Tierarzt, um abzuklären, in welchem Zustand sie ist. Uns ist auch mal eine zugelaufen, die war total verfloht. Daher ist es wichtig, erst mal zum Tierarzt zu fahren. Wenn sie Katze dann in einem guten Zustand ist, könnt ihr sie ja wieder mitnehmen. Wichtig ist auch zu wissen, wie alt sie ist (wegen der Nahrung).

Der Hund ist hierbei erst mal das kleinste Problem, haltet die Katze erst mal von ihm fern, bis sie wieder fitter ist.

Hallo Jeanny,

geh zuerst mal bitte mit dem Kleinen zum Tierarzt. Er wird euch auch genauer sagen können wie alt das Kitten ca ist. Wenn es wirklich noch sehr jung ist kann es sein dass ihr es erstmal mit Aufzuchtmilch aufpeppeln müsst, später wird es dann mehr und mehr Nassfutter fressen können. Der TA kann euch auch zeigen wie ihr es am besten Füttert, was ihr beachten müsst etc. Außerdem müsst ihr mit dem Kleinen eine Wurmkur machen und der TA muss es auf weitere Parasiten (Milben, Flöhe etc.) untersuchen. Gerade Kätzchen die viel außen sind haben da nämlich oft einen Befall.

Dann solltet ihr in der Nachbarschaft Zettel aushängen, falls das Kitten doch wem gehört und es ausgebüchst ist. Gerade bei so kleinen Kitten ist es nämlich wichtig dass sie bis min. zur 12. Lebenswoche bei ihrer Mutter sein können, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. Dort lernen sie alles, was sie für ihr Leben brauchen, auch das Sozialverhalten im Umgang mit anderen Katzen/Tieren.

Dass dein Hund erstmal nicht sonderlich erfreut über den Neuzugang ist kann ich mir vorstellen. Es ist sein Revier und plötzlich ist jetzt alles anders und er genießt nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit. Beschäftigt euch trotz des süßen, hilfsbedürftigen Kitten auch besonders viel mit dem Hund, damit er nicht so Eifersüchtig wird. Kennt er Katzen denn generell? Wie reagiert er sonst darauf? Es gibt viele Haushalte die sowohl Katzen als auch Hunde haben wo das gut funktioniert. Aber es kommt natürlich auch auf die Charaktere der Tiere an. Zu Anfang würde ich das Kitten jetzt erstmal vollständig von ihm trennen, auf jedenfall bis ihr beim TA gewesen seid und es von Parasiten etc. befreit ist. Und wenn es dann etwas stärker und wieder munter ist, könnt ihr -allerdings nur unter Aufsicht- das KLeine schon auch mal zum Hund lassen. Er will ja auch wissen was das jetzt eigentlich ist was da die Ruhe in seinem Revier stört und vllt. findet er das Kleine ja mit der Zeit auch ganz nett. Manche Hunde "adoptieren" andere Babytiere, auch wenn es keine Hunde sind, und übernehmen sozusagen die Mutterrolle für sie.

Sollte sich kein Besitzer finden und ihr das Kitten behalten, sollte das Kitten aber die Möglichkeit zum Kontakt zu anderen Katzen haben können. Denn durch die Trennung von der Mutterkatze verpasst das Kitten einiges an Erziehung und das könnte durch ein anderes Kitten als Kumpel oder eine andere erwachsene Katze etwas aufgebessert werden. Evtl kann da auch der Hund was zu beitragen, aber ein Hund ist nunmal keine Katze und da sich auch die Katzensprache von der Hundesprache sehr unterscheidet solltet ihr überlegen, ob ihr vielleicht noch ein weiteres Kitten zu euch nehmt.

Viel Erfolg!

Erst würde ich mal abarten ob sich doch noch jemand meldet dem das Kätzchen gehört. Damit sich euer Shizu daran gewöhnen wird, solltest du das Kätzchen mal auf den Arm nehmen und den Hund dazu nehmen, streicheln und mit ihm schmusen. Schnell wird er verstehen, das Mieze nun mit zu euch gehört.

Der Hund hat natürlich Angst, dass die Katze im das Revier streitig macht. Entweder du musst immer dabei sein, wenn Hund und Katze zusammen sind oder du musst sie in einem anderen Zimmer aufpeppln. Vielleicht gewöhnt der Hund sich daran, wenn nicht solltest du ein gutes Zuhause für sie suchen

Bringt die Katze oregenteo hin, wo n sie aufgepeppelt werden kann, Bekannte, Tierheim.... ihr tut weder eurem Hund, noch dem Kätzchen einen Gefallen damit, wenn ihr sie bei euch habt. Das ist für elle Stress

Hund streicheln, mit Worten besänftigen, weiter kraulen im Nackenbereich...

irgendeiner nimmt das Kätzen auf den Schoß (am besten eignet sich die Coach für sowas) und wer anderes geht ganz locker und kraulend mit dem Hund in Richtung Coach, wo der andere mit dem Kätzchen auf der Coach sitzt...

