Eigentumswohnung von Vater geschenkt - Sohn (18) alleine ins Grundbuch Vater will notariell festlegen, dass er mit entscheidet, ob Sohn Wohnung verkaufen kann?

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7 Antworten

... also, in vielen WEG wurde doch vereinbart, daß ein Verwalter bei einem Verkauf zustimmen muß und somit kann in das Grundbuch einer Wohnung auch eingeschrieben werden, daß der Schenkende (nur zu Lebzeiten natürlich möglich) zuzustimmen hat. Warum auch nicht?

Und belastet werden darf das Ding auch, wenn denn der Geldgeber mitspielt.

Zu prüfen wäre, ob das Finanzamt die Belastung akzeptiert.

Und ich kann nicht viel Einfluss nehmen, da die Fronten zwischen meinem Exmann und mir verhärtet sind.

Das ist für mich der Kernsatz deiner Aussage.

Versuche die Situation aus der Sicht Deines Exmannes zu sehen:

Er möchte einerseits dem gemeinsamen Kind einen Wert zu kommen lassen, aber gleichzeitig verhindern, dass Du als seine Exfrau von diesem Geschenk profitierst, in dem Dein Sohn einen eventuellen Verkaufserlös Dir zukommen lässt.

Aus Sicht Deines Exmannes ist sein Wunsch verständlich und rechtlich zulässig.

Vielen Dank für die Antwort. Profitieren möchte ich mit Sicherheit nicht.... im Gegenteil. Ich gönne meinem Sohn alles und hätte es nicht nötig, mich über meine Kinder zu bereichern. Ich würde mich freuen, wenn meine Fragen beantwortet werden könnten und nicht nur meine gedanklichen Ausführungen interpretiert werden...

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Im Grundbuch kann man alles eintragen und es ist auch gut so, dass der Vater noch seine Hand da drauf hat, wer weiß, wie der Sohn sich entscheidet. Aber wenn ihm das nicht recht ist, er kann das Geschenk auch ablehnen.

Wenn der Vater sicher ist, dass der Sohn veranwortungsvoll  handelt, kann man die Klause aus dem Grundbuch ja auch wieder streichen lassen

Danke für die Antwort. Könnte mein Sohn sich trotz dieser Klausel ein Grundstück kaufen und die Wohnung als Sicherheit angeben? Dann wird sie ja nicht verkauft sondern lediglich als Sicherheit hinterlegt.

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@Dana2809

Das könnte er machen, aber ob die Bank das anerkennt, ist schwer zu sagen, das muss er mit der Bank besprechen

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Man könnte mit in den Schenkungsvertrag aufnehemn, dass die Verfügungsbeschränung mit dem Todesnachweis des Vaters erlischt, damit der Sohn danach frei handlungsfähig wäre.

Der Notar wird den Vater dahingehend aufklären, dass nicht nur der Verkauf sondern auch die Belastung der Wohnung zustimmungsbedürftig sein sollte.

Meine Eltern haben mir auch einiges überschreiben, dafür haben sie überall lebenslanges Wohnrecht und ich zu ihren Lebzeiten Veräußerungs- und Belehnungsverbot. Dient insoweit zu ihrer Sicherheit, dass sie nicht von heute auf morgen auf der Straße stehen. Als Kind, dass immer von ihnen unterstützt wurde, sehe ich das als die normalste Sache der Welt.

Sehe ich auch so. Allerdings wird mein Sohn niemals diese Wohnung nutzen und verfolgt das Ziel, sich ein Grundstück in unserer Region zu kaufen. Die Wohnung ist 350 km entfernt vom Wohnort meines Sohnes. Daher würde er gern die Wohnung als Sicherheit für ein Grundstück angeben und nicht verkaufen. Da der Vater nie für ihn da war, fällt es meinem Sohn schwer, im Gespräch seine eigentlichen Wünsche dem Vater gegenüber zu äußern

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Dein Sohn ist volljährig und kann/muss alleine darüber entscheiden. Er kann die Schenkung ablehnen. Das wars dann. Oder er nimmt sie an, mit den danach auf ihn möglicherweise zukommenden Lasten und Problemen. Ist doch eine Ja/Nein-Entscheidung. Schenkung annehmen oder nicht annehmen. Ein wenig mehr Entscheidungsfreude wäre wünschenswert.

er kann natürlich die Bedingung stellen,  es gibt ja auch Vorkaufsrechte etc. die im Grundbuch eingetragen werden können. 

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