Ein- und Ausstechen am Arbeitsplatz

2 Antworten

Das Bundesarbeitsgericht hat geklärt, wann die Zeit zum Umziehen vom Arbeitgeber zu bezahlen ist und wann nicht (BAG, Urteil vom 19. September 2012 – 5 AZR 678/11).

... jedoch nur für eine OP-Schwester im Anwendungsbereich des TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder). Hier hat es die Zeit des Umziehens von Privat- auf Dienstkleidung als Arbeitszeit gewertet, weil der Arbeitgeber die Dienstkleidung explizit gefordert hatte.

Ob dieses Urteil jedoch auf die vom Fragesteller vorgebrachte Situation anzuwenden wäre, ist nicht sicher - es sei denn, sie befände sich im gleichen Tarifgebiet.

Generell gesagt, ist die Frage der Übertragbarkeit immer das Problem bei unserer Arbeitsrechtsprechung, da wir in Deutschland (noch) kein Arbeitsgesetzbuch haben.

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Dienstweisung (öff.Dienst) Zu Hause bleiben wegen Unwetterwarnung

Aufgrund einer Unwetterwarnung des dt.Wetterdienstes wies mein Chef mich um 10 Uhr telefonisch an, heute zu Hause zu bleiben und meinen Dienst um 11 wegen des starken Sturms und der damit verbundenen Gefahr nicht anzutreten. Ich arbeite im öff.Dienst. Nun meine Frage: wie wird ein solcher Tag arbeitsrechtlich abgegolten? Mein Chef möchte, das ich dafür Minusstunden oder einen Urlaubstag nehme! Ich aber wäre auf jeden Fall zur Arbeit gefahren,war also nur "auf Anweisung" zu Hause und seh es deshalb nicht ein Urlaub oder Minusstunden dafür nehmen zu müssen. Wer weiß Rat?

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Arbeitszeit - Anwesenheit - Überstunden - Mehrarbeit?

Hallo zusammen,

wie ist folgender Passus aus dem Arbeitsvertrag eurer Meinung nach zu werten?

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Folgende Frage hätte ich auch noch dazu: Wenn die Arbeitszeit lt. Arbeitsvertrag 40 Stunden beträgt (Feste Zeit von 7-16 Uhr incl. 1 Std. Mittag) wann muss ich dann am Arbeitsplatz sein. Kann der Chef verlagen, dass ich XX Minuten vorher am PC sitze? und auch XX MInuten länger bleibe? Wenn ja wie lange vor- bzw. nachher?

Gibt es hier jeweils einen Absatz im Arbeitsrecht wo das geregelt ist?

Danke.

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Darf mein Arbeitgeber mir bei vorzeitigem krankheitsbedingtem Dienstabbruch Überstunden abziehen?

Hallo,

ich arbeite in einem Call-Center und wir arbeiten in Schichten mit Regelfall 8 Stunden pro Tag mit 7 Minuten Rüstzeit vor Dienstbeginn zum Starten der Systeme. Überstunden sind hin und wieder gern gesehen, aber nicht zwingend notwendig ;).

Ich gehe selten und ungern zum Arzt und schleppe mich noch mit Fieber zum Arbeitsplatz, wenn es das Allgemeinbefinden zulässt. Was ist jetzt aber, wenn ich während der Arbeitszeit merke, dass es nicht mehr geht?

Beispiel: Ich beginne meinen Dienst um 8:53 Uhr und bin regulär bis 17:30 Uhr geplant. Um 12:00 Uhr merke ich, dass es mir immer schlechter geht und ich zum wohle meiner Gesundheit meinen Dienst für heute beenden möchte.

Darf mein Arbeitgeber mir nun die nicht getane Arbeitzeit von meinen Überstunden abziehen, wenn ich nicht am gleichen Tag zum Arzt gehe? Denn manchmal reicht ein Tag und eine Nacht Erholung zumindest so weit, dass man den Rest der Arbeitswoche ohne "gelben Zettel" übersteht.

Wir haben keinen Tarifvertrag und regeln unsere Arbeitszeit über eine systeminterne Stechuhr. Danke im Voraus für Antworten.

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