Eigentumswohnung verkaufen, aber wo?

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16 Antworten

Vorsicht! Wenn du ein "absoluter Laie" bist, besteht die Gefahr, dass du die Immobilie weit unter Wert verkaufst. 

Ist mir jedenfalls so passiert, zum Glück war ich der Käufer. Der Verkäufer hat auch darauf verzichtet, einen Makler einzuschalten, und hat seine Wohnung in München an mich verkauft. Ich habe dann festgestellt, dass an der Wohnung doch mehr zu renovieren war, als ich das gedacht hatte, und habe die Wohnung daher wieder verkauft. 

Ich habe sie DREI MONATE später mit einem Gewinn von EUR 5.000 nach Abzug aller Unkosten (also Makler, Kapitalerwerbssteuer) wieder verkauft. Dieses Geld ist dem Verkäufer entgangen. 

Aber um deine Frage zu beantworten: Schau dich mal auf Immobilienscout24 und Immonet um. Dort kannst du auch selbst eine Annonce aufgeben, kostet halt ein paar Euro, aber das ist jetzt nicht so dramatisch. 

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Immobilienscout24.de ist eine der größten und seriösesten Marktplätze dafür. Wenn ihr beide wenig Ahnung davon habt würde ich im Vorfeld aber auf jeden Fall einen Gutachter beauftragen, um den Wert zu schätzen. 

Wenn ihr die Wohnung dann online (und/oder offline) inseriert gibt es vermutlich mehr als genug Interessenten, sofern die Wohnung innerhalb vom Ring in Berlin liegt ;)

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Ich würde es nicht allein machen...Wohnungen in der Größe und Lage werden in Berlin meist innerhalb von 24 Stunden verkauft. Man bekommt Anrufe im Minutentakt...Also such dir lieber einen Makler. Der wird doch eh vom Käufer bezahlt und grad wenn man nicht so viel Ahnung hat sollte jemand bei sein der sich auskennt.

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Nun würden wir es gerne vermeiden einen Immobilienmakler darauf anzusetzen.

Warum?

 Den ganzen Kram wie z. B. Exposè erstellen, Inserate schalten, Besichtigungen durchführen, Notartermin vereinbaren etc. macht der sicher schneller und professioneller als Du mit 0 Ahnung.

Und die Kosten darf dann der Käufer tragen;-)

Die Wohnung ist doch frei, heißt nicht vermietet?

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Kommentar von ElektroNippel
28.11.2016, 18:20

Ich habe schon mithilfe eines Maklers mein letztes Haus gewinnbringend verkauft und habe hierbei vieles selbstständig gemacht. Bin also relativ vertraut mit den Abläufen

Das Fehlen von Erfahrung bezog sich in erster Linie auf den Verkauf im Internet ohne Makler.

Das der Käufer für die Makler und Notargebühren aufkommt ist mir natürlich klar, aber letzten endes bezahlt indirekt der Verkäufer für diese Gebühren, da diese vom Verkaufpreis abgezogen werden in Form von Prozenten.

Deshalb bin ich gegen das engagieren eines Maklers- vorallem, weil die Wohnung einfach zu verkaufen sein wird.

 

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Ebay Kleinanzeigen hört sich immer unseriös an, aber es ist tatsächlich ein gutes Portal um Käufer auf dein Objekt aufmerksam zu machen, probiere ma :D

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Internationale Reichweite hat realbest ( www.realbest.de ). Zudem kannst du hier sehr viele Schritte des Verkaufsprozesses online machen und du hast rund um die Uhr Service. Exposé, Grundbuchauszug, Energieausweis übernehmen die (Organisation und Kosten). Sie arbeiten auch mit den gängigen Portalen immoscout & Co zusammen. Und sie sitzen direkt in Berlin.

Ich würde es aber schon mit Makler machen. Immerhin kümmert sich ein Makler um einen reibungslosen Ablauf, auch der ganze Aufwand mit Besichtigungen und dem Notartermin etc. entfällt dir dann. Jedenfalls, wenn du einen guten Makler beauftragst. realbest arbeitet halt mit Maklern zusammen und wirklich mit guten und professionellen. Da läufst du nicht Gefahr an ein schwarzes Schaf zu geraten.

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Inseriert doch ganz einfach in der Zeitung.

Berlin ist ja nicht gerade ein Dorf, da bist Du auf Interessenten aus dem Ausland ganz sicher nicht angewiesen.

Dass Wohnraum in Berlin - und vor allem im Zentrum -  sehr begeehrt ist, ist ja klar, und gerade ältere solvente Rentner, die Geld für ihre Enkel anlegen wollen, lesen immer noch eher die gute alte Zeitung anstatt eine Flut von Angeboten im  Internet zu durchforsten.

