Ein "Gott" der selbst vor dem Töten von Kindern nicht zurückschreckt - wer ist dieser alttestamentarische Gott?

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17 Antworten

Hallo Rosenblad,

warum Gott im AT auch Kinder töten ließ (z.B. bei Kriegen, die sein Volk führten oder bei der Sintflut), ist eine schwierige aber auch durchaus berechtigte Frage. Dazu möchte ich zunächst einmal etwas ganz Grundsätzliches anmerken: Wenn unser Empfinden von Recht und Unrecht von dem abweicht, was Gott als gerecht ansieht, sollte man in Betracht ziehen, dass wir uns nicht auf der gleichen Ebene wie Gott befinden. Das geht z.B. aus dem folgenden Text aus der Bibel hervor: "„Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege“ ist der Ausspruch Jehovas.   „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken"" (Jesaja 55:8,9). Heißt das nun, dass wir Gottes Handeln im Hinblick auf das Töten von Kindern überhaupt nicht begreifen können? Nicht unbedingt.

Wie Gott grundsätzlich zu Menschen eingestellt ist, die durch ein Gericht von ihm ums Leben kommen, zeigen seine eigenen Worte: "‚  „So wahr ich lebe“, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, „ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen, sondern daran, dass ein Böser von seinem Weg umkehrt und tatsächlich am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?" (Hesekiel 33:11).

Auch die Menschen, die in den Tagen Noahs lebten und durch die Sintflut umkamen, erhielten, ebenso wie Gottes Volk Israel in den Tagen Hesekiels, eine göttliche Warnung. Noah baute nämlich nicht nur die Arche, sondern er warnte seine Zeitgenossen immer und immer wieder vor dem, was kommen würde. Er wird in der Bibel daher auch als "Prediger der Gerechtigkeit" bezeichnet (2. Petrus 2:5). Leider reagierte niemand auf sein jahrzehntelanges Predigen. Stattdessen befanden sich die Menschen auf einem sittlichen Tiefstand, was durch die Wort zum Ausdruck kam, "dass die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und dass jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war" (1. Mose 5:5). Gott hatte sich sicher sehr gewünscht, dass die Menschen auf die Warnung Noahs hörten, sich änderten und am Leben geblieben wären. So gegen sie vorgehen zu müssen, hat ihm zweifellos große Schmerzen bereitet.

Warum aber hat Gott die bösen Menschen von damals samt ihrer Kinder vernichtet oder wie aus dem von Dir angeführten Text aus 1. Samuel 5:19 hervorgeht, eine Stadt einschließlich der Kinder schlug? Hat denn Gott kein Erbarmen mit Kindern? Das kann auf keinen Fall sein! Das kann man beispielsweise daraus erkennen, wie Jesus Christus, der das genaue Ebenbild seines himmlischen Vaters war, zu Kindern eingestellt war und mit ihnen umging. Im Markus-Evangelium steht darüber: "  Nun begann man, kleine Kinder zu ihm zu bringen, damit er diese anrühre; die Jünger aber verwiesen es ihnen.   Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „Lasst die kleinen Kinder zu mir kommen; versucht nicht, sie daran zu hindern, denn das Königreich Gottes gehört solchen, die wie sie sind.   Wahrlich, ich sage euch: Wer immer das Königreich Gottes nicht aufnimmt wie ein kleines Kind, wird bestimmt nicht in dasselbe eingehen.“   Und er schloss die Kinder in seine Arme und begann sie zu segnen, indem er ihnen die Hände auflegte( Markus 10:13-16).

Da Jesus Christus einmal sagte "Wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen", wissen wir, dass Gott gegenüber Kindern genauso empfindet wie sein Sohn (Johannes 14:9). Wie passt das dann aber zu seinem Handeln in früherer Zeit ? Nun, wie wäre es denn gewesen, wenn Gott nur die Eltern vernichtet, jedoch alle ihre Kinder am Leben gelassen hätte? Wie hätte es wohl die Kinder berührt, ohne ihre Eltern dazustehen? Wer hätte sich ihrer annehmen sollen? Das ist jedoch noch nicht der zentrale Punkt.

