Ein anderes Wort für "Flüchtling"?

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16 Antworten

Gesuchtes Wort:-Geflohener/Geflohene im (vorzugsweise benutzten) Plural -GefloheneHiermit wird kein abwertendes -(l)ing gesetzt,aber die Bedeutung nicht geändert.Noch dazu muss man den Leuten hier sagen,dass diese Leute nicht nach Spanien oder Italien oder Serbien oder Albanien wollen.Sie haben dort gar keine Perspektiven und sie werden dort auch nicht in größerem Maße unterstützt oder überhaupt.Sie wollen ein richtiges Leben haben und auch nicht zurück nach Libyen(falls aus Afrika kommend) und dort als Zwangsarbeiter und mit kaum Hungerlohn "leben".Noch dazu muss man sagen,dass wenn sie nicht aus Kriegsgründen kommen aus Perspektivlosigkeit,großer Armut,kaum Bildungschancen und Hunger kommen,was auch nicht sehr schön ist und solche werden als "Wirtschaftsflüchtlinge" bezeichnet.

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Das Wort Flüchtling ist genauso wenig abstoßend wie das Wort Asylant.

Trotzdem ein paar Synonyme:

  • Einwanderer
  • Schutzsuchender
  • Integrant
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Asylbewerber ist das neutralste und meiner Meinung nach korrekte Wort, wenn man von der Gesamtheit aller nach Deutschland kommenden Menschen spricht, die ein Asylverfahren ersuchen.

"Flüchtling" ist ein suggestiver Begriff der impliziert, dass jeder der hier ankommt einen konkreten Fluchtgrund nach unserem Asylgesetz hat, was aber häufig nicht der Fall ist. Der Begriff wurde auch ganz klar von unseren Medien und Politikern propagiert. Vor der aktuellen Flüchtlingskrise haben die meisten Deutschen immer "Asylbewerber" oder "Asylant" gesagt, und nicht "Flüchtling". 

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Das Wort "Flüchtling" klingt nur abstoßend, wenn man sinnmäßig entsprechendes hineinlegt. Für mich dagegen ist es nicht abstoßend.

Es kategorisiert jedoch Menschen in zulässiger und eindeutiger Weise.

Würde man Flüchtlinge beispielsweise als "Menschen auf der Flucht" oder "Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben" bezeichnen, wäre dies doch ziemlich aufwendig. Die Begriffe "Schutzsuchende" oder "ihr Lebensglück-Suchende", wären zwar kürzer aber auch nicht treffender.

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Einem Menschen, der wirklich flüchten musste, dem nützen deine euphemistischen Bezeichnungen nichts.

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Wir Ehrenamtler begleiten unsere Schützlinge seit einem Jahr,uns gefiel das Wort auch nicht.Außerdem sind sie bei unserer Gemeinde keine Flüchtlinge mehr,sondern Menschen die wir Dank unseren Ehrenamtler schnell integrieren.Wir haben Familien die Syrer aufgenommen haben und unser Deutschkurs fing nach eine Woche schon an.Sie können den Integrationskurs schon auf 4 Monate begrenzen,weil sie bis zur Anerkennung 5-Monate bis 14 Monate schon so gut deutsch sprechen,dass sie ihn abkürzen können.Wir hatten keine Zelte ,sondern wir haben Häuser angemietet die leer standen und die Schützlinge konnten sie sich selber renovieren,was sie auch gerne taten.Wir haben ein Spendenkaufhaus und eine Spendenfahrradhaus.Alle Möbel werden in die Begleiter Whats Ap Gruppe gesetzt und dann an die Ankömmlinge verteilt.Sie können aber auch im Kaufhaus für 5,- Euro selber einkaufen.Mein aufgenommener 21 jähriger Schützling macht gerade seinen Führerschein auf deutsch,macht zur Schule parallel einen Aushilfsjob und ist seit einem halben Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr.Im Februar kann er sich bei der Fa.als Industriekaufmann,auf Grund seines tollen Arbeitsverhaltens und seiner aufgeschlossenen Art, bewerben.Wir wohnen in einem 3 Generationen Haus in dem er mit einer 75 ,50 und 20jährigen wohnt.Mein Sohn 12 Jahre und er sind auf einer Wellenlänge und es gibt keinerlei Probleme.Er lernt von jeder Generation....wie ticken die Deutschen.Besser kann eine Integration nicht laufen.Aber das geht nur bei Menschen die aufgeschlossen,tollerant und alles andere als rassistisch und islamistisch sind

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BTyker99 15.08.2016, 13:56

Schön gesagt. Das Problem bei so viel Engagement ist nur, dass solche Leuchtturm-Projekte gerade als Fluchtursache für die nächste Migrationswelle dienen (als Flüchtlinge möchte ich diese Personen nicht bezeichnen, da sie in der Regel durch ein sicheres Drittland eingewandert sind). So lange die Ehremamtler nicht begreifen, welchen Schaden sie damit anrichten, wird die Krise niemals enden.

Als Beispiel der Unterschied zwischen Spanien und Deutschland in der "Flüchtlingskrise": Spanien hat ein Abkommen mit Marokko geschlossen, nach dem illegale Einwanderer nach dort hin verbracht werden können. Das führte dazu, dass im Jahr 2015 nur ca. 100 "Flüchtlinge" auf dem Weg nach Spanien ertrunken sind.