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Entweder du machst dich selbst schlau, oder beauftragst einen Makler. Ganz umsonst gibt es NICHTS

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Hallo,

wenn deine Eltern eine Wohnung im Zentrum Berlins haben würde ich Sie nicht verkaufen. Warum möchten Sie verkaufen ?

Vermieten Sie doch einfach und schreiben Sie die Aufwendungen für Abnutzung ab.

Es gibt viele Möglichkeiten aus dieser Situation Geld zum machen.

Berlin ist einer der Standorte in der die Immobilien Preise weiter steigen werden(grade im Zentrum).

Im Vergleich mit anderen Metropolen ist Berlin noch billig, aber nicht mehr lange.

Wenn Sie unbedingt verkaufen wollen werden Sie um einen guten Makler nicht herum kommen es gibt zu viele Dinge die Sie beachten müssen.

Es reicht einen kleinen Fehler zu machen und später riesen Ärger zu bekommen.

Nun was ist ein guter Makler , tja so wie bei allen im Leben geht es nicht um Firmen sondern um Personen die wirklich für Sie da sind.

Und das ist eine Character Frage.

Viel Glück.

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Ich kann nur immobilienscout24 empfehlen. Es kostet zwar ein wenig, aber nichts im Vergleich zu einem Makler. 

Um den ständigen Anrufen aus dem Weg zu gehen hinterlegt man einfach eine Mailadresse die eigens für diesen Zweck angelegt wird. 

Interessenten vorher so gut es geht abklopfen, interesse prüfen, etc. Immoscout gibt einem auch viele Tipps, Stichwort Geldwäschegesetzt etc. Ein paar Besichtigungen sollte man schon durchführen, aber es wird nicht lange dauern, so ein Objekt im Moment los zu werden. 

Die Vertragsseite wird sowieso von einem Notar gemacht, mündliche Nebenabsprachen werden nicht gemacht und damit sollte es eigentlich gut gehen. 

Zu prüfen wäre aber, ob es sich nicht lohnt die Wohnung doch zu behalten.

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welche mit 60qm relativ klein ist.

Wie viele Zimmer, wie ist die Wohnung ausgestattet? Wie wird dort geheizt? Wie ist der Mietspiegel dort und wie viel soll die Bude kosten?

Die Wohnung wurde bisher selbst genutzt oder vermietet?

Ich will alles wissen! =)

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Kommentar von ElektroNippel
28.11.2016, 15:00

2 Zimmer, 61,15qm, Küche/Bad gefliest, sonst überall Laminat,

Mietspiegel zwischen 700-800Euro pro Monat, berühmte denkmalgeschützte Bauten ( Karl-Marx-Allee), wir erwarten um die 240.000Euro, da die Lage wie gesagt sehr schön ist- 5min. Fußweg zum Alex und Ubahnstation vor der Haustür

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Eine gute Immobilie (in vernünftiger Größe, guter Lage, stets renoviert, zu einem realistischen Preis) verkauft sich regional auch ohne Internet. Setzt Du Anzeigen in den regionalen Tageszeitungen rein, dann wirat Du die sehr schnell los.

Im Internet erscheinen hingegen oft schwer verkäufliche Objekte, für die regional schwer ein Käufer gefunden wird, weil zum Beispiel schlechte Lage, ungepflegtes Objekt ohne Renovierungen etc.

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Wüstenrot bietet so etwas an. Damit haben meine Großeltern ihr 3-Familienhaus verkauft. Die verwalten alles, du brauchst dich um nichts zu kümmern! Auch bei Besichtigungstermine ist dann ein Makler dabei, der die Interessenten rumführt. Und Fotos werden von denen auch gemacht, sowie eine Anzeige bei immobilienscout etc. Provision bezahlt der Käufer, 10 % glaube ich.

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Kommentar von ElektroNippel
28.11.2016, 19:08

Natürlich eine bequeme Alternative, aber man muss bedenken, dass der Käufer dann zusätzlich 24.000Euro zahlen muss, wodurch man mit dem Verkaufspreis etwas runtergehen müsste.

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Ich würde es nicht alleine machen...

Wenn du keine Ahnung hast und im Kaufvertrag irgendeinen Formfehler hast bist du hinterher derjenige der draufzahlt!

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Kommentar von dandy100
28.11.2016, 14:53

Dafür geht man zu einem Notar, dazu braucht man kein Internet und auch keinen Makler.

Den braucht man nur, um Käufer zu finden -  bei einer Wohnung im Zentrum Berlins ist das allerdings nun wirklich nicht schwer

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Aber bei Zahnschmerzen gehen Sie schon zum Zahnarzt?

- Nur mal so, wenn man schon selber "0"-Ahnung hat!?!

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frage einfach die verbraucherzentale das könnte zwar ein paar € kosten aber du hast dann die beste info dazu?

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