Man sollte auch berücksichtigen, dass die Kinder von damals die Erbanlagen ihrer Eltern in sich trugen. Wäre daher zu erwarten gewesen, dass sie sich grundlegend anders entwickelt hätten als sie? Außerdem: Kinder ahmen schon sehr früh ihre Eltern nach. Was beobachteten denn die Kinder der Eltern, die Gott vernichten ließ, im Reden und Handeln der Eltern? War es von Rechtschaffenheit geprägt? Ganz sicher nicht! Kann man dann nicht davon ausgehen, dass die Kinder bereits eine gewisse Prägung durch ihre Eltern erfahren hatten?

Auch wenn wir nicht alle Aspekte kennen, die Gott dazu veranlasst haben, nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder umkommen zu lassen, sollte man nicht vergessen, dass Gott niemals ungerecht handelt. Über ihn heißt es in der Bibel: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Überlege bitte auch folgendes: Könnte es denn wirklich sein, dass wir Menschen, obwohl unvollkommen, tatsächlich gerechter sind als der Gott, der uns "in seinem Bilde" erschaffen hat (1. Mose 1:27)? Würden wir in bestimmten Situationen etwa moralischer handeln als er? Wäre das nicht ziemlich anmaßend?

Wie bereits eingangs erwähnt, kann es sein, dass hier und da unser Rechtsempfinden nicht mit dem übereinstimmt, wie Gott in der Vergangenheit gehandelt hat. Ist das aber wirklich ein Grund, die Gerechtigkeit Gottes grundsätzlich infrage zu stellen?

Gibt es im biblischen Bericht nicht vieles, das uns davon überzeugt, dass Gott tatsächlich "Liebe ist" (1.Johannes 4:8)? Könnte es daran einen berechtigten Zweifel geben, wenn wir z.B. daran denken, wieviel Liebe Gott uns Menschen gegenüber dadurch zum Ausdruck gebracht hat, dass er dazu bereit war, uns das Wertvollste zu geben, was er je besessen hat, seinen Sohn? Darüber schrieb der Apostel Johannes folgendes: "Dadurch wurde die Liebe Gottes in unserem Fall offenbar gemacht, dass Gott seinen einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn Leben erlangen könnten.   Die Liebe besteht in dieser Hinsicht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat" (1.Johannes 4:9,10). Wenn man einmal darüber nachdenkt, bleibt dann noch wirklich Raum, Gott wegen irgendwelcher seiner Taten anzuklagen?

LG Philipp

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Kommentar von Rosenblad
29.04.2016, 18:32

"Gott" hat den Menschen in seinem Bilde erschaffen - das erklärt dann eigentlich alles im Fortlauf, womit - um in dieser "Narration" zu bleiben, auch Gott den Menschen nicht anklagen sollte, sodnern sich selbst - um im Gesamtbild zu bleiben.

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Hallo Rosenblad,

zu den Grausamkeiten im Alten Testament gibt es eine Reihe von weiteren Stellen. (z.B. die Tötung der Erstgeborenen in Ägypten, die Vernichtung der Ägypter beim Durchzug durch das Rote Meer u.a.)

Vielleicht solltest du mal die gesamte Arbeit von Prof. A. Michel lesen um zu erfahren, wie er denn diese Stellen interpretiert.

Es wird häufig der Fehler gemacht, von den Textstellen auf die Eigenschaften Gottes zu schließen und dann Gott danach zu beurteilen.

Wenn man allerdings weiß, dass es ca 2500 - 3000 Jahre alte Texte aus den damaligen Kulturvorstellungen sind, in denen die Autoren ihre Erfahrungen ausdrücken, dann darf man korrekterweise nicht fragen: Warum ist Gott so....Wer ist dieser alttestamentarische Gott?.


Man kann nur auf der Ebene denken: Was veranlasst den Schreiber des Textes, Gott so dazustellen?

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Kommentar von Rosenblad
30.04.2016, 05:52

Man kann und man sollte niemals nur auf einer Sichtebene denken - das wäre gegenüber dem kognitiven Prozess des Denkens eine Absurdität.

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Nicht Gott ist grausam, grausam waren und sind die Menschen.

Menschen haben im Namen Gottes andere Menschen ermordet-

Das reicht vom religiös fanatischen Serienmörder bis hin zu Kriegen im Namen Gottes. Hexenwahn und Inquisition-alles Menschenwerk!

