Eigentumswohnung und Abnahmeprotokoll

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Bist Du dir sicher, daß es eine Hausverwaltung war? Ich gehe davon aus, daß damit der Verwalter gemeint ist und wenn der Verwalter losgeht und abnimmt, wird es ja einen entsprechenden Beschluß geben. Was dich betrifft, sind ja alle Vorgaben aus dem Kaufvertrag bzw. bei Neubau aus dem Werkvertrag zu ersehen und somit nachschauen und loslegen und den Kaufpreis ggf. reduzieren, wenn denn der Verkäufer nicht nachbessert. Viel Glück.

Sofern der Verwalter sich hier grob fahrlässig hinsichtlich entgehender Ansprüche der Gemeinschaft verhalten hat, ist er für die Folgen seines Handelns gegenüber der Gemeinschaft haftbar.

Das Abnahmeprotokoll schreibt nur für beide Seiten verbindlich einen Bauzustand fest. Welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben ist in anderen Verfahren zu klären.

Verwaltung will verhindern: Sondereigentum erwerben von Eigentümergemeinschaft - Abstellraum

Hallo, ich habe mich schon viel zu dem Thema informiert, aber 2-3 wichtige Fragen bleiben noch offen: mein Freund hat eine Eigentumswohnung in der obersten Etage und wir möchten gerne den Gemeinschaftsraum über ihm - Abstellraum - wird von keinem Eigentümer genutzt - kaufen. Ich weiß das alles mit der Teilungserklärung neu notariell beurkundet, ins Grundbuch eintragen ect. Folgendes Problem: Die Hausverwaltung (der der Raum nichtmal anteilig gehört) trifft sich da regelmäßig zum Kaffee trinken, besprechen ect und sagte mir am Telefon "Es gibt keine Möglichkeit den Raum zu nutzen, denn wir von der Verwaltung treffen uns da immer und deshalb haben wir auch das schloss gewechselt." - so eine Unverschämtheit, denn mein Freund wurde damit der Zugang zu seinem mit-Eigentum verwehrt von einem nicht-Eigentümer. Da wir den Raum aber nun wirklich dingend brauchen überlegen wir wie wir vorgehen. Wenn wir allen Eigentümern ( betrifft es nur dieses Haus oder alle 4 Häuser die zusammen gehören ?) einen Anteil von qm x qm-Preis seiner Wohnung anbieten, wird die Hausverwaltung uns eigen Strich durch die Rechnung machen indem sie manche Eigentümer aufhetzt und einredet "der will sicher umbauen und das gibt bauliche Veränderungen und Risse in Ihrer Wohnung bla bla" und wenn 1 ablehnt - dann haben wir ja den Salat ! Die Hausverwaltung will ja weiterhin einfach widrig (!!!) den Raum nutzen für sich. Kein anderer Eigentümer weiß von dem Raum. Andere Alternative : wir bieten der Hausverwaltung Geld an, damit sie keinen Aufstand macht und uns den Raum überlässt, obwohl sie kein Eigentum daran haben. Oder aber wir machen das gleiche wie die Verwaltung und nutzen den Raum einfach ohne das abgesprochen zu haben, denn er hat wenigstens Teil-Eigentum. Oder aber sondernutzungsrecht abstimmen aber das kann jederzeit zurück genommen werden. Und wie bestimmt man bei der 1. Variante den Preis ? Was wenn einer hoch pokert und sagt : ich will 10.000 Euro, denn Sie wollen ja was." ? Gruß und danke

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Schrank auf dem Balkon - Sache vor Gericht?!

Hallo zusammen, meine Frau und ich haben folgendes Problem: Wir haben auf dem Balkon unserer Eigentumswohnung einen Gartenschrank hingestellt. Der Verwalter meint, dass dies eine bauliche Veränderung sei und wir es sofort wegmachen müssen. Oder alle anderen Eigentümer (insgesamt 16) befragen, ob sie was dagegen hätten und es darf nicht einer dagegen sein. Wenn wir es nicht wegmachen, dann wird die Sache dem Rechtsanwalt übergeben laut letztem Schreiben vom Verwalter. Jetzt die Frage: Was GENAU gehört zu einer baulichen Veränderung? Und wo ist es geregelt, in der Hausordnung steht nichts davon.

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darf der Vermieter das monatliche Hausgeld für seine Eigentumswohnung vom Mieter einziehen lassen?

