Ein Bekannter mit Job will eine Einkommenssteuererklärung machen. Seine getrennt lebende Ehefrau bez.Hartz4.Muß er Steuererstattungen teilen, bzw Amt mitteil?

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4 Antworten

1. Haben die beiden in dem betreffenden Jahr noch mindestens 1 Tag zusammen gelebt?

2. Wenn ja geht die Zusammenveranlagung, dann müsste/sollte er teilen, denn er profitiert ja davon, den Grundfreibetrag der Frau zu haben.

3. WEnn nein, sollte er für den Ehegattenunterhalt, soweit er den leisten muss, die Vergünstigung gem. § 10 Abs. 1a, Nr. 1 EStG beantragen, wobei er den Unterhalt als Sonderausgaben abziehen kann udn seine Frau ggf. versteuern muss. Anlage "U" ausfüllen. Dann natürlich nichts abgeben, weil er ja Unterhalt zahlt.

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Er muss die Erstattung nur mit ihr teilen, wenn beide noch für das Steuerjahr gemeinsam veranlagt worden sind. Ansonsten erhöht die Erstattung sein Jahreseinkommen und falls die Unterhaltszahlung neu festgesetzt werden sollte, wäre es mitanzugeben.

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Er muss weder teilen noch irgendetwas dem Jobcenter mitteilen.

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Maßgebend sind nicht die aktuellen sondern die Verhältnisse im entsprechenden Steuerjahr.

Geht es um 2014 und war die Ehefrau seinerzeit mglw. noch mit eigenen Steuerabzügen berufstätig wäre die gemeisame Erstattung aufzuteilen.

http://www.scheidung-online-kanzlei.de/steuererstattung-im-trennungsjahr.html

Hatte dagegen nur er Steuerabzüge, steht die Erstattung auch nur ihm zu (vgl. § 37 Abs.2 AO)

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