Eigentumswohnung oder haus was ist günstiger bei gleichen Standard?

8 Antworten

Joa, ist schon bei gleicher Lage usw. ein Unterschied.
Bei o. g. Wohnung sind 2573€/m², das Haus 1875€/m²

Zudem ist der Vorteil beim Haus, dass es deinen Wünschen entspricht und du "Ruhe" vor direkt angrenzenden Nachbarn hast und auch kein Treppenhaus oder Wege, die dir teilen muss.

Energetisch könnte die Wohnung Vorteile haben, da du weniger Außenwände hast. Für bestimmte Dinge, wie eine neue Heizungsanlage brauchst du nur anteilig Rücklagen bilden.

Die Bausubstanz der Eigentumswohnung könnte "robuster" sein.

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Das ist ein bisschen wie Äpfel mit Birnen vergleichen...

Auch bei einem als "Fertighaus" titulierten Neubau ist eben längst nicht alles fertig! Oft fehlt die Inneneinrichtung, bei manchen Ausbaustufen z.T. auch noch Bodenbeläge, Putz, Wandfarbe, Sanitärinstallationen, etc... bei einem Neubau ist kein Garten angelegt. Zum Preis für das Haus an sich kommt außerdem der Grundstückspreis dazu... in Summe kommt auf den reinen Kaufpreis des Hauses also nochmal einiges drauf.

Das hast du bei einer Wohnung nicht. Wird eine Wohnung in einem Neubau verkauft, ist meist schon alles drin, also auch Böden, Fliesen, Badezimmerobjekte, Elektroinstallationen... auch die Kaufnebenkosten sind bei einer Wohnung niedriger als bei einem Haus. Kosten für Hausmeister, Müllentsorgung, Abwasser, etc., werden unter der Eigentümergemeinschaft aufgeteilt.

Unterm Strich ist ein Haus also schon deutlich teurer in der "Anschaffung" als eine Wohnung, auch wenn sie vielleicht die gleichen Standards/Ausstattungen und zumindest eine ähnliche Lage aufweisen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Wenn ich mir ein Fertighaus bauen lassen mit 160 m2 kostet mich das 300.000 Euro.

Und schön das Grundstück nicht vergessen. Das kann mitunter, je nach Lage, sehr sehr teuer werden.

Es hat halt beides Vor- und Nachteile.

Vorteile Eigentumswohnung, so wie ich das sehe:

  • Instandhaltungskosten werden geteilt
  • solche Dinge wie Rasen mähen, Schnee räumen, usw. übernimmt meist ein Hausmeisterservice
  • Nebenkosten sind meist niedriger
  • Grundsteuer ist niedriger
  • in Gegenden mit hohen Grundstückspreisen günstiger als Haus

Nachteile:

  • man hängt in der Eigentümergemeinschaft mit drin und muss unter Umständen Maßnahmen mitbezahlen, die man selbst nie so gemacht hätte
  • es ist eine Wohnung - mit Nachbarn nebenan, obendrüber, untendrunter

Vorteile Haus:

  • man kann so bauen, wie man will - wenn es denn der Bebauungsplan zulässt
  • keine Nachbarn Wand an Wand

Nachteile Haus:

  • Man braucht zunächst ein Grundstück. Das kann teuer werden (hier in der Gegend ca 300€/qm - macht für 650qm fast 200.000€)
  • Freie Grundstücke sind meist in Neubaugebieten am Stadtrand - muss man mögen.
  • Nebenkosten meist höher, z.B. auch Grundsteuer.
  • Neu bauen ist ein Abenteuer für sich. In die Wohnung zieht man ein und fertig.

Wohnung kaufen. Wo liegt die Grenze?

Hallo zusammen,

ich möchte mir sehr gerne eine Wohnung kaufen. Ich verdiene 2400 € netto im Monat und bin ledig. Da ich noch im ersten Berufsjahr bin, gehe ich stark davon aus, dass mein Gehalt die nächsten 5 Jahre auch immer steigen wird. Ein Ersparnis habe ich bis dato noch nicht, da ich aktuell noch mein KFW-Kredit abbezahle und gebe mein ganzes Verdienst jeden Monat ab. Ich denke nach einem Jahr sollten diese Schulden auch abbezahlt sein. Ich plane sozusagen einen Wohnungskauf ohne Eigenkapital.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass ich leider nicht so genau weiß, wo ich denn in meinem Fall die Grenzen setzen soll was den Wohnungspreis angeht.

Beispiel: Ich habe vor einer Woche eine Wohnung besichtigt (Neubau). Kostenpunkt: 300.000 €.

In solch einem Fall frage ich mich aber, ob das Sinn macht, wenn man kein Eigenkapital hat? Mehr als 1000 € im Monat würde ich für meinen Kredit auch nicht bezahlen wollen. Abgesehen davon, dass diese Details sowieso mit der Bank besprochen werden müssen. Mal abgesehen davon, dass meine Frage eigentlich Personenabhäng ist und vor allem davon abhängig, ob ich überhaupt einen Kredit bekomme oder nicht. Legen wir diese Details mal auf die Seite. Wo sollte man denn die Grenzen setzen? Ob ich jetzt eine Wohnung für 150.000 € oder eine für 300.000 € kaufe, beides wird mit Kreditraten abbezahlt. Also warum nicht eins für 300.000 €. Aber kann das denn so einfach sein? Es gibt doch bestimmt Argumente, die dagegen sprechen.

Was sind denn eure Meinungen dazu. Vielleicht könntet ihr mir einen Rat fürs Leben geben, oder mir auf die Sprünge helfen. Wie sollen ich denn damit umgehen? Wo sollte ich meine Grenzen setzen?

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