Ein Hauseigentümer erbt eine Wohnung und fällt krankheitheitsbedingt in Hartz4. Was passiert?

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3 Antworten

Sofern eine Erbschaft in die Bezugszeit von H4 fällt, zählt sie als Einkommen. Daher greift hier das Schonvermögen nicht. Fällt die Erbschaft oder Schenkung vor den Bezug, dann ist es zum Zeiptunkt des Bezuges Vermögen.

Was aber, wenn ich nun eine Wohnung dazu erbe oder per Schenkung vorzeitig erhalte ?

Wenn der Erblasser noch lebt, dann wäre ja noch eine Vor- und Nacherbschaft möglich. D.h. sie werden als Vorerbe und z.B. ihre Kinder als Nacherbe eingesetz. Als Vorerbe können sie das Haus gar nicht veräußern, daher ist eine Anrechnung nicht möglich. Im Gegensatz zur Schenkung kann das Haus auch nicht von etwaigen Gläubigern gepfändet werden.

Hartz 4 bzw Arbeitslosengeld 2 wird erst dann bezahlt, wenn du Arbeitslosengeld 1 bezogen hast.
ZUr ALG2
Nachdem du du dich durch viele Seiten Papier gequält hast, bist du quasi nackt.
Im extrem Fall musst Du deine Besitztümer veräußern, egal wie groß der Verlust sein werden wird-um dann Fallbezogen und angemessen zu wohnen.

Falls der oben geschilderte Fall eintreten sollte, wirst du für kurze Zeit so viel Geld haben, das Dein Antrag abgelehnt werden wird.

Aber das ist von Fall zu Fall individuell zu sehen.

Alles erdenklich Gute.

Nein, aber Du kannst verpflichtet werden die Wohnung zu verkaufen um aus dem Erlös Deine Kosten zu decken.

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