Eigentumswohnung kaufen....was ist wichtig

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5 Antworten

Die 3 L beachten (Lage, Lage, Lage). Der Erwerb einer ETW ist in Anbetracht der langen Finanzierungszeiten nur in langfristig attraktiven Wohnlagen ratsam - und dort dementsprechend teuer. In Frage kommen nämlich nur wirtschaftlich und/oder touristisch hochwertige Lagen, also unmittelbar in oder im Umfeld von wirtschaftlich leistungsstarken Ballungszentren gelegene Objekte, bzw. dauerhaft nachgefragte Reiseziele. Alles andere ist ein wirtschaftliches Vabanque-Spiel; immer daran denken, dass die Finanzierung der Immobilie sowie deren Unterhalt über 20 oder 30 Jahre bedient sein will, ganz egal, ob es lohnend vermietet ist oder nicht.

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Hallo, da gibt es eine ganze Menge zu berücksichtigen. Ich habe dazu mal auf meinem Blog einen Beitrag geschrieben: http://www.aplus-architektur.org/2010/03/mieten-oder-kaufen-die-vorteile-eines-eigenheims/

Da findest Du schon ein paar Hinweise und Tipps. Aber grundsätzlich muss vor allen Dingen das Finanzielle geregelt und geklärt werden. Was ist wie finanzierbar? Und bei der Wahl der richtigen Immobilie sollte man sich wenn möglich von einem Fachmann beraten lassen.

Ist die Bausubstanz gut? Wie sehen Nebenkosten aus? Hauskosten? Verwaltung? Wie ist die Wohnlage? Das sind nur einige wenige Punkte die es zu beachten gilt.

Ansonsten, wenn die Immobilie (auch) als Wertanlage dienen soll sagt man immer so lapidar "es gibt DREI Dinge die für eine Immobilie wesentlich sind: Lage, Lage und Lage"

Da ist was wahres dran, die beste Wohnung in einem verlassenen Dorf, in das niemand ziehen will weil es keine Jobs gibt, wird kaum Nachfrage bringen. Eine Wohnung in München über dem Marienplatz wird dagegen fast jeden Preis erzielen können und man kann sich die Mieter aussuchen.

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Die Vermietung lohnt sich finanziell nur in teuren Wohngegenden. Bei Eigentumswohnungen fällt nämlich auch noch das sogenannte Hausgeld an, das neben dem Hausstrom und weiteren Nebenkosten auch eine Rücklage für Sanierungsarbeiten enthält, die von allen Eigentümern getragen wird. In manchen Wohngegenden liegt diese Summe nur geringfügig unterhalb der ortsüblichen Miete, was bedeutet, das nicht wirklich viel übrig bleibt. Die Weitervermietung einer einzelnen Wohnung ist daher eher eine Notlösung, wenn man diese aus irgendwelchen Gründen nicht mehr selbst bewohnen kann, aber nicht verkaufen will oder keinen Käufer findet.

Ansonsten sind sowohl Lage als auch Bauszustand sehr wichtig, ansonsten zahlt man schlimmstenfalls drauf. Viele Menschen haben zum Beispiel mit der Investition in Wohnungen im Osten viel Geld verloren, da diese in Städten liegen, in denen nun viel Leerstand herrscht - dementsprechend wenig ist die Wohnung wert, und dementsprechend wenig kann man dafür an Miete verlangen.

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Wichtig ist zu wissen das Vermietung auch ein gewisses Maß an Leerstand beinhaltet. (Zahlungsunwilligkeit etc). Bei einer Wohnung gibt es also nur 100% Miete oder 100%Mietausfall. Bei einer Rendite von maximal 5% würde ich Dir einfach abraten. Kauf 10 Wohnungen oder lass es.

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Die Wohnung sollte eine gute professionelle Verwaltung haben. In Eigentümergemeinschaften gibt es oft horrenden Ärger mit fehlerhaften Abrechnungen, Gemeinschaftsanlagen etc.

Achte darauf, wie hoch die Instandhaltungsrücklage ist. Können daraus notwendige Arbeiten an der Anlage finanziert werden, oder kommen in Kürze Sonderumlagen auf die Eigentümer zu.

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