Eigenverlag

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1 Antwort

Das Schwierige ist, wenn du selbst vermarkten willst bedeutet das Bürokratie. Denn du wirst wahrscheinlich ein Gewerbe anmelden müssen und das Finanzamt will auch etwas von deinem Verdienten sehen. Dazu kommen noch ein paar Rechtliche Verpflichtungen. Erkundige dich doch einfach mal bei diesen Ämtern wie das so gehandhabt wird. Das die Händler eine Rechnung und Lieferschein sehen wollen ist verständlich den diese müssen ja ausgaben und das alles nachweisen.

  • Wenn die Leute deine Vorträge so gut finden, hast du schon mal ein Hörbuch gedacht?
  • Du hättest auch die Möglichkeit deine Bücher als E-Book per Internet zu vermarkten, doch da sieht es ähnlich aus. Zudem kennt dich dort im Gegensatz zu deinem Wohnort oder wo du auftrittst, niemand. Daher wird der Erfolg im Internet auf sich warten lassen, es sei den du hast Glück und die Schlagen ein wie eine Bombe. Internet erhöht aber auch die Gefahr von Raubkopien.
  • Du kannst ja mal versuchen ob du in der Region ein Buchhandel oder ähnliche findest der eine Begrenzte Anzahl deiner werke anbietet. 20 Stück oder so, nur mal um zu sehen wie sie angenommen werden. Du kannst sie dem auch schenken um das mit der Rechnung zu umgehen. Dafür kann er dir dann einen Gutschein geben oder so.

Aber Vorsicht, sobald Geld ins Spiel kommt, kommt auch das Finanzamt ins Soiel.

Vielen Dank für Deine fundierte Antwort. So wie Du geantwortet hast, lässt mich Dich auch in Bereich der Poesie oder Prosa vermuten. Schreibst Du auch? Einen Eigenverlag habe ich schon vor einem Jahr ordentlich angemeldet. Bisher wollten sie nichts von mir wissen... Aber das kommt sicher bald, ich darf nicht mehr lange untätig sein, ich muss endlich eine Entscheidung treffen. Wie ist das mit dem Hörbuch? Das verhält sich doch sicher ähnlich wie mit einem gedruckten Buch... Beide, muss ich doch irgendwie vermarkten. Was ist vorteilhafter an einem Hörbuch? Werden sie vielleicht eher als Bücher gekauft, weil die Leute zu falul zum lesen sind? Ein Hörbuch wäre auch interessant, weil ich wunderbar mit meiner Stimme Stimmungen vermitteln kann. Einmal las ich z.B. in einem Kindertheater "das Dornröschen" vor (auf der Bühne spielten die kleinen Darsteller Pantomime) und was war? Die Zuschauerkinder fingen, an einer beängstigenden Stelle, an zu schluchzen... Das war rührend... Und im Theater vor ca. 180 Leuten gab es bei den erotischen Gedichten solche etwas nervöse Lacher, so das ich anhalten und das Gedicht noch mal von vorn las. Das war richtig schön. Allerdings ist das Publikum nicht immer gleich, so z. B. dieses Jahr war es etwas steif. Aber bei einem Poetryslam hingen die Menschen wieder mit weitaufgerissenen Augen, mäusschenstill an meinem Mund - ja das war auch schön, ich stehe gern im Rampenlicht - das macht Spaß... Vielen Dank für Deine guten Ratschläge!!! - vjola

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