Der Sitzer auf der Coach ist nicht der Rudelführer des Hundes sondern irgendein Familienmitglied, welches nicht als der Herr und Meister vom Hund ist (aus der Sicht des Hundes, wenn er als Obertier aus eurer Familie sieht)... Das Obertier des Hundes führt den Hund und besänftigt diesen und streichelt diesen...

Katzenbezugsperson ist auch wer anderes in eurer Familie, sollte nicht am Anfang der Rudelführermensch sein..

Wenn der Hund dann auf Kätzchen trifft.. wohlig das kleine einpacken in einem Handtuch oder Decke... so dass der Kopf rauslukt... nähert sich der Hund ruhig das Handtuch bissl lockern aber nicht so lockern das die Katze ausbücksen kann... und dann den Hund zum Schnuppern gewähren lassen

Und das bissl mehr mals am Tag praktizieren... meist klappt das aber schon am Anfang...so das man Tuch ganz wegnehmen kann.. die Katze sich nicht verkriecht... und der Hund wird auch nicht auf sie drauf springen... Denn Rudelführer steht ja daneben und passt auf den Hund auf und ist total ruhig und relaxt, dieser lässt sich nichts anmerken und spricht mit dem Hund dann ganz normal so wie man es sonst macht...

Die normale Sprachstimme ist wichtig... denn normale Stimme, ist auch ein Kommando für den Hund das alles in Ordnung ist... Vorerst bevor man mit Hund alle ist, ruhig bissl duselig mit ihm reden, beruhigen... und dann mit normaler Alltagsstimmlage mit dem Hund sich auf den Weg machen zur Coach... und ruhig Namen nennen, zu wem man gerade geht... Name des anderen Menschen...

Ränkt sich alles ein... gerade mit Hunden und Kätzchen, wenn diese noch so klein sind... Die Kitten haben meist in dem Alter noch gar keine Scheu... die adoptieren gerade in dem Alter den Menschen als Beschützer und sämtliche andere Haustiere des Haushaltes mit...

Der HUnd braucht nur Normalität, dass kein Eindringling im Haus ist bzw. unerwünschter Gast und das klappt auch wenn diese ausgesprochenen Jagdtrieb haben. Ist das ZUHAUSE des Hundes und diese reagieren dort anders Jagdtrieb (wenn der besonders ausgeprägt ist) schlägt dann meist in Aufsichtspflicht des Hundes um... und so trickst man bissl den Hund dadurch aus... und ist ja alles noch neu... muss dieser sich ja erst auch noch dran gewöhnen...

sindbadkaroL 24.10.2012, 11:43

sollte heißen: Vorerst bevor man mit Hund alleine ist,...

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bitte vorher umbedingt abklären ob es tatsächlich niemand vermisst ! Zu dem hundeproblem hast du ja schon viele gute ratschläge erhalten.

Ist es zugelaufen oder habt ihr es an einem Platz gefunden? Wie päppelt ihr die Kleine denn jetzt?

Hund muss erstmal etwas zurückstecken, wenn ihr feststellt, dass sie Mutterlos sein sollte.

Wendet euch an einen TA oder an eine Auffangstelle, die können euch Tipps zur Katzenaufzucht geben.

Alles Gute!

Jeanny0096 24.10.2012, 15:15

Meine Eltern haben die Katze bei uns im Garten gefuden. Die war total hungrieg und hat gefrohren. Wir haben uns jetzt auch schon umgehört, aber die scheint wirklich keinem zu gehören. Und ich muss auch sagen, dass ich diese Katze richtig gerne habe und am liebsten behalten würde, nur sind meine Eltern davon nicht so begeistert, weil wir ja einen Hund haben und der an 1.er Stelle kommt. Aber das kann er ja auch! Warum nicht auch beide? Ich hatte die Katze jetzt 1 Stunde lang im Arm, weil sie Angst hat, sobald sie alleine ist. Ich würde sie daher nur ungern ins Tierheim oder zu Fremden bringen, weil sie sich jetzt an mich gewöhnt hat.

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"Ebend ist uns ein kleines Kätzchen zugelaufen"

Wie wärs wenn Ihr dem Hund erst einmal die Möglichkeit gebt, sich auf den neuen Mitbewohner einzustellen, was glaubt Ihr wie ein Kind von 4 Jahren reagiert, wenn da plötzlich ein Findelkind auf der Matte liegt?

mmhhh... vielleicht hast du freunde oder verwandte die sich ums kätzchen kümmern könnten?

denn wenn ein tier ein anderes nicht mag, kann man daran nur schwer was ändern

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