Eigentumswohnung von Deutscher Annington kaufen?

4 Antworten

Ich rate Dir dringend zur Bewertung deiner Wohnung einen Sachverständigen /Gutachter zu beauftragen.Dazu unbedingt die Allgemeinflächen,das Dach und und die technischen Anlagen.Falls Du hier am falschen Fleck sparst,könntest Du einmal zuviel zahlen,und Dich jahrelang über zu hohe Beiträge zur Instandsetzung,Renovierung ärgern.Grundsätzlich,Stadtwohnung,wenn nicht gerade an Ausfallstraße gelegen oder an einer Werft in Buntekuh)),klingt es nicht überteuert.Risse im Treppenhaus wären dann zu vernachlässigen,wenn es feine Risse wären,die durch Setzung und Materialbelastung,Detonationsknall,etc.entstanden wären.Sind die Risse,tief und mehrere Millimeter breit,könnte es ein erheblicher Mangel sein.Sanierungsbedarf,den Du mit zahlen müsstest.Auch hier kann der Gutachter eine Aussage zu treffen.Liebe Grüße,toi,toi,toi.

Aussagekräftige Kommentare können zum Zustand des Gebäudes von Laien im Internet per "Ferndiagnose" nicht abgegeben werden. Du solltest einen Bauexperten konsultieren. Nur er kann den Zustand der Immobilie beurteilen. 

Größe, Standort und Kaufpreis lassen nach meiner Auffassung den Schluß zu, dass es sich um eine Schrottimmobilie handelt, mit der du große Risiken eingehst.

Beim Kauf einer Eigentumswohnung ist immer zu beachten, wie hoch die gebildeten Instandhaltungsrücklagen sind. Wahrscheinlich - du schriebst nichts darüber - ist das Gebäude sehr alt und sanierungsbedürftig. Was nützt dir eine billige Eigentumswohnung, wenn du in einigen Monaten/Jahren hohe Beträge für die Substanz der Immobilie "nachschießen" mußt. Das kann sehr teuer werden. Nach deiner Beschreibung scheint dies aber der Fall zu sein.

Annington ist meines Wissens nicht gerade bekannt dafür, ihre Immobilien in gutem Zustand zu erhalten - ganz im Gegenteil. Das ist nach meiner Auffassung eher eine "Heuschrecke", die auf Gewinnmaximierung schlimmster Form aus ist. Ich würde von dem Unternehmen nichts kaufen wollen.

Laß dich von einem Baufachmann/einem vereidigten Bausachverständigen über den Zustand der Immobilie beraten. Das kostet zwar Geld, kann dich aber vor einer falschen Kapitalanlage von € 71.000 retten.

Viel Glück!

Vielen Dank für die Antworten. Das Mehrfamilienhaus ist BJ 1964. Es ist wirklich nicht so gepflegt. Wie hoch die Rücklagen sind, wollte mir die Vermittlerin noch sagen. Sie schätze aber so 30-40.000. Und es stehen wohl irgendwann mal die Hausfassade und die Balkone an. Die Lage, Randbezirk von St.Jürgen, Richtung Krummesse, finde ich jetzt nicht so schlecht. Und bei einem Preis von 77.000 plus 10.000 Renovierung und eine Küche muß auch noch rein, denke ich jetzt nicht unbedingt an eine Schrottimmobilie. Viele der Wohnungen sind auch schon verkauft. Aber ich habe halt wirklich wenig Ahnung und leider niemanden in der Nähe, der sich auskennt. Bin vor 1,5 Jahren von RLP hier hoch gezogen.

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@Antonia65

€ 30.000 bis 40.000 sind nicht viel für Fassade (Wärmedämmungsvorschriften sind zu beachten) und Balkone. Das Gebäude ist ca. 40 Jahre alt. Wie alt ist die Heizung, wie sieht es mit dem Dach aus, mit den Fenstern usw? Das sind alles sehr teure Sanierungsmaßnahmen. Da reicht die Rücklage nicht. 

Laß dir die Höhe der Instandhaltungsrücklage nicht nur von der Maklerin "sagen". Nimm Einsicht in die entsprechenden Unterlagen. Frage mal nach den Protokollen der Eigentümerversammlungen der letzten 2 Jahre. Daraus kannst du eine Menge ersehen. Wenn man dir die Protokolle nicht aushändigen will, kannst du davon ausgehen, dass es etwas zu verheimlichen gibt.

