Eigentumswohnung Recht?

4 Antworten

Wenn ein Miteigentuemer das allen gemeinschaftlich gehoerende Dachgeschoss zu einer weiteren Wohnung ausbauen will, verschieben sich die Eigentumsverhaeltnisse. Ihr haettet dann statt (angenommene) 33,3% nur noch einen Anteil von 25,0% und somit einen Wertverlust. Der ausbauende Eigentuemer haette ploetzlich 50% Anteile, evtl. je nach Groesse der einzelnen Wohnungen sogar ueber 50% und somit die Mehrheit bei Abstimmungen der Eigentuemergemeinschaft. Der Ausbau des Dachgeschosses bedarf einer einheitlichen Zustimmung aller Miteigentuemer, sowie einer notariellen Abaenderung aller Eigentumsverhaeltnisse zu eurem Nachteil.

Das Problem liegt darin dass zwei Sturschädel dem dritten per Mehrheitsbeschluss immer etwas verbieten wollen. Es geht nur ums trotzige Nein- Sagen, weil man selber nicht bekommt, was man will.

Einigt euch darauf, dass jeder mal etwas machen darf, solange es die anderen beiden nicht stört.

Zusammen setzen und mal richtig miteinander reden.

Gültigkeit einer Teilungserklärung und anspruch auf Sondernutzung beim Kauf einer Eigentumswohnung?

Guten Tag,

hiermit hoffe ich auf Hilfe, bei einem aüsserst komplizierten Sachverhalt im Immobilienrecht.

Ich habe einen Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung abgeschlossen. Allerdings beeinhaltet er ein Rücktrittsrecht für mich, da eine Punkt einer neu aufgesetzten Teilungserklärung noch fehlt.

Hierbei haben alle Parteien ein Sondernutzungsrecht an den Terassen und Gartenflächen des Hauses. Allerdings sind die Terassen und der Garten nur durch die Erdgeschosswohnungen erreichbar.

In der neu aufgesetzten Teilungserklärung haben alle Eigentümer der Wohnungen ihr Sondernutzungsrecht an der Terasse, der von mir erworbenen Wohnung abgetreten und beim Notar unterschrieben.

Hier geht es insbesondere darum, dass die Terassenfläche an unserer Wohnung zu einem Wintergarten ausgebaut worden ist und so offen an das Wohnzimmer angeschlossen ist.

Allerdings hat einer der anderen Eigentümer im Grundbuch auf seiner Wohnung im Haus, ein Vorkaufsrecht für jemanden eingetragen. Diese Person muss nun aber auch die Teilungserklärung unterschreiben oder sein Vorkaufsrecht abtreten.

Diese Person ist leider nicht auffindbar oder reagiert nicht.

Nun zu meiner eigentlichen Frage, da ich ja noch vom Kaufvertrag zurück treten kann.

Gilt die Teilungserklärung nun für alle schon unterschrieben Parteien auf der Teilungserklärung, oder wird sie erst gültig wenn auch die nicht auffindbare Person unterschreibt?

Wäre es denkbar und uns zumutbar, dass man nachträglich einen Durchgang zu der Terasse durch den Keller baut, damit eine ander Partei von ihrem Sondernutzungsrecht auf die Terasse oder den Garten gebrauch machen kann?

Ich hoffe jemand kann helfen,

vielen Dank und freundliche Grüße.

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Risiken aus einer Aufteilung einer Eigentumswohnung in drei separate Wohnungen?

Wir planen eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage zu kaufen. Ca. 130 qm und aufgrund des Schnittes vom aktuellen Eigentümer in drei kleiner Wohnungen unterteilt. Im Grundbuch und in der WEG wird diese Wohnung als ein Objekt geführt. Die Vermietung erfolgt in drei separaten Verträgen. Wir planen dieses Vermietungs-Setup beizubehalten, weil eine relativ gute Mietrendite dabei herausspringt.

Wo sind die Risiken?

  • Vermieterrisiken (Streit bei Abrechnung)?
  • Risiken durch die WEG für den Eigentümer (Verbot einzeln zu vermieten)?
  • Sonstige Risiken?

Vielen Dank für Einschätzungen!

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Wasserenthärtungsanlage Beschluss?

