Ein eigenes Pferd - mein Traum...aber ich bin schon 57J. alt...

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7 Antworten

Och das ist ja wirklich süss! Also ich kenne genug Leute, die mit 70 Jahren noch Reitstunde geben, mit 54 Jahren einen Stall aufgemacht haben oder eben mit sechzig noch ihr eigenes Pferd haben. Ob Sie gesundheitlich in der Lage sind, das müssen Sie selbst beurteilen. Das jetzt und heute zählt, was übermorgen kommt, werden Sie dann sehen. Was den Unterstand angeht gibt es oft Angebote in der Preisspanne von 150-400 Euro. Was die Unterhaltskosten für so ein Tier angeht, haben Sie völlig recht. Bei einem Pferd mit Ekzem kann man zum Beispiel schon mal locker 500-1000 Euro mehr im Jahr einrechnen. Verletzungsgefahr ist auch immer gegeben: Schläge, Lahmen, Hufrehe, Kolik etc. Geht etwas an der Ausstattung kaputt muss es natürlich ersetzt werden und an Pferdepflegeartikeln kann man sich dumm und dämlich kaufen :) Reitunterricht zur weiteren Ausbildung von Pferd und Reiter sollte auch dazu gehören. Anderes Kriterium, das es zu überdenken gilt ist natürlich auch die Zeit. So, bei so vielen negativen Punkten, würde sich glaub ich niemand hobbymässig ein Pferd halten, aber das was sie einem zurückgeben ist, wiegt meiner Meinung nach so viel mehr! Und wenn es ihr Lebenstraum ist, wäre es sicherlich auch schön diesen zu leben.

Andere Idee, die ich Ihnen noch geben kann: Reitbetiligung

Mir fällt noch eine Möglichkeit ein, die Bekannte von mir mit Hund und Auto machen. Die haben zusätzlich ein Sparkonto nebenbei laufen, da kommt jeden Monat ein Betrag X z.B. 70€ drauf und wenn dann mal irgendwas mit dem Tierarzt ist kann man von dem Konto bezahlen. Hund und Auto sind natürlich kein Pferd aber es ist so eine Art Krankenversicherung.

Oder Du googelst mal ob es nicht sogar eine Krankenversicherung für Pferde gibt.

Dank Dir für den guten Tipp. Ich könnt wirklich was "abzweigen", muss ja nicht viel sein...

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Es ist dein größter Traum und du kannst dir ja Hilfe holen z.b. eine reitbeteiligung. Klar solltest du vielleicht ein bisschen angespart haben falls was akkutes ist. Meine Cousine gibt fast nur 100€ im Monat für ihr Pferd aus und das durch die RB's. Also alles ist möglich :)

Du musst das Geld das du für das Pferd ausgibts halt wieder durch etwas anderes ausgleichen z.B. kleinere wohnung ziehen, keinen urlaub machen mehr arbeiten usw. aber wenn du das machen kannst und es dir das wert ist solltest du dir deinen wunsch umbedingt erfüllen!

Echt super süß geschrieben. Ich finde auch das deine Gedanken alleine schon zeigen, das Du bereit bist für ein Pferd Verantwortung zu tragen.

Ich würd dir auch ne Reitbeteiligung empfehlen, dann hast Du jemand der dich auch im Krankheitsfall vertritt.

Ja, das hab ich mir auch schon überlegt. Es wäre ein erster und durchaus wichtiger Schritt für mich zum eigenen Pferd... Aber: Erstmal sollte ich wirklich sicher ein Pferd reiten und führen können, besonders im Gelände, das ist das Ziel!
In der Halle reiten ist ja leichter als im Gelände. Ich mein damit nicht die Anstrengung, sondern das meistern von Situationen die unvorherbar sind. Gegenseitiges Vertrauen ist dabei besonders wichtig. Das habe ich bei meinem Schulpferd, aber bei einer Reitbeteiligung mit einem fremden Pferd? Nach nur einem Jahr Reitschule, immer mit demselben (gutmütigen) Pferd... Kann das gutgehn? Meine Frieda ist mir ans Herz gewachsen... Aber ich denk mir: Es wär sicher nicht verkehrt wenn ich verschiedene Pferde "ausprobieren" würde. Sonst kann ich ja nicht wirklich beurteilen wies um meine "Reitkünste" steht. Was sagst du dazu? Was macht mehr Sinn, wie kann ich am besten lernen...Mit einem Pferd bei dem ich mich sicher fühle weil ich es von Anfang an kenne, oder mit verschiedenen Pferden mit verschiedenen Charaktern und somit auch mit verschiedenen Verhaltensweisen... Dank dir für deine Anwort schon im vorraus...:)

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@kroiss

hmmm...... da bin ich mir selbst nicht so ganz sicher, denn reiterlich bin ich auf dem gleichen Stand wie Du. Reite seit ca. nem halben Jahr regelmäßig. Ich bin zwar als Kind und Teeny bei jeder Möglichkeit die sich mir bot auf etlichen Pferden gesessen und hab auch schon nen Tagesritt und Reiterurlaub hinter mir aber richtig Reiten lerne ich erst jetzt. Hab nochmal ganz von vorne angefangen mit Longe, da sich von Früher ganz viele Fehler eingebrannt haben mit denen ich jetzt echt schwer kämpfe um sie mir wieder ab zu gewöhnen. Also mein Reitlehrer ist für die Variante, möglichst viele unterschiedliche Pferde zu reiten und meine Reitlehrerin gibt mir immer meinen Liebling. Da wir gut harmonieren und ich auf ihm gezwungen bin auf meine Haltung zu achten und ganz besonders wichtig bei ihm muss ich die ganze Zeit online sein und darf nicht unkonzentriert sein, weil er sonst jede Gelegenheit nutzt um mich in den Sand zu setzten. Vielleicht probierst Du es einfach mal aus und dann vielleicht mal einen Warmblüter. Erinnere ich mich richtig das dein Liebling ein Kaltblut ist? Denn Unterschiede im Wesen gibt es da schon.

Achso mit der Reitbeteiligung meinte ich eigentlich, das Du dir jemanden sucht der sich an deinem Pferd welches du dir dann kaufs,t finanziell beteiligt. Aber das Du dir für den Anfang erst mal eine Reitbeteiligung an einem Pferd nimmst, ist natürlich auch eine Idee. Egal wie, ich finde das es sich sehr verantwortungsvoll anhört was Du so schreibst und denke das ein Pferd (Reitbeteiligung oder dein Eigen) es mit Sicherheit gut bei Dir hat.

Gruß Noreia74

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Das Alter finde ich noch okey, kenne auch 70 jährige die manchmal noch reiten. Das Problem mit dem Geld müssten man mal mit einer Liste rechnen, ob es hinhauen könnte.

Kannst dir das Pferd ja teilen?

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