Ein Atom besteht zum größten teil aus nichts. Wie kann das sein?

11 Antworten

Man kann sich das vorstellen wie unser Sonnensystem. Die Sonne ist der Atomkern und die Planeten sind die Elektronen. Beim Atom ist anstelle der Schwehrkraft die sogenannte "Schwache Atomkraft" am Werk die die Elektronen in der Umlaufbahn halten.

Und beim Sonnensystem ist fast alles leerer Raum. Kometen und Atroiden können ungehindert durch das Sonnensystem fliegen so wie die meisten Arten von Strahlung durch Atome. Nur wenn etwas durch Zufall getroffen wird passiert etwas. Je dichter die Materie ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer kollision mit irgendwas kommt. Je mehr "Sonnensysteme" (Atome) durchflogen werden, desto höher ist die Wahrschenlichkeit, dass irgendwas getroffen wird. Je mehr Planeten und je größer die Sonne, desto höher ist ebenfalls die Wahrscheinlichkeit dass etwas getroffen wird. Blei schirmt radioaktive Strahlung so gut weil Blei eine sehr hohe Dichte hat.

Man kann, aber man sollte eher nicht.

Denn bekanntlich ist nicht alles, was hinkt, auch schon ein Vergleich.

Und die "Schwache Wechselwirkung" hält das Atom schon gar nicht zusammen, im Kern ist das die "Starke Kernkraft" - und nach aussen werden die Elektronen durch die "Elektromagnetische WW", das heisst durch die Coulomb-Kraft zwischen positiv geladenen Protonen und negativ geladenen Elektronen zusammengehalten.

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Du beziehst Dich auf das Bohr'sche Atommodell. Das liefert nur eine anschauliche Denkhilfe für etwas, was nicht so leicht zu beschreiben ist. Es ergibt mehr Sinn, sich das Atom als komplexes Energiefeld vorzustellen. Kern und Elektronen sind Knoten in diesem Feld. Materie gibt es gar nicht, und die Anschauung der Dualität von Materie und Energie taugt nur für das Alltagsleben, nicht für die Beschreibung kleinster Teilchen.

Und welches fundiert-physikalische Modell wäre das?

Das wellenmechanische sicher nicht. Und Materie (auch Masse?) einfach in Abrede zu stellen, das klingt wie aus einem billigen science-fiction Roman.

Oder hat hier jemand die String-Theorie für "Lieschen Müller" versucht zu erklären, auch wenn diese noch lange kein durch Experimente abgesichertes Modell liefern kann, wenngleich sie interessante Ansätze bietet?

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ja dazwischen ist nichts ist nun mal so, aber auch je nach Atom verschieden.. Darum können radioaktive strahlen auch durch die meisten materialien durch, nur die ganz "dichten" und schweren wie blei können es absorbieren bzw blocken. Musst dir das Vorstellen wie das Wasser das durch ein T-Shirt fließen kann.. Der Mikrokosmos ist nun mal soooo klein es kann nichts 100% "dicht" sein. Ausser vielleicht ein Neutronen-Stern wo ein Teelöfle davon ein paar tausend tonnen wiegt oder ein Schwarzes Loch

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