Ich kenne Lübeck nicht, kann die Gegend also nicht beurteilen. Versuche mal etwas mehr Informationen über die Gegend herauszufinden. Zu achten ist auch darauf, dass die Wohnung vermietbar ist, wenn du nicht selbst einziehen möchtest.

Dass einige Wohnungen schon verkauft wurden, besagt nichts über die Qualität des Gebäudes. Es gibt viele Naive, die sich von Äußerlichenkeiten blenden lassen. Wichtig ist aber die Substanz. Schönheitsreparaturen sind kostengünstig, die Sanierung der Substanz geht aber richtig ins Geld. Es kann dir wirklich nur ein Bauexperte helfen!

Gib mal bei Google "Annister" ein und lies selbst nach. Hier ist schon mal ein Link:

http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Kritik-an-Annington-Moislinger-Wohnblock-verkommt

Überdenke alles sorgfältig und ganz genau. Makler sind nicht deine Freunde. Sie wollen dir etwas verkaufen und eine Provision verdienen. Sie preisen alles durch die rosarote Brille an. Du mußt alles prüfen, was dir erzählt wird. Laß dich vor allem nicht unter Zeitdruck setzen. Das ist ein sehr beliebtes Mittel, weil dann die Zeit für das Prüfen aller Angaben fehlt und weil dann voreilige ("Bauch-")Entscheidungen getroffen werden. 

Alles Gute!

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... von denen? ... eigentlich nicht. Schaue zwingend in das Beschlußbuch und prüfe auch etwaige Wohn/Hausgeldrückstände und die Höhe der Rücklage. Frage den Verwalter nach anhängigen Verfahren und geplanten Maßnahmen. Viel Glück.

Ist eine Eigentumswohnung für 55.000 € bei ~1200€ Netto realisierbar?

Guten Abend zusammen, Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich, Osmotar, bin 21 Jahre jung und habe vor wenigen Wochen meine Ausbildung abgeschlossen. Da ich einen Beruf mit recht niedrigem Einstiegsgehalt, aber dafür absolut sicherem Arbeitsplatz gewählt habe und das Akademikerdasein aufgrund einer eher phlegmatischen Lebenseinstellung für mich keine Option darstellt, bedarf es nun den Ratschlägen der allwissenden gutefrage.net Community. Ich, noch so jung an Jahren, habe natürlich absolut keinen Schimmer vom Finanzwesen, von Steuern und anderen Kosten die auf mich, der ich nun erst ins Berufsleben starte zukommen werden. Daher danke ich euch für die Lehrstunde und Teilhabe an eurer schier unendlichen Lebenserfahrung bereits im Voraus (oder Vorraus? oder vorraus? oder doch lieber voraus?).

Ich verdiene derzeit dank Steuerklasse 1 also ~1250€ Netto Grundgehalt. Dazu kommen noch diverse Zulagen, welche ich aber erstmal nicht mitrechnen möchte, da diese monatl. stark variieren können.

Da ich keine Immobilie in Erbreichweite habe und auch Geldbeträge nicht zu erwarten sind, bin ich gezwungen selbst auf meine Finanzen zu achten. Auf seine Ahnen kann man sich einfach nicht verlassen. Aber ich schweife ab.

Ich würde gern eine Eigentumswohnung kaufen. Ein Haus wäre mir zwar lieber, ich zweifle aber daran, eine geeignete Immobilie erwerben zu können ohne meine Seele an die örtliche Sparkasse zu überschreiben. Daher eine Eigentumswohnung. Ich hätte da auch ein Interessantes Objekt in aussicht. Kostenpunkt 55.000€ Kaufpreis. Derzeit verfüge ich über sage und schreibe 5000€ Eigenkapital, könnte innerhalb von 2 Jahren aber auf knapp 10.000€ ansparen (vermutl. auch etwas mehr, aber ich rechne gern mit weniger Einnahmen und mehr Kosten). Besagtes Objekt mag bis dahin vielleicht bereits verkauft/vermietet sein, aber da gibt es ja noch andere. Ich habe nur festgestellt das hier wo ich wohne ab 40.000€ durchaus ansehnliche ETW erhältlich sind. Von den ~10.000€ die ich den nächsten 2 Jahren ansparen kann werden wiederum ca. 3000€ für ein neues Gefährt drauf gehen, welches ich auf keinen Fall finanzieren werde. Besagtes Objekt ist im übrigen eine 3 Raum Maisonette mit 85 m². Ist eine 55.000€ ETW mit 1200€ Nettogehalt realisierbar? Denn mieten ist mMn rausgeschmissenes Geld.

