Ein Familienmitglied wird Pflegefall, was tun?

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4 Antworten

Als erstes wird das eigene Vermögen aufgebraucht, dazu zählen auch Immobilien welche der Oma gehören.

Wenn das eigene Vermögen der Oma aufgebraucht ist würde das Amt da kein Lebensgefährte mehr vorhanden ist, sich an die Kinder wenden, dort gelten aber hohe Freibeträge.

Wenn die Kinder im anrechnungsfreien Netto unter den Freibeträgen liegen springt das Amt ein, ebenso würde das Amt dann aufstocken wenn Geld nicht ausreichend ist.

ghosty89 02.05.2016, 20:13

Okay, was anderes! 
Würde es Sinn machen, mit der Oma und deren Kinder zusammenzuziehen und dann eine Putzfrau einstellen die halbtags kommen und "aufpassen" kann? 
hab mich mal umgehört und 8-10 euro in der Std. verdienen die so. Die Tochter von ihr arbeitet nur halbtags und dann könnte man doch auch ne Putzfrau einstellen, oder ? Wenn man sagt, dass 4 Tage in der Woche eine Putzfrau für 7 Std kommt. wären das ca. 70 euro * 4 Tage = 210 Euro in der woche und dann * 4 Wochen = ca. 1000 Euro im Monat. 
Könnte man das auch so machen, oder muss eine ausgebildete Pflegekraft dafür hergenommen werden? 

Wie gesagt, will nur nach einer Perspektive suchen, um da zu helfen. 

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herakles3000 02.05.2016, 20:20
@ghosty89

Das kanst du vergesen den das ist wesentlich teurer und dein oma braucht dan eine Pflegekraft die 24 stunden da ist und nicht  nur halbtags und für solche fälle ausgebildet ist.

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Antitroll1234 02.05.2016, 20:20
@ghosty89

Gegen häusliche Pflege ist natürlich nichts einzuwenden, diese wird ja auch zum Teil finanziell unterstützt.

Ob aber eine "Putzfrau" den Aufgaben und einer Pflegekraft vertraut ist mag ich bezweifeln, je nach Pflegebedarf ist da schon mehr nötig als nur nach der Oma zu sehen.

Wenn eigene häusliche Pflege in Frage kommt würde ich mich diesbezüglich beraten lassen beim Sozialamt. Je nach Pflegestufe steht ja auch ein gewisser Betrag zur Verfügung zur Pflege.

Im Bekanntenkreis wurde eine Vollzeitpflege zu Hause durchgeführt, finde ich persönlich wesentlich angenehmer für Oma, als in einem Heim, ist aber mit viel Zeit verbunden und kostet natürlich auch Geld.

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 Würde es Sinn machen, mit der Oma und deren Kinder zusammenzuziehen und dann eine Putzfrau einstellen die halbtags kommen und "aufpassen" kann?

Dies kann nur derjenige entscheiden, der eine Vorsorgevollmacht hat.

Ist diese nicht vorhanden, entscheidet das Gericht.

Hier kannst du dich informieren:

http://mjv.rlp.de/fileadmin/mjv/Broschueren/Wer_hilft_mir__wennStand_02.06.15.pdf

Natürlich wird das eigene Einkommen der Hilfsbedürftigen für ihren Bedarf voll eingesetzt. Als Zweites ihr eigenes Vermögen und zwar alles.

Wenn dann nichts mehr zum Vererben übrig ist, ist das eben so.

Wieso sollte der Staat für eine Privatperson aufkommen, wenn diese vermögend ist?

ghosty89 19.06.2016, 23:38

Ich rede eher davon, dass nicht der Staat aufkommen soll, sondern die Krankenversicherung. Weil ein Pflegefall kommt meist von einer hervorgerufenen Krankheit und sollte von der Krankenkasse übernommen werden, wenn man schon sein ganzes leben lang eingezahlt hat. 

Wollte eher wissen, ob man da nicht die Krankenkasse damit belangen kann.

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DerHans 20.06.2016, 11:42
@ghosty89

Genau für diese Fälle wurde die Pflegeversicherung eingeführt.

Ganz sicher nicht, damit Erben sich hinterher über eine abbezahlte Wohnung freuen können, und die Kosten dem Staat (der Krankenkasse???? überlassen.

Die Krankenkasse bezahlt alles um den Gesundheitszustand wieder herzustellen oder aber wenigstens zu stabilisieren. Mit der täglichen Körperpflege hat sie nichts zu tun.

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Die 3.000€ sind ja nicht nur Miete sondern hauptsächlich Pflegeleistung.

Unter 2.500€ gibt es fast keine Pflegeplätze.

Die Familienmitglieder werden wahrscheinlich mit Leistungsbeteiligung verschont, da müssten schon hohe Einkommen erzielt werden, daß hier auch noch zugegriffen wird.


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