Ein Anwalt belügt die Staatsanwaltschaft in einem Schreiben wissentlich - WAS SIND DIE FOLGEN ?

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2 Antworten

Gar keine!

Zunächst mal, scheint es so, dass hier noch keine Verurteilung vorliegt. Das heisst, wir reden hier von einem "mutmaßlichen Täter", einem "Beschuldigten" oder einem "Angeklagten". 

Weiter ist der Anwalt des mutmaßlichen Täters sein Sprachrohr. Das heisst, der mutmaßliche Täter darf die Aussage verweigern oder auch lügen. Natürlich darf er auch seinen Anwalt belügen. 

Was stellst du dir hier vor? Der Angeklagte und auch sein Anwalt müssen hier kein Geständnis ablegen. Es ist vollkommen legitim, dass der Beschuldigte die Tat über seinen Anwalt abstreitet. 

Es ist die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, die Schuld des Beschuldigten zu beweisen. Auf die Mithilfe des Beschuldigten oder dessen Anwaltes darf sie hier nicht hoffen. 

Vielen Dank - soviel juristischen Sachverstand hab ich leider nicht.

Der Anwalt darf also auch lügen obwohl er das Schriftstück selbst erhalten hat? 

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@Nomos19336

Deine Informationen sind leider etwas dürftig. Hier geht es wohl um einen Diebstahl. Und wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, ging es doch darum, dass der Beschuldigte von etwas keine Kenntnis hatte. 

Ich sehe hier keine Lüge des Anwaltes. Der Beschuldigte darf die Vorwürfe oder Teile der Vorwürfe bestreiten, auch wenn diese Auskunft nicht der Wahrheit entspricht. Ob er das selbst tut oder über seinen Anwalt, macht dabei keinen Unterschied. 

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Das ist ein Fall für die Anwaltskammer, u.U. wird ihm seine Lizenz entzogen.

Anwälte lügen immer lul:?)

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@ILoveMemes

Nein. Wenn ein Mandant seinem Anwalt einen Mord gesteht, muss er das natürlich nicht melden, weil das der Schweigepflicht unterliegt. Wenn er jetzt aber wider besseren Wissens behauptet, sein Mandant habe den und den nicht umgebracht, dann verletzt er die Regeln.

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