Ein eigenes Tierheim?

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Nimm doch mal Kontakt zu einem Tierheim in deiner Nähe auf. Vllt. kannst du dort etwas aushelfen. Oder, wenn du dort erst mal bekannt bist, könntest du eine Pflegestellen führen z. B. für Mäuse oder Meerschweinchen. Das hat meine Tochter auch gemacht. Es ist eine wirklich gute Sache. Du lernst Verantwortung zu tragen u. pflegst Tiere, ohne dass dir Kosten entstehen müssen. Nur: deine Eltern müssen einverstanden sein. Ich habe meine Tochter früher gern dabei unterstützt. Es ist eine sinnvolle Aufgabe für einen jungen Menschen. Ich finde: wenn Heranwachsende eine Aufgabe haben, kommen sie nicht auf die schiefe Bahn. Vllt. ist das ein gutes Argument für deine Eltern? Wünsche dir viel Glück und drücke dir die Daumen, dass du einmal dein Ziel erreichst. Wäre schön, von dir zu hören, wenn du dich mal für Tiere einsetzt. LG. Sadie

Vielleicht fragst du mal deine Eltern ob die dir weiterhelfen können. Z.B. das deine Eltern das Tierheim auf machen und du es dann spätermal übernimmst mit deinen Freunden.

Glaub kaum das die das machen werden, aber danke :)

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Vorab: Ich finde es toll, dass ihr euer Leben Tieren widmen wollt, die es dringend nötig haben. Und wer weiß, vielleicht ist das wirklich möglich.

Das Schwierige sind dabei nicht die Formulare, die ihr braucht. Das größte Problem ist (auch für bestehende Tierheime) die Finanzierung. Mit dem Geld, was man für die Tiere bekommt, die man vermittelt, kommt man einfach nicht aus.

Im Allgemeinen sind Tierheime, wenn sie nicht staatlich sind, Vereine. Das hat steuerliche Vorteile gegenüber einer "Firma" oder einem Tierhandel. Wenn ihr etwas in der Richtung macht, wäre eine Ausbildung als Tierpflegerin auch nicht schlecht. Tierheime haben meistens keine eigenen Tierärzte sondern arbeiten eng mit bestimmten Tierärzten zusammen. Die meisten Städte haben aber schon Tierheime... Der beste Einstieg wäre doch eigentlich, dort schon mal ehrenamtlich mitzuarbeiten. Man bekommt dann vieles mit aus dem Alltag und was für Probleme bei so einem Heim auftreten können. Wenn ihr älter werdet, könnt ihr ja auch wesentlich mehr Aufgaben übernehmen als nur Hunde ausführen oder Katzentoiletten zu säubern, ich selbst habe z.B. dem Vorstand in der Verwaltung geholfen und ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

Was aber auch möglich wäre, wäre eine Notstation für Kleintiere. Ich kenne einige, die das ganz privat auf eigenem Grund und Boden machen. Man muss echt aufpassen, dass einem das nicht über den Kopf wächst, aber es ist durchaus möglich.

Was auch immer ihr machen werdet, ich finde es schön, wenn ihr etwas für die Tiere macht, denn Tiere liegen mir ganz besonders am Herzen. Ich wünsche euch viel Glück!

Danke, für dioe Ausfürliche Antwort! Also, mit dem Geld wird das schwierig, das hab ich jetzt auch mitbekommen ... und wie geht das mit dem Staat ? :)

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@redangel

Wie meinst du das mit dem Staat? Die staatlichen Tierheime? Die gehören dem Staat, da kannst du höchstens angestellt werden.

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@Moonie1970

Ouh... hm.. das hört sich wirklich schwieriger an, als ich dachte. Wenn ich aber neben dem Tierheim noch einen Nebenjob habe, dann bekomm ich ja mehr Geld. Würde das eine Lösung sein ?

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Hallo. wie ist denn jetzt - nach 8 Jahren - der Stand? Das würde mich wirklich sehr interessieren...

Grüße,

Ich finde es auch sehr lobenswert und vor allem WICHTIG, daß es noch Kinder gibt, die an den Tierschutz denken.

Aber Mädels, leider haben meine Vorredner Recht. Das ist alles nicht so einfach zu machen, wie ihr Euch das vorstellt.

Geht in ein Tierheim oder -pension in Eurer Nähe und fragt ob ihr dort ehrenamtlich tätig werden könnt. Freiwillige Helfer werden immer gesucht. Wenn ihr Euch dann in den Tierheimalltag reingeschnuppert habt, könnt ihr immernoch überlegen, was ihr wie aufbaut. Leider wird dieses aber auch erst möglich sein, wenn ihr volljährig seit.

Ich drück Euch die Daumen!

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