Ein Familienmitglied von mir will das dessen Pflegekind unseren Familiennamen annimmt. Ich möchte das aber nicht. Habe ich in dieser Sache ein Vetorecht?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei einem Namensänderungsantrag gibt es neben dem Antragsteller (= Pflegeeltern) noch weitere Beteiligte (= leibliche Eltern des Pflegekindes). Es kann aber durchaus sein, dass auch die Interessen anderer Familienmitglieder berührt werden können. Dazu können z.B. auch weitere Kinder der Pflegeeltern gehören. Allerdings haben sie, sofern sie überhaupt volljährig sind, kein "Vetorecht", doch können sie ihre Bedenken bei der Namensänderungsbehörde vorbringen. Inwieweit diese berechtigt sind und berücksichtigt werden, liegt allein bei der Behörde. Werden die Bedenken verworfen, gibt es dagegen kein Rechtsmittel

Bei einer solchen Namensänderung geht es ausschließlich um das Wohl des Pflegekindes. Und selbst dessen Eltern könnten, wenn es dem Wohl des Kindes dient, eine solche Namensänderung nicht verhindern.

Allerdings kann eine solche Namensänderung nur von den Pflegeeltern gemeinschaftlich beantragt werden.

Und Du als Mitglied der Pflegefamilie kannst das auch nicht beeinflussen.

wenn die pflegeeltern das zum wohle des kindes tun und es dessen wunsch ist, dann ist dies durchaus rechtlich möglich.

du als außenstehender hast überhaupt kein vetorecht oder mitspracherecht.

Freundin bei uns als Pflegekind aufnehmen

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich Dennis (13) habe eine Freundin die sehr viele Probleme unter der Familie hat. Sie ist 15 Jahre. Sie hat auch schon sehr schlechte Erfahrung mit einer Jugend Einrichtung, somit würde ich sie gerne bei uns einziehen lassen. Meine Eltern wären auch dafür, wahrscheinlich auch die Mutter meiner Freundin. Jedoch gab es früher Leute, die über uns Lügen beim Jugendamt erzählt haben, und somit sehr viel Negatives in der Akte von uns steht. Aber ich Frage mich, wieso das Jugendamt sich nicht einfach selbst ein Bild von der ganzen Sache macht, und schaut wie es bei uns mit ihr läuft. Sie hat alles was sie brauch. Ein eigenes Zimmer, genug zu Essen, und ist unter Personen, die sie bei jeder Sache unterstützen. Ein Neuanfang in der Schule wäre für sie auch sehr gut. Zurzeit wohnt sie bei ihrer Großmutter, die aber Alkohol süchtig ist. Sie ist total Aggressiv und macht meiner Freundin das Leben zur Hölle. Sie beleidigt sie und verprügelt sie zugleich, und das so gut wie täglich. Die Mutter selber ist auch Skeptisch , da die Großmutter sehr viele Lügen über ihr erzählt haben. Nun ist die Mutter in der Überlegung , sie in eine Wohneinrichtung zu schicken. Was meiner Meinung nach total Falsch wäre. Bei uns wäre es doch viel besser oder nicht? Sie hat hier Personen , die sie kennt - und hat zugleich immer Kontakt zu ihrer Mutter , wann sie will. Ich weiß das meine Eltern total nett sind, und sie sau gerne aufnehmen würden. Ich habe auch schon mit denen über die ganze Sache geredet, und möchte nur erreichen, das es meiner Freundin gut geht. Und ich finde, das es eine sehr schlechte Idee wäre, sie in einem total fremden Umfeld zu stecken. In der Schule bei uns hätte sie es auch besser. Sie kennt mich, und würde auch nebenbei meine Freunde kennenlernen, die sie sehr nett behandeln würde.

Ist das irgendwie Machtbar? Die Mutter hat auch noch das Sorgerecht , e.t.c Würde mich freuen , wenn ihr mir helfen könnt, bzw. uns :)

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Kind aus dem Ausland als Pflegekind aufnehmen. Ist das möglich?

Die Sache ist etwas kompliziert. Also die Eltern des Kindes wohnen in Rumänien. Das Kind wird jetzt im September 4 Jahre alt und kann immer noch nicht sprechen und immer noch Windeln dran. Meine Tante, die die Eltern sehr gut kennt, hat das Kind auch schon zu einem Arzt gebracht, der gemeint hat, dass das Kind aufjedenfall zu einem Logopäden muss und sich die Eltern viiiel mehr und besser um das Kind kümmern müssen. Die Eltern jedoch haben null (!!!) Interesse daran. Sie versuchen weder mit dem Kind zu sprechen noch zu spielen. Rein garnichts. Den Logopäden wollen sie auch nicht, weil sie finden dass er zu teuer ist, obwohl sie das Geld definitiv dafür hätten. Jetzt war ich auch 3 Wochen im Urlaub dort und habe das Kind gesehen. Ich hab ihn auch einige Tage/Nächte bei mir gelassen, weil er sich wohl gefühlt hat. Ich habe mit ihm gespielt, versucht zu reden und gemerkt, dass man sich nur intensiv mit ihm beschäftigen muss damit er redet bzw. offener wird. Und ich weiß, zumindest bin ich mir seeeehr sicher, dass die Eltern einverstanden wären, dass ich das Kind hier zu mir nach Deutschland nehme und ich mich um ihn kümmere. Ist das irgendwie möglich? Danke schon mal an alle hilfreichen Antworten:)

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