Genauso die grausamen Verbrechen im Alten Israel-alles fanatische Menschen die in Gottes Namen das Böse verübten

Früher galten auch Krankheiten als Strafe Gottes-Kriege wurden "Heilige Kriege" genannt-sei es unter Muslimen oder auch unter Christen.

Damals war kein anderer Gott-es war ein anderes Gottesbild-

und Menschen missbrauchten die Religion um das Böse zu tun..

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 20:00

In der o.g. Bibelstelle ist nicht irgendein Mensch der Ausführende, sondern "Jehova" selbst.

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Du vergißt dabei, daß dieser Gott vor der Verehrung von Götzen warnte. Z.B. des Moloch, das war eine Verbrennungsmaschine in Menschenform, in deren Arme die Kinderopfer gelegt wurden und da hochgehoben in den Brennofen fielen.

Hier haben die Feinde seines Volkes die Bundeslade gestohlen, in der die Zeugnisse seiner Macht aufgehoben wurden. Lies einmal in anderren Religionen nach, was für Strafen auf Diebstahl stehen.

Kurz davor wird vom Götzen Dagon berichtet. Vielleicht findest Du im Netz etwas unter dem Stichwort Kult oder Religionsausübung.

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Kommentar von Rosenblad
29.04.2016, 18:53

Das erklärt selbstredend natürlich alles - was ist diese Welt eigentlich? Eine Experimentalanordung eines Sadisten?

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Die Philister stellten die heilige Lade Gottes als Kriegstrophäe in das Haus Dagons in Aschdod. Zweimal fiel das Bild Dagons vor der Bundeslade auf sein Angesicht. Beim zweiten Mal zerbrach der Götze. Vielleicht um den Ort, wo die Stücke ihres Gottes gelegen hatten, nicht zu verunreinigen, achteten die Priester und andere darauf, beim Betreten des Tempels Dagons in Aschdod nicht auf die Schwelle zu treten 

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 20:35

Ein Idiom.

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Wissenschaftliche Arbeit?

Schalten wir mal das Gehirn ein.

Wo ist denn hier von Töten von Kindern die Rede oder überhaupt von Töten?

Nirgends. Es ist vom Aufbrechen von Beulen die Rede. Und wieso schließt du bei Kleinen auf Kinder? Sind dann die Großen die in Körpergröße großen? Ist doch quatsch. 

Und das Motiv spielt gar keine Rolle? Sie haben das Heilige Gottes gestohlen. Sie stellen die 10 Gebote zu ihrem selbst ernannten Gott. Dies bedeutet übertragen zur heutigen Zeit -  sie sind wie Christen, die anderes als Gott anbeten - die Geld, Handy, Sex, Freizeit Gott ebenbürtig stellen.

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 22:05

Kinder leiden natürlich nicht an solchen Exzessen - hier trifft der Satz mit aller Beängstigung zu: Wo der Glaube (an was eigentlich?) einsetzt beginnt jegliche menschliche Regung, jedes Mitgefühl und jeder Verstand ephem zu werden. Lesen Sie das Buch, aber das wird der Glaube mit Sicherheit nicht zu lassen.

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Kommentar von Zicke52
28.04.2016, 23:11

Ich mag Geld und mein Handy, anbeten tu ich sie nicht. Aber vor allem gibt es Geld und Handy, was von Gott nicht bewiesen ist. So, muss ich jetzt mit Beulen bestraft werden?

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Sieh es mal von der Seite: Dem ägyptischen Volk ist nichts anderes widerfahren, als dem Volk Israel, selbst was die Ermordung der Erstgeborenen angeht. Sogar Neugeborene des Volkes Israel wurden zu der Zeit der Geburt Moses getötet, wenn man nach der Bibel geht.

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 20:02

Das legitimiert natürlich jegliche Art der Grausamkeit!

