Ein Dackel oder ein Beagel?

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6 Antworten

Was kannst Du dem Hund denn bieten? Ein Beagle ist ein typischer Meutejagdhund und braucht daher viel Bewegung. Für einen Couchpotatoe wäre er daher eher ungeeignet. Dackel wurden gezüchtet, um Füchse und Dachse aus ihren Bauten zu holen, sie sind also nicht solche Langstreckenläufer wie Beagle, brauchen aber auch Bewegung und Beschäftigung. Dackel können wegen dem langen Rücken und den kurzen Beinen leicht Rückenprobleme bekommen, wenn sie älter werden.

Es kann bei "Kandidaten" wie dir ganz hilfreich sein, mal zu überlegen,
was für ein Hund DU wärst. (Wie lang ist dein Stammbaum?) Würdest du dir selbst eine Chance geben? Und warum (nicht)?

Als nächstes würde ich mir überlegen, ob ich reif genug bin, die Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen.

Dann würde ich überlegen, ob ich das finanziell und zeitlich für die nächsten eineinhalb Jahrzehnte schaffen kann und will.

Nur wenn ich die beiden letzten Punkte mit einem klaren "Ja" beantworten könnte, würde ich wirklich einen Hund anschaffen.

Dazu würde ich keine Züchter unterstützen, die mit einem Rassismus, der im Bezug auf Menschen undenkbar wäre, optische Merkmale reproduzieren und "wegwerfen", was nicht gefällt.

Ich würde stattdessen ins Tierheim gehen und dort verschiedene Hunde kennenlernen, die schon ein paar Monate oder Jahre älter sind.

Ich würde mir den aussuchen, der am besten zu mir passt, zu meinen Hobbies, meiner Wohn- und Arbeitssituation, meiner Freizeitgestaltung usw. 

Und mit dem Individuum glücklich werden, statt mit einer "Rasse".

Als Familienhund mit viel (!)  Bewegung wäre ein Beagle definitiv besser geeignet. Dackel sind sehr eigensinnig und nicht so gut geschaffen zum stundenlang rumtoben und rennen. Natürlich müssen lange Gassi Gänge auch sein, aber ohne viel getobe und gegenne. 

LG

Ich habe nur Erfahrung mit einem Rauhaardackel. Wenn ich aber bei Googel mal nach den Charaktereigenschaften von Beagles gucke, finde ich sehr viele Ähnlichkeiten; vor allem bei der Eigensinnigkeit. Rat kann ich Dir nicht geben; nur den bekannten Hinweis, dass nicht ein Herrchen/Frauchen den Hund aussucht, sondern genau anders herum. Also, lass Dich aussuchen.

Informiere dich über die Eigenschaften der beiden Hunderassen und über ihre (speziellen) Bedürfnisse. Entscheide dann danach, welchen Hund du am besten artgerecht halten und alle seine Bedürfnisse befriedigen kannst. 

Hol dir doch einfach beide.

Nach einer Zeit merkst du entweder, dass ihr zu 3 super auskommt oder der eine Hund war ein Fehlkauf, dann gibst du diesen einfach wieder ab.

Mignon5 06.07.2017, 09:51

der eine Hund war ein Fehlkauf, dann gibst du diesen einfach wieder ab.

Ich hoffe, dass das ein Scherz sein soll!

Man kauft sich keinen Hund wie Klamotten, die man bei Nichtgefallen zurückgeben kann. Ein Hund ist ein Lebewesen mit Persönlichkeit, Charakter und vor allem auch einer Psyche, die geschädigt werden kann. Du scheinst nichts von Tieren zu verstehen bzw. mangelt es dir an Verantwortungsbewußtsein.

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ghul666 06.07.2017, 09:54
@Mignon5

Nun vor dem Gesetz ist ein Tier ein Gegenstand, aber das ist ja nicht Teil der Frage.

Nein, vielmehr kann hier doch schlecht jemand wissen, welcher Hund zum Fragesteller passt. Wir haben keinerlei Infos über ihn und die Hunde, die in Aussicht stehen sowie deren Persönlichkeit.

Alles was man hier also sonst antworten könnte ohne zu überspitzen wäre eine persönliche Präferenz für eine Rasse, aber damit ist dem Fragesteller auch nicht geholfen.

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IPMPTOOO 06.07.2017, 09:52

Ich finde es keine gute Idee wenn Mann sich einen Hund kauft ihn nach ein paar Tagen wieder abzugeben 

Aber trotzdem danke für die Antwort !

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