Ein Freund hat eine drogeninduzierte Psychose, habe ich Schuld?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein du bist nicht Schuld!

Ich habe auch sehr früh mit dem ganzen zutun gehabt, was nicht unbedingt empfehlenswert ist aber ist nunmal so. Wer jetzt wirklich Schuld daran hat ist auch unwichtig, wichtig ist nur das du ihm jetzt beistehst. Rede viel mit ihm, mach ihm klar, dass seine Angst unbegründet ist und versuch ihm das gefühl zu geben das du ihn ernst nimmst. Wenn das Ganze nichts hilft, würde ich ihn zu einem Therapeuten schicken.. Unverarbeitete Acid Trips können dich ein Leben lang beeinflussen deswegen ist es wichtig das er nach etwas Zeit auch wieder klarkommt. Frag ihn auch wie er sich fühlt, ob er das Gefühl hat immernoch auf dem Trip zu sein, denn sowas könnte wirklich ein anzeichen für eine ernste Psychose sein!

Also Fazit: Du bist nicht Schuld, Kümmer dich um ihn, rede viel mit ihm, lass ihm Zeit und wenns wirklich nicht besser wird geh zum Therapeuten mit ihm! (nicht zu irgendeinem, informiert euch da gut!)

LG!

Er hat dich gefragt und du hast ihn aufgeklärt. Deine schuld wäre es nur, wenn du ihn gezwungen hättest. Das du dir Sorgen um ihn machst bzw. Schuldgefühle hast, zeigt erst recht wie wenig schuld du an dieser Sache hast. Er wollte es ausprobieren und hat Erfahrungen gesammelt. Auch wenn diese schlecht war, lernt er wohl möglich daraus.

Psychoaktive Drogen können zu traumatischen Erlebnissen führen. Das ist hinlänglich bekannt. Nur weil dir sowas noch nie passiert ist, heisst das nicht, dass es dir niemals passieren wird.

Selbst wenn es dir nicht passiert, stellen sich bei regelmässigem Konsum von LSD immer häufiger Flashbacks ein, was dann sehr ungünstig ist, mich hat das damals beinahe die Lehrstelle gekostet. 

Lass die Finger von dem Zeug, und habe zu Recht ein schlechtes Gewissen, wenn du derlei als Minderjähriger an noch Minderjährigere weitergibst. 

ich habe nicht gesagt dass es mir niemals passieren wird, sondern dass niemand schaden trägt wenn nur ich dabei bin

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man kann gegebene risiken STARK minimieren aber nicht ausschliesen, man muss sich ja nicht blöd anstellen

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@NietzscheDoors

Man muss Risiken auch nicht eingehen, wenn erwiesenermassen kein Gewinn zu erwarten ist. Aber man darf. 

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@Nube4618

Mir wurde eine gänlich neue Welt gezeigt und diese ist, wenn die Pforten der Wahrnehmung gereinigt sind unendlich...

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@NietzscheDoors

Das können sehr intensive und beeindruckende Erfahrungen sein, da hast du Recht. 

Letztendlich aber geht es darum, ob dir diese Erfahrungen helfen, im realen Leben, im hier und jetzt, besser zurechtzukommen, zufriedener und gelassener zu leben, ja sogar ein glückliches Leben zu erlangen, wo man sich fühlen kann wie eine geliebte Hauskatze, manchmal auch wie ein geachteter und höchst respektierter Tiger. Das geniesse ich, also war meine Entscheidung vor Jahrzehnten, mit dieser Art der Erlangung von Erkenntnissen Schluss zu machen nicht übel. 

Aber eben, das muss jeder selbst wissen und für sich entscheiden. Ich jedenfalls bin froh darüber, dass keine äusseren Zwänge mehr mein Leben bestimmen, und ich mit ungeläutertem Geiste mein Sein geniessen darf. Jedenfalls scheint mir das angenehmer, als mit geläutertem Geist regelmässig die Unterstüzungsbeiträge beim Sozialamt abholen zu müssen.

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