Zusammenfassung für alle Lesefaulen:

monatl. 1250€ Nettoeinkommen Eigenkapital = 5000€ evt. mehr (auf Tagesgeldkonto bei stolzen 1,1% --> wechsel zu Bausparvertrag sinnvoll?) Kostenpunkt der Immobilie = 55.000€ ohne Nebenkosten

Kann ich mir das Leisten? Wenn ja, wie lange werde ich wohl zahlen und mit welchen zusätzlichen Kosten muss ich rechnen?

PS: Miete zahle ich derzeit 220€ warm. Wohnungseinrichtung ist etwas kärglich, da 1 Raumwohnung.

Vielen Dank, Asenheil und Wanenglück, Der Osmotar

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Wohnung ungestrichen übernommen - kann man da noch was machen?

Halli hallo ...

Ich hab vor kurzem eine Wohnung übernommen - mit makler übrigens. Die Vermieterin hab ich erst beim unterschreiben kennengelernt, ablöse etc. Wurde alles mit den vormietern geregelt.

Ich hab dringend eine Wohnung gebraucht und war froh diese bekommen zu haben, deshalb hab ich nicht so genau alles inspiziert wie ich es vielleicht sollen hätte (ich weiß, ich bin da selber schuld). Auf jedem Fall sind die Wände zwar alle weiß, aber teilweise schon etwas verschmutzt, vor allem in dem Ecken. Ich hab das erst jetzt wo ich drin wohn wirklich wahrgenommen. Das Gebäude ist etwa 10 Jahre alt und ich bin mir sicher dass es seitdem nicht mehr gestrichen wurde. Auch die Türen sind nicht mehr so schön.

Die Wohnung und die Mietverträge wurden bis jetzt immer von selbstgesuchten nachmietern übernommen, die Vermieterin hat sich da immer ziemlich rausgehalten, und da wurde halt auch nie renoviert.

Meine Frage ist nun, ob ich da irgendein recht auf eine Sanierung hab. Die vormieter haben die Wohnung ja selbst ungestrichen übernommen und sie besenrein und mit weißen wänden hinterlassen, das passt ja, aber muss die Vermieterin nicht nach so langer Zeit einmal renovieren lassen und das dann aus ihrer Tasche zahlen?

Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen, und ob es da irgendeine Möglichkeit gibt ... Unterschrieben ist leider schon alles, ich weiß ja dass ich selber schuld bin, aber vielleicht Kann man da ja noch was machen.

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nachbar bohrt und haut wände -> ein ich habe risse und kann nicht schlafen! was tun?

hallo.

ich wohne seid 1 jahr in einer sozialwohnung (bin mieterin) und seid 3 monaten habe ich einen neuen nachbarn.der fängt um 6:30,ungelogen,an in den wänden herumzubohren und zu hämmern dass bei mir alles wackelt.stahlbohrer und anderer kram liegt im treppenhaus herum und der typ karrt schubkarrenweise schutt und steine heraus.der kerl reißt wände ein und baut sich eine durchreiche wie er sagt.ich habe ihn mehrfach darauf hingewiesen dass mich der (auf dauer unerträgliche!) lärm nervt und ihn gebeten dass zumindest nicht so früh zu machen,aber nichts ändert sich.jetz habe ich mittlerweile einen etwa 1,2m (!) langen riss in der wand und an einer anderen wand einen spalt,der vorher nicht da war,bin aber unsicher ob das ein ganzer riss ist oder irgendwas anders. der nachbar - auf den schaden hingewiesen und wieder gebeten das bohren und durchlöchern der wände einzustellen - ist stur und ändert nichts.es ist ihm einfach egal und er boht weiterhin bis 21:00 abends.ich glaube auch nicht dass er in einer mietwohnung so einfach wände einhauen darf,aber das ändert ja nichts an meinem riss.der hausmeister ist leider immeroch im urlaub,während der nachbar bohrt und schraubt und was weiß ich noch alles tut und bei mir die wände bröckeln,der riss wächst und ich nicht schlafen kann. weiß jemand rat?

