Ein Buch schreiben: Die Idee ist da, die Software nicht?

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11 Antworten

Ein einfaches Textverarbeitungsprogramm sollte genügen. OpenOffice ist dafür so gut wie MSWord. Zu beachten wäre vielleicht eine Formatierung gemäß Normseiten. Hier (http://www.literaturcafe.de/normseite-dokumentvorlage-download/) kann man z.B. fertig eingerichtete Normseiten für Office oder OpenOffice downloaden.

Betreffend der Geschichte selbst würde ich empfehlen, zunächst eine Zusammenfassung (Exposee) zu schreiben. Also worum gehts im Kern (Plot/Handlung), welche Figuren (Charaktere) tauchen auf, welchem Genre wäre das Buch zuzuordnen (Krimi, Fantasy, Lovestory etc.).

Um sich nicht beim Losschreiben plötzlich zu verhaspeln, würde ich raten, anschließend für die einzelnen Kapitel weitere kleine Exposees zu entwerfen, also alles, was in Kapitel X geschehen soll, kurz zu skizzieren. Und erst, wenn alles strukturiert ist und du selbst prüfen kannst, ob die Story so funktioniert und Sinn ergibt, mit dem eigentlichen Schreiben beginnen.

Konzentrier Dich wirklich nur aufs Schreiben. Such Dir dazu am besten einen Editor, den Du per Tastatur gut bedienen kannst, der eine schnelle Suchfunktion und eine abschaltbare Rechtschreibprüfung hat. Optimal wäre ein Programm, das auch im Vollbildmodus funktioniert.

Wenn ich mir das so anschaue, komme ich (wieder einmal) bei Vim raus. Zusätzlicher Vorteil: Zum angenehmeren Schreiben kann hier auch der Hintergrund abgedunkelt werden (helle Schrift auf Dunkelgrau ist angenehmer zu lesen).

Wenn Du allerdings Deine Kapitel und sonstige Fragmente auf verschiedene Dateien in einer Ordnerstruktur verteilen willst, wird Notepad++ besser passen.

Viel Erfolg und Inspiration wünsch ich jedenfalls.

Wenn Du nicht gerade ein sehr altes MS Word hast, dann nutze MS Word. Es ist gut genug dafür. Schlimmstenfalls, legst Du für jedes Kapitel eine eigene Datei an.

Es gibt in meinen Augen keinen Grund das in Notepad(++) oder ähnlichem zu schreiben.

Man muss nicht auf Händen und Knien gehen, wenn man auch das Auto nehmen kann.

Open Office ist da absolut in Ordnung. Du kannst ja damit deine Dateien auch im Micro$oft Word Format speichern (aber im Prinzip völlig egal...). Das Ding heißt bei Open Office übrigens Writer und nicht Word (aber das nur am Rande).

Wie du dein Buch schreibst bleibt dir natürlich überlassen. Es gibt Autoren, die sich vorher erst einen groben Plan machen (also wann passiert ungefähr das und das, auf welcher Seite, bla blubb). Das kommt aber ganz darauf an, wie du am besten schreiben kannst. Ich persönlich schreibe desöfteren auch, und ich schreibe im Prinzip einfach drauf los, weil ich so einfach besser schreiben kann.

Nimm OpenOffice Writer. Der reicht. (Bei Windows ist übrigens nicht automatisch MS Office dabei -- das muss man immer dazu kaufen.)

Viel mehr brauchst du nicht. Für die ersten Entwürfe ist Stift und Papier sogar manchmal angenehmer, weil man kreuz und quer schreiben kann und freihändig zeichnen kann.

Schreibe am besten auch deine anderen Gedanken in Entwürfen nieder, damit du die Ideen nicht vergisst. Meine Mutter schreibt auch mehrere Geschichten parallel. Dann kann man sich später noch entscheiden, welche man gerade lieber weiterschreiben möchte.

Triff dich mit anderen Autoren, um dich über Schreibstile auszutauschen. Lass deine Geschichte von anderen Schreibern gegenlesen -- nicht nur von Freunden, die dir eh nur das sagen werden, was du hören möchtest. Du willst schließlich nicht kokettieren, sondern Kritik, um das beste aus der Geschichte rauszuholen.

Schau dich vielleich nach Foren um. Es gibt auch in größeren Städten Lokalinitiativen, die sich gelegentlich treffen.

Du kannst ruhig Open Office nehmen. Schreib dein Buch einfach mal, speichere es und drucke es aus. Und dann gehst du zu einem Autor oder ähnliches und fragst ihn/ihr was er/davon hält.

Ich bin selber Autor und kann dir nur Raten: schreib deinen ersten Entwurf nicht in Programmen wie Word oder Open Office. Schreibe den Text in einem Texteditor wie Scite oder Notepad+.

Das hat viele Vorteile:

  • Jeder Computer kann diese Textdatei lesen. Egal, was für Software darauf installiert ist.
  • Die Datei bleibt immer sehr schlank.
  • Du wirst beim Schreiben nicht vom Layout abgelenkt. Dadurch bist du mit deiner Kreativität beim Text - und nur beim Text.
  • Word Dateien können unlesbar werden. Textdateien (soweit ich weiß) nicht.

Wenn du den Text dann fertig geschrieben hast, kannst du ihn immer noch per copy and paste in Word einfügen.

Alternative: Scribus, LaTeX.

Viel Erfolg, Fabi

Auch Textdateien können unlesbar werden...

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@toneey

Mag sein. Aber in 25 Jahren Computerarbeit ist mir noch nie eine kaputt gegangen. Dafür etliche Word Dateien.

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Vor hundert Jahren wurden große literarische Werke noch mit der Hand geschrieben- mach Dir also eher Gedanken um den Inhalt Deines Buches;) Am Ende kannst Du jeden Texteditor nehmen und Dein Buch zu jedem beliebigen Zeitpunkt via Copy and Paste in eine Formatierung(Programm) pressen ... viele Grüße knom

ich finde auch oppenoffic ist am besten schreibe damit selber bin zwar noch kein Autor aber ich hab bald mein erstes Buch fertig

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. ich werde sie berücksichtigen.

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