Guten Abend,

meine Eigentümergemeinschaft möchte gern eine Gemeinschafts-Wasserenthärtungsanlage einbauen lassen. Kostenpunkt wäre ca. € 200,00 pro Eigentümer. Das Wasser ist wirklich etwas kalkhaltig.

Von zwei Eigentümern weiß ich, dass die das nicht wollen.

Nun meine Frage: Wie muss der Beschluss auf der Eigentümerversammlung aussehen?

EINSTIMMG???? QUALIFIZIERTER MEHRHEITSBESCHLUSS??? oder EINFACHE MEHRHEIT?????

LG

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Kann man mir Tierhaltung als einzigem Eigentümer in einer WEG verbieten ?

Hallo zusammen,

ich lebe in einer Eigentümergemeinschaft und bin auch selber Eigentümer der von mir bewohnten Wohnung. Vermutlich aus Langeweile oder kindlichem Gemütszustand heraus, beschwert sich eine andere Eigentümerpartei in unregelmäßigen Abständen über angeblich "nahezu unaushaltbaren Katzengeruch" im Treppenhaus, welcher von meiner Wohnung ausgehen soll. Letzte Woche war es mal wieder soweit. Vorher herrschte seit August Ruhe. Mir liegen mehrere zuverlässliche Zeugenaussagen vor, die bestätigen, dass eine Geruchsbelästigung außerhalb meiner Wohnung definitiv nicht existent ist (innerhalb auch nicht, aber das nur am Rande..

Leider wohnt die betreffende Eigentümerpartei schon recht lange in der Anlage (ca. 20 Jahre) und ich erst kurz (3 Jahre). Aus meiner Erfahrung als Mietverwalter heraus weiß ich, dass solche Querulanten leider häufig eine unheimliche Zugkraft entwickeln und andere Mitbewohner auf ihre Seite ziehen, da diese Angst haben, sonst selber ins Schussfeld zu geraten. Daher möchte ich die Situation nicht unterschätzen.

Ich frage daher rein vorsorglich, da ich hier weiteren Ärger vermute: Könnte die WEG explizit nur mir per Beschluss die Katzenhaltung untersagen, oder wäre dies nur generell für die ganze WEG möglich? Quasi "Ganz oder gar nicht!".

Als Zeichen meines Entgegenkommens werde ich in 14 Tagen übrigens die Dichtungen meiner Wohnungstür erneuern und eine Schallex-Schiene (Mechanische Luftabdichtung unten) einbauen lassen um den Luftaustritt aus meiner Wohnung auf ein Minimum zu reduzieren. Evtl. werde ich sogar die ganze Tür gleich aus Sicherheitsgründen tauschen lassen, aber das ist noch nicht sicher. Ich habe gegenüber der anderen Eigentümerpartei bereits ausdrücklich betont, dass dies kein Schuldeingeständnis meinerseits, sondern lediglich ein Zeichen des Entgegenkommens im Sinne einer friedlichen Gemeinschaft ist. Dennoch weiß man ja, leider wie sowas in der Praxis läuft: Wenn man ein Problem feststellen WILL, dann wird sich die persönliche Einbildung schon was zurechtbasteln und ich vermute daher stark, dass die andere Eigentümerpartei hier noch Katze riechen würde, selbst wenn ich 9 Dutzend Rosen vor die Tür kippe ...

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Wann ist ein Wohnungseigentümer und wann die Eigentümer-Gemeinschaft für die Erneuerung der Fenster seiner Wohnung zuständig ist?

Hallo, es geht um ein Mehrfamilienhaus mit ca. 20 Wohnungen und ebenso vielen Eigentümern. Einer der Eigentümer möchte nun die Fenster und die Balkontür (Baujahr ca. 1970) SEINER Wohnung modernisieren lassen. Die Teilungserklärung scheint nicht eindeutig in dieser Hinsicht zu sein und die gesetzlichen Regelungen auch nicht unbedingt?! Frage: darf der Eigentümer überhaupt die Fenster und die Balkontür austauschen lassen (gegen ähnliche aussehende) oder darf eine solche Modernisierung nur gemeinschaftlich stattfinden? Also wenn alle Eigentümer (oder die Mehrheit) dafür ist und parallel die Fenster ALLER Wohnungen gleichzeitig ausgetauscht werden? Und für die Kosten ist der Eigentümer zuständig oder die Gemeinschaft? Für Antworten: danke im Voraus!

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