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Ob  alt- oder neu testamentarisch hat mit Gott überhaupt nichts zu tun. Gott hat weder Anfang noch Ende.  Und Gott ist einfach nur gerecht. Auf welche Weise wird hier Recht angewendet? Kann man erkennen, warum  dieses Gottesurteil geschehen ist? Man kann, weil die Philister ein Volk waren, das von Gott abgefallen ist. Und sie wussten auch genau was sie taten, als sie die Bundeslade raubten, in welcher sich die 10 Gebote auf den steinernen Tafeln (von Gott selbst geschrieben) befanden. Im AT wird beschrieben, was mit Sodom und Gomorra geschehen ist. Laut Bibel wohnten dort, außer Lot und Teile seiner Familie lauter Gottlose. Waren das alles Erwachsene? Niemals, denn die ganzen Orte wurden zerstört. Als Kinder einen Propheten verlästerten kamen Bären aus dem Wald und zerrissen sie. Warum? Das war das Urteil Gottes über ihr schändliches Verhalten. In der Offenbarung wird geschrieben, was mit allen Gottlosen einschließlich ihren obersten Dienstherren geschehen wird. Sie werden im feurigen Pfuhl enden. Das Böse muss nämlich einmal ausgerottet werden. Und da sind auch Kinder dabei.

Das ist aber nicht unbarmherzig, sondern die einzige Möglichkeit, dem völligen Untergang dieser Welt in der Ungerechtigkeit zu stoppen. Dazu gehört auch die Erschaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde.

Jesus sagt zum Beispiel das Gleichnis, dass von einem schlechten Baum nur schlechte Früchte zu erwarten sind. Gott weiß, was er tut. Wir wissen es nicht, warum er was zu welchem Zeitpunkt tut. Aber wir wissen, dass die Sintflut, bis auf 8 Leute, alle Menschen vernichtet hat. Wieviel das waren, weiß ich nicht, aber es können Milliarden gewesen sein. Darunter waren viele Kinder.

Und es ist sicher, dass am Ende alle Menschen die Gerechtigkeit Gottes anerkennen werden und vor ihm niederfallen werden. Das steht auch in der Bibel.

Die in Deiner Frage indirekt aufgestellte Behauptung, dass Gott sich verändert hat, ist Nonsens. Die Bibel sagt, dass er unveränderlich ist. Das gilt auch im NT. Philosophische Ausführungen, die menschlichem Gedanken entsprungen sind, haben leider keine Relevanz und keine rechtliche Basis. Es ist das Werk des großen Widersachers, der schon immer versucht hat, Gott als grausam und unbarmherzig darzustellen. Ist ja auch logisch, denn er wurde wegen seiner Einstellung (Rebellion gegen Gott) aus dem Himmel geworfen (Nachzulesen in der Offenbarung). In Wirklichkeit ist es Satan selbst, der Anlass für das Schicksal von Menschen ist, denn er hat sie zur Sünde verführt und macht sie auch noch glauben, sie seien unschuldig. Allerdings kann sich niemand darauf berufen, dass er verführt worden ist, denn es ist jeden Menschen die freie Entscheidungsmöglichkeit gegeben..  Es gibt aber nicht einen, der wirklich sündlos gewesen ist und ist, außer Jesus (siehe NT).

Und eins darf man nicht vergessen. Nur um uns die Möglichkeit zu verschaffen, dem Todesurteil wegen unserer Sünden zu entkommen, ist der Tod Jesu am Kreuz gewesen. Er hat sich für jeden Menschen, der ihm folgen will, geopfert und ist selbst Gottes Sohn. Im AT steht dazu: Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. Daran kann man ermessen, welchen Stellenwert Übertretung des Gesetzes hat. Es gibt weder für Jung noch Alt die Möglichkeit, der Grundordnung: "Der Tod ist der Sünde Sold"zu entkommen, es sei denn wir haben Vergebung empfangen.

Außerdem wird noch offenbart werden, warum welche Menschen vernichtet worden sind am Ende aller Tage. So wird es in der Offenbarung im 20. Kapitel beschrieben.

Wer sollte sich auf seine eigene Gerechtigkeit berufen können, wenn ihm sein Leben vorgeführt wird? Spätestens dann wird offenbar, dass auch die Bestrafung durch Gott gerecht ist. Man braucht Gott nicht zu verteidigen. Das wird er selbst tun.

Was soll eigentlich unter diesen Umständen Deine Frage?