was soll ich machen?

lg

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Ex Vermieter fordert Nebenkostennachzahlung obwohl bei Mitbeginn keine Zählerstände notiert wurden, bekäme er Recht?

Bei Einzug in die Wohnung wurden keine Zählerstände von Wasser und Heizung notiert. Wasser konnte nicht abgelesen werden da Wohnung in einem Gewerbegebiet und einem Geschäftshaus in dem nur ein Arzt, meine Wohnung und das vom Vermieter genutzte Büro bestand und die Wohnung mit dem Büro zusammen einen Wasserzähler hatte.

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Vor mir und mit mir war die Wohnung mit einer Person bewohnt, nach etwa einem Jahr zog mein Freund ein, was auch angemeldet wurde und der Vermieter mehrfach mündlich aufgefordert wurde ihn mit in den Mietvertrag zu nehmen und die Nebenkosten wegen dem erhöhten Wasserverbrauch anzupassen. Dies geschah nicht.

Als wir auszogen sind wir 2 Tage vor Mietende mit ihm durch die Wohnung gegangen und haben extra gefragt ob wir Streichen müssen, bzw. die selbst geklebte Struckturtapete abnehmen sollen und fachgerecht wieder Raufaser kleben sollen. Dies wurde verneint, er übernehme das. Im Mietvertrag ist auch vermerkt das ich zu Einzug Renovierungskosten übernommen habe und bei Auszug nicht renovieren müsse.

Nun streiten wir seit einem Jahr um die Nebenkostennachzahlung die es nicht geben soll (versprochene Pauschale) und erstellt uns die Renovierungskosten in Rechnung. Bei Schlichtungsgesprächen hat er vor meinem Vater als Zeugen zugegeben das er bei uns die Renovierung verneint habe da er es uns nicht zugetraut habe das wir das können, er gab uns also auch nicht die Chance einen eigenen Fachmann zu beauftragen.

Die Nebekostenabrechnung wurde von einer Firma gemacht und die anscheinenden Stände vom Vormieter übernommen. Er pocht darauf das seit wir drin waren sich die Wasserkosten verdoppelt haben, ist ja aber auch logisch, wir waren ja nun zu zweit und haben gebeten das bei der Nebenkostenberechnung zu berücksichtigen.

Sollte das ganze vor Gericht landen, könnte er Recht bekommen oder hat er keine oder nur eine Teilweise Chance? Erzänzung zu Nebenkosten: kein eigener Wasserzähler für die Wohnung. Die Heizungen hatten Zähler, zu Anfang wurden keine Stände notiert.

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Fallen Neubaupreise auch wieder?

Hallo,

momentan hört man ja viel davon, dass Mieten und Immobilienpreise immer höher steigen. Es ist nun ja die Zeit wo man am oberen Ende angekommen ist und wenn nun die Immobilienpreise fallen, da frage ich mich: Wie verhält sich das mit den Neubauten und deren Preise?

Ich würde mir eigentlich gerne eine Eigentumswohnung kaufen (zum selbst Wohnen und als Altersvorsorge). Nun frage ich mich, ob die Baupreise (für ETW) auch sinken können, wie es ggf. irgendwann auch mit den ganzen anderen Immobilien passiert/passieren könnte. Die Neubaupreise richten sich ja nach den Materialkosten. Klar kommt ein bisschen Gewinn für den Bauträger dazu aber grundsätzlich steigen ja die Preise für Material usw. nur. Kommt es jedoch auch vor dass die Preise für Neubau-Projekte fallen (weniger kosten als ein paar Jahre zuvor?) Eigentlich müssten sich die Neubaupreise doch auch an den allgemeinen Immobilienpreise richten und wenn diese fallen, fallen die Preise für neue ETW'en auch?

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