Deutschland hingegen posaunt in die Welt hinein, dass alle die es schaffen herzukommen, ein Auto, Haus, ect. bekommen. Gleichzeitig wissen die "Flüchtlinge", dass sie auch ohne Asylgrund in der Regel nicht abgeschoben werden, was dazu führt, dass ein fast unbegrenzter Flüchtlings-Anstrom auf dem weg nach Deutschland ist, der 2015 schon über 2.800 Todenopfer auf dem Seeweg Richtung Italien gekostet hat.

Die Zahlen stammen aus dem ifo-Vortrag, der bei Youtube unter dem Titel "Hans Werner Sinn erklärt die neue Völkerwanderung Hintergrund 04.2016" zu finden ist.

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Das Problem ist, dass die meisten "Flüchtlinge" keine sind, weil sie a. weder politisch verfolgt sind noch b. aus einem Kriegsgebiet fliehen. Beleg 1: Die EU-Kommission erklärte, dass etwa 60 % der "Flüchtlinge" kein Recht haben, hierher zu kommen. Beleg 2: Die Anerkennungsquote im Sinn des Asylrechts liegt bei 1 bis 2 %.

Dein Eindruck, dass "Flüchtling" negativ klingt, kann ich nicht teilen. "Flüchtling" klingt für mich nach: armer Verfolgter, dessen Haus zerbombt ist und der das nackte Leben gerettet hat. 

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Exisaur 15.08.2016, 15:24

Du vermischt hier mehrere Sachen, weil es sich um verschiedene Rechtsgrundlagen handelt.

Die Anerkennungsquote für Asyl ist tatsächlich extrem niedrig. Das liegt aber daran, dass es sich hierbei um Asyl nach Art. 16a GG handelt. Fast alle, die aus Syrien oder dem Irak kommen, werden aber als Flüchtlinge im Sinne des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (= Genfer Konvention) anerkannt, oder bekommen subsidären Schutz. Hier sind die Anerkennungsquoten logischerweise sehr hoch.

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Sie flüchten vor dem Krieg, also sind sie Flüchtlinge. Wie soll man diese... denn sonst nennen.

Mittlerweile ist es wohl schon so weit, das sie auch noch den Begriff Flüchtlinge ändern wollen. Ich sage nur >Zigeunersauce<. Oh man, demnächst sind Flüchtlinge noch Einheimische. ..

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Vertriebener,

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Ein Flüchtling flüchtet vor Verfolgern. Die jetzt ankommenden Asylbewerber hielten sich meist zuletzt in einem Flüchtlingslager auf.  Dort waren sie bereits in Sicherheit vor ihren Verfolgern.

 Sie sind seitdem Geflüchtete.

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Gibt kein anderes Wort, für Wahrheit.
Flüchtling bezeichnet Ursache und Status, die Ursache lässt sich nicht leugnen.

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Ein Mensch, ein Lebewesen, wie Sie und ich.

KaterKarlo2016

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BTyker99 15.08.2016, 00:41

Wie soll man denn da wissen was gemeint ist, wenn man diese Bezeichnung in einem Gespräch verwendet?

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Illegaler Migrant ist in diesem Falle das einzig passende Wort.

Denn wer erst fünf bis sechs zivilisierte ....friedliche europäische Staaten durchqueren muss um überhaupt die deutsche Grenze zu erreichen ,  ist inzwischen alles andere als ein tatsächliche Flüchtling.

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Exisaur 15.08.2016, 15:30

Nur in kompletter Verkennung der Realität würde man Staaten wie die Türkei, Ungarn o.ä. im Hinblick auf ihre Behandlung von Geflüchteten als friedliche und zivilisierte Staaten bezeichnen.

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Neubürger, Kulturbereicherer, neue Fachkräfte.

 

Mein Gott, ist es auch abstoßend und beleidigend, wenn ein Engländer einen Deutschen als "Deutschen" bezeichnet?

Diese Menschen sind aus ihren Herkunftsländern geflohen, weil dort Krieg herrscht. Wer flieht, ist ein Flüchtling. Nach Deutschland zu kommen, weil die wirtschaftliche Lage schlecht ist, ist nicht erlaubt. Das sieht so gar  Frau Merkel so. Also, was soll die Frage? Wer flieht, ist nun mal ein Flüchtling. Genau so wie jemand, der deutsche Eltern hat und in  Deutschland geboren ist, ein Deutscher ist. Man kann es auch übertreiben.

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Menschen-die-flüchten-aber-nicht-als-Flüchtlinge-bezeichnet-werden. So sollte man sie nennen. Dass du das Wort "Flüchtling" als abstoßend empfindest rührt daher, dass du es als solches ansehen willst. Was ist ein flüchtender Mensch? Ein Flüchtling. Oh, nein, tut mir Leid, Flüchtling klingt so grausam. Nein, es sind Menschen, denen ihre eigene Heimat nicht so gut gefällt und spontan beschlossen haben in Deutschland zu leben. :)

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"Flüchtling" finde ich nicht einmal so schlimm. Es trifft es ja eigentlich.
Diejenigen, die in Deutschland um Asyl bitten, sind Asylbewerber.

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