Ich könnte mir vorstellen, dass man damit seine Ablehnung Gottes begründen will. Wenn es so ist, dann ist das der denkbar schlechteste Weg, den man beschreiten kann. Man kann seine Sünde nicht mit Ahnungslosigkeit begründen. Wenn, dann sollte man den Schluss ziehen, dass es dringend erforderlich ist, Vergebung und Buße zu erlangen, so wie sie Johannes der Täufer gefordert hat. Diese Forderung gilt auch heute noch und ist die Zukunft, die man sich wünschen kann. Jesus, der Sohn Gottes, der von sich sagte: "Ehe den Abraham war, bin ich", hat auch gesagt: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich". Das gilt auch für die Menschen, die während der Zeit des AT gelebt haben und zwar uneingeschränkt Jung und Alt. Das Zeremonialgesetz des jüdischen Glaubens ist nämlich ein Vorschattung des Erlösungswerks Jesu und man hat auch  im AT auf diesen Messias gewartet.

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Kommentar von Ryuuk
29.04.2016, 14:03

Was du beschreibst ist ein Monster, das seine Brutalität und Grausamkeit als Gerechtigkeit maskiert.

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Ich kann dir zu deiner Frage vielleicht drei Hinweise geben: 

1. Dass das Leben von Kindern mehr "wert" ist als das von Erwachsenen, ist eine ziemlich neue Meinung. Die Menschheitsgeschichte war überwiegend der Ansicht, dass nur Erwachsene etwas gelten.

2. Wenn Gott das Leben schaffen kann (und deiner Meinung nach auch darf), dann darf er das Leben auch beenden. Denn er ist der Herrscher über beides: über Anfang und Ende.

3. Es hat wenig Sinn, sich zum Richter über Gott aufzuspielen. In einer Demokratie sind wir gewohnt, dass vor dem Gesetz alle gleich sind - das sind wir aber nicht. Und noch viel weniger ist Gott ein Mensch, so dass du darüber befinden könntest, ob er gut oder schlecht handelt.

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 20:34

Eine Lebenshaltung die ich als sehr bedenklich ansprechen würde! Einmal überzogen formuliert: würde mancher Christ oder Gläubige um des eigenen ewigen Lebens willen, wie Abraham, bereit sein das eigene Kind (er) zu opfern? ("Abraham-Syndrom") - Kinder als "Verwertungsmasse" eigenen Utilitarismus? Die genannten drei "Hinweise" sehe ich nur als vorgeschoben an.

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der im alten testament beschriebene gott wäre der teufel selbst, denn mit genau diesen eigenschaften wird er dort beschrieben.............. dieser gott ist ein kriegsverbrecher, monster und menschenbeeinflusser und so ein monster beten die gläubigen an..................

da sind sie schon mal richtig gut auf den teufel hereingefallen...............*g*

zum glück glaube ich diese märchen nicht, denn die geschichte der religionen und die entstehungsgeschichte und -gründe der geistwesen/götter zeigt, dass sie alle nur von menschen erfunden wurden..............:)

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Ich habe mich mal mit älteren Dame, die viel Ahnung über das Christentum hatte unterhalten. Sie hat gesagt das man das alter Testament nicht wortwörtlich nehmen darf, mal abgesehen davon das die Menschen im alten Testament sich Gott anders vorgestellt haben. Ein Gott der Blutopfer fordert und Zornig ist, dann kam Jesus bzw das neue Testament und hat Klargestellt das Gott ein Barmherziger Vater ist. Die Leute im alten Testament haben Gottes Handlungen in Naturkatastrophen und ähnliches interpretiert was Falsch ist.

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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 19:57

So "einfach" gestaltet sich diese Religionskritik nicht - siehe          2.Tim.3 :6: „Jedes Schriftwort, von Gott eingegeben, dient
aber auch zur Lehre, zum Überführen der Schuldigen, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit. So wird der Mensch Gottes vollkommen und zu jedem guten Werk fähig
."

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Kommentar von Ryuuk
28.04.2016, 20:55

Ja, so funktioniert die Religion. Jeder pickt sich raus was ihm gefällt und alles andere wird einfach ignoriert und wegerklärt.

