Ein gutes Naturfoto

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8 Antworten

Hier mein Basis-Tipp für jede Art der Fotografie, den du jederzeit nach eigenem Gutdünken erweitern oder verbessern kannst. Naturfotografie ist sehr wetterabhängig und darauf kannst du dich ja einstellen. Da gilt der Grundsatz des sehen und beobachten lernen noch mehr als sonst.

Wenn du an einen Standort kommst, nimm erst die Landschaft, Wolken, Sonne, Tiere in dich auf und wäge dann dein Möglichkeiten ab. Wenn du dass regelmäßig machst, bekommst du darin Routine und ein "drittes" Auge für deine Möglichkeiten.

Dann bewege dich in der Natur ganz bewusst langsam und tarne dich ein wenig, da wo es geht und du hast mehr Erfolg bei Wild.

Hier ein Tipp den, den ich vor einiger Zeit verfasst habe.

Bewusstes fotografieren lernen

Als erstes möchte ich dir ein Buch über die Grundlagen der digitalen Fotografie empfehlen.

Bei meiner Kamera, als ich sie neu hatte, habe ich wochenlang, auch heute tue ich es noch meistens, jedes Bild kontrolliert und mir ganz bewusst folgende Fragen gestellt.

Vorher:

Was will ich mit dem Bild aussagen, wem will ich etwas erzählen (denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, wenn es gut ist). Stimmt der Blickwinkel, Ausschnitt, (besser etwas weiter rechts/links/höher/tiefer), Licht, Sonne, der Hintergrund/Vordergrund ist oft wichtig, Schatten, Belichtung, Zeit, Blende, Tiefenschärfe usw.) erst dann habe ich es gemacht. Steht ein Baukran im Bild, will ich den da drin haben oder ein Auto oder stört es in der Bildaussage.

Später lief es fast unbewusst bei mir ab. Darum sollte man es eine Weile bewusst tun, um es ins Unterbewusstsein absenken zu können.

Nachher:

Habe ich mir sofort nachher das Foto auf dem Monitor angeschaut und mich gefragt, wollte ich das so, stimmen alle Gegebenheiten, stimmen alle Einstellungen, ist es zu hell oder zu dunkel, stimmt die Hauptaussage? Dann habe ich es mit der Monitor-Lupe so weit es ging, vergrößert, um zu sehen, stimmt die Schärfe, wie sehen die Kanten aus, scharf, ist es verrauscht (grobkörnig)? Oder soll ich es gleich löschen.

Wenn ich Korrekturbedarf sah, habe ich es noch einmal neu, korrigiert gemacht, nachdem ich die Fehleranalyse abgeschlossen hatte.

So ist mir recht schnell der ganze, sehr komplexe Vorgang in Fleisch und Blut übergegangen und ich wurde von Woche zu Woche deutlich besser. Dann habe ich nicht mehr darüber nachgedacht, dann lief es wie beim schalten im Auto, unterbewusst ab.

Dann habe ich mir auch gleich ein Buch zur Kamera mit bestellt und habe die ganzen Möglichkeiten meiner Kamera so nach und nach alle ausprobiert. Dabei wurde ich von einem Profi durchs Menü und alle Funktionen geführt und bekam noch wertvolle Profi-Tipps, auf die ich vielleicht nie von alleine gekommen wäre.

Wenn ich mir heute meine Bilder anschaue und Alte und Neue vergleiche, fällt es selbst einem Laien sofort auf.

Learning by Doing.

Aber auch die Theorie sollte nicht zu kurz kommen, denn was nützt es dir, wenn du die ganzen komplexen Zusammenhänge nicht verstehst und bei bestimmten Dingen eben nur daran vorbei gehst, als es direkt richtig zu machen.

Ein frohes, bewusstes umsetzen dieses Tipps.

Du wirst es schätzen lernen, es tut beim fotografieren immer mal gut, einen anderen Blickwinkel auszuprobieren.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere für dich interessante Tipps zum fotografieren findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und zu den Tipps gehst.

Grundsätzlich immer auf den goldenen Schnitt achten! Ob in der Kunst, Fotografie, Musik oder Architektur - der goldene Schnitt ist Inbegriff von Symmetrie, Ästhetik und Schönheit. Informier dich mal darüber: http://goldener-schnitt.com. Wenn du dieses Naturgesetz verfolgst, wirst du sicherlich wunderschöne Fotos schießen!

die sonne bzw. lichteinstrahlung oder dass es nicht zu dunkel ist, dass keine menschen im hintergrund rum laufen oder eben sachen rum liegen, die dort nicht hingehören

  1. Es muss Natürlich sein
  2. kein Photoshop Gedöns mit Galaxien und so Zeug
  3. das wesentliche muss betont sein (viel mit Unschärfe arbeiten)
  4. allgemeine Fotografie Empfehlungen (Goldener schnitt,Bildaufbau ..) beachten

dan kommt so etwas raus:

Schnecke und Moos auf Mauer - (Fotografie, Natur, fotografieren)

die besten Fotos machst du kurz nach Sonnenaufgang und im späten Nachmittagslicht

Motiv, Licht, Kadrierung, Schärfe.

Du musst schöne Natur finden.

Das die Bilder scharf sind ist ganz wichtig und am besten bei blauem Himmel

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