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1 Antwort

Es gibt in der Tat "eine rechtliche Verordnung [...], um eventuelle Streitigkeiten im Nachhinein zu veremeiden"! Sie heißt

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) § 32 Angemessene Vergütung. http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/\_\_32.html

Darin heißt es: "(3) Auf eine Vereinbarung, die zum Nachteil des Urhebers von den Absätzen 1 und 2 abweicht, kann der Vertragspartner sich nicht berufen. Die in Satz 1 bezeichneten Vorschriften finden auch Anwendung, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen umgangen werden. Der Urheber kann aber unentgeltlich ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann einräumen."

Dem Autor steht also auf jeden, auf jeden Fall eine angemessene Vergütung zu. Und falls du deinen Gewinn dem Roten Kreuz spendest, kann der Urheber das Geld vom Roten Kreuz zurückklagen, wenn du insolvent bist. Sonst von dir.

Anders sieht es aus, wenn der Autor sein Werk zu "public domain" erklärt hat oder unter einer CC-Lizenz anbietet. Dann aber bist du als Blogger nicht mehr der einige Inhaber des Nutzungsrechts an diesem Werk.

Gruß aus Berlin, Gerd

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Kommentar von Sixania
06.07.2016, 08:39

Hallo Gerd, vielen Dank für die informative Antwort. Die hilft mir weiter! Ich wünsch´ dir einen schönen Tag und danke, dass du dich meiner Frage so ausführlich angenommen hast :-)

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