Es handelt sich um eine Wohnungseigentümergemeinschaft. Jeder Eigentümer muss ein monatliches Hausgeld an die Hausverwaltung überweisen. Ist es rechtens, dass ein Eigentümer dies nicht von seinem Konto macht, sondern von seinem Mieter verlangt, dies zu überweisen?

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Wie wird bei einer Eigentümerversammlung abgestimmt, gibt es gesetzliche Vorschriften?

Wie wird bei einer Eigentümerversammlung abgestimmt, gibt es gesetzliche Vorschriften zu beachten? Also muss z.B. schriftlich, geheim, per Namensaufruf, Handhebung abgestimmt werden und muss ein Protokoll unterschrieben werden? Wird das Protokoll auch ohne Unterschrift wirksam oder nicht?

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Wohnanlage - Hausverwaltungsbeirat - Ist es nicht besser ohne?

Ich habe eine Eigentumswohnung, die ich selbst bewohne.

Wir haben einen Verwaltungsbeirat, wie das im WEG als Möglichkeit vorgesehen ist. Wenn ein Verwaltungsbeirtat gewählt wird, was keineswegs zwingend vorgeschrieben ist, dann ist es die Aufgabe des Verwaltungsbeirats, die Hausverwaltung in ihrer Arbeit zu unterstützen (was immer das heißen soll) und die korrekte Arbeit der Hausverwaltung zu überprüfen. Und damit Punkt.

Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats hier verhalten sich aber nicht so, wie im WEG vorgesehen, sondern maßen sich an, "uneingeschränkte Chefs des Hauses" zu sein, sowohl Mietern als auch Eigentümern gegenüber. Man kommt sich vor, als würde nicht in einer Wohnanlage wohnen, sondern in einem Gefängnis oder KZ. Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats, auch der Hausmeister, verhalten sich so, als seien sie Gefängniswärter oder KZ-Aufseher, das ist der beste Vergleich - Unvorstellbar bis ungeheuerlich.

  • Man wird von den Verwaltungsbeiräten in rohestem Dominanzgebahren behandelt, befehligt, angeschrien und beleidigt.

  • Der Hausmeister ist der "Boss" im Revier, darf Hausbewohner nach Belieben duzen, auslachen, abschätzig anquatschen.

  • Die Hausverwaltung selbst ist gleichzeitig eine Anwaltskanzlei. D. h.: Man ruft dort am besten nicht an, da sich der Hausverwalter (Anwalt) nicht verhält, wie ein Hausverwalter, sondern wie ein gegnerischer Anwalt, aber nicht auf Juristenniveau sondern auf Gosseniveau: Wenn er überhaupt ans Telefon geht, dann gibt er keine Antwort auf Fragen, spricht überhaupt nicht mit einem über das Aliegen, anstatt dessen wird man in gröbster, herabwürdigenster Art behandelt, wie ein Untertan und zudem hämisch ausgelacht.. Aber der Hausverwalter lässt einen bei einem Anruf reden, um dann "Material" zu haben, das er nach Belieben gegen den Anrufer verwenden kann, indem er ihm einfach das Wort im Mund umdreht bzw. behauptet, man habe Dinge gesagt, die man nie gesagt hat. Zugesagte Rückrufe erfolgen nicht, kein AB, keine Antwort auf E-Mails.

Kurz: Hausverwaltung, Verwaltungsbeirat und Hausmeister sind eine einzige Mafia, die diese Wohnanlage in Gefängnis umgewandelt haben. Die tun so, als würde die Wohnanlage ihnen gehören (was nicht der Fall ist), und als sei man als Eigentümer deren Untertan.

Das bedeutet: Am besten wäre es sowieso, eine andere Hausverwaltung zu bekommen. Aber mir würde es zunächst schon reichen, wenn wenigstens der Verwaltungsbeirat abgeschafft würde.

M. E. ist es besser, keinen Verwaltungsbeirat zu haben: - Die "Arbeit der Hausverwaltung überprüfen" kann schließlich jeder selbst. - Niemand muss die "Arbeit der Hausverwaltung unterstützen". Die Hausverwaltung soll ordenliche Arbeit machen, dafür bekommt sie bei ganz Weitem mehr als genügend Geld. Und ein kriminell agierender Verwaltungsbeirat schadet ganz massiv, und nützt nicht.

Deshalb: Braucht man wirklich einen Verwaltungsbeirat? Oder ist es nicht besser ohne?

War hat hierzu Kenntnisse bzw. Erfahrungen?

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