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Ein missverstandener Gott, denn es ist nicht er der tötet, es sind die Umstände die dazu führen. Menschen verstehen Seuchen als strafe Gottes ,weil sie nicht verstehen , das Seuchen kommen und gehen , und wegen mangelnder Sauberkeit und Völkervermischung da durch Wanderung so etwas entsteht. Siehe doch heute die Völkerwanderung und die Aufrufung zur Impfung gegen bei uns ausgestorbener ansteckender Erkrankungen wie Pocken usw.

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Kommentar von Ryuuk
28.04.2016, 22:14

Ein missverstandener Gott,

Seine eigene Schuld. Er hat alle Macht der Welt sich klar auszudrücken und dafür zu sorgen das ihn niemand missversteht.

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Was sagt denn Professor Michel dazu? Immerhin ist die erwähnte Schrift seine Habilitation...Du sitzt also schon an der Quelle, mehr geht nicht..

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Dieser "alttestamentliche Gott" (Jes.45,22) ist der heutige Jesu (Joh.1,1.14).

Wer seinem Vater "ins Gesicht spuckt", hat Strafe verdient (5.Mose 30,15-18; Mk.15,14).

Aber: keine Angst, alle werden wieder zum Leben kommen und "umkehren" können (Offb.20,5.12-13).

Nur wer dann nicht positiv reagiert, kommt (wie Satan - Offb.20,10) auch ins "Feuer" (Offb.22,15).

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Ja, der Gott des alten Testaments ist ein ziemlicher Psychopath. Der vom neuen ist weniger psychopathisch, aber nicht weniger menschenverachtend, wie sein Vorgänger.

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Religionen sind Schwachsinn und Märchen

Diesen sogenannten "Gott" gibt es nicht

Jesus wurde komplett falsch verstanden und seine jünger haben es falsch verbreitet weil sie ihn auch nicht verstanden haben

Wir selbst sind Götter also braucht man nicht alles aus diesen Märchenbüchern so nehmen wie es drin steht den es ist vieles nicht wahr oder falsch interpretiert

MfG

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Kommentar von JTKirk2000
28.04.2016, 22:04

Jesus wurde komplett falsch verstanden und seine jünger haben es falsch verbreitet weil sie ihn auch nicht verstanden haben

Interessant. Demnach hätten sie ihn trotz seiner Erklärungen nicht verstanden.

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Kommentar von Bodybuilder1993
28.04.2016, 22:05

Ja genau das habe ich gemeint und gesagt

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Kommentar von Bodybuilder1993
28.04.2016, 22:12

Naja ich war nicht dabei ich weiß nicht wie er sich ausgedrückt hat ob er es wirklich so gesagt hat wie es in der Bibel steht

Aber meiner Meinung nach wurde er einfach falsch verstanden egal ob die Leute es damals nicht verstanden haben oder er sich falsch ausgedrückt hat

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So gehts halt, wenn jemand einem Chirurgen erklären möchte, wie er zu operieren hat, obwohl er noch nie Medizin studiert hat. Einfach nur ein paar medizinische Bücher darüber zu lesen, reicht eben nicht aus. Wissen, ohne Glauben führt nicht zur Wahrheit.  Wenn jemand Theologie studiert hat, ist er noch lange kein Christ - so meine Erfahrung.Die Kirchen sind voll mit ungläubigen Priestern und Pfarrern.

https://bibelbund.de/2015/02/gewalt-in-der-bibel/

Sie und du, ihr sollt die Bibel unter Gebet lesen und Gott bitten, dass Er euch sein Wort aufschließt. Ich persönlich sehe keinen Sinn dahinter - denn du willst nicht glauben, sondern kritisieren - wie diese Herrn Theologen.

lg

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Kommentar von Rosenblad
29.04.2016, 18:37

Wenn ich einmal so weit bin, das ich meine Freiheit des selbständigen Denkens (und damit auch Zweifelns) aufgeben werde, vielleicht gelingt mir dann der phänomenale Akt des Glaubens - obwohl ich das eigentlich auch nicht "glauben" kann solange Kinder vor Angst und Schmerzen auf dieser Welt schreien. Glaube ist eben doch nur die gute Sonntagsstube, warm beheizt und behaglich im Kreis der Gleichgläubigen - was "draußen" vor sich geht braucht uns nicht zu interessieren, wir haben doch die Hoffnung auf ewiges Leben - in diesem Sinne: Glaube ist Alles und Nichts!

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