Eigentumswohnung durch Zwangsversteigerung kaufen?

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6 Antworten

Das Amtsgericht hat einen Gutachter beauftragt, der die Wohnungen bewertet hat. Dieses kannst du beim Amtsgericht einsehen. Wichtig ist, ob dieser in dem Wohnungen war oder nur von außen besichtigt hat. Aber man darf nicht vergessen, dass er nur bewertet was er sieht. Versteckter Schimmel kann übersehen werden. Er prüft auch nicht die Statik. Er bewertet was er sieht. Es wirdischen keine Feuchtigkeit gemessen. In der Ausschreibung kann alles stehen. Entscheidend ist das Gutachten. Gibt es einen Makler? Dann nimm Kontakt auf. Vielleicht gibt es ja doch die Möglichkeit einer Besichtigung. Was ich auch extrem wichtig finde: schau dir die WEG an. Sprich mit dem Verwalter. Eine Wohnung kannst du sanieren oder renovieren. Wenn die WEG aber pleite ist, dann kann das Gemeinschaftseigentum nicht instand gehalten werden.

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Der erste Schritt ist auf jeden Fall, dass Du das Gutachten einsiehst. Im Zwangsversteigerungsverfahren wird immer ein Gutachten erstellt.

Manche Amtsgericht genehmigen nur die Einsicht in ihrem Hause, andere senden das Gutachten zu und einige veröffentlichen dies auf der eigenen Seite.

Wenn Du ohne Informationen steigern willst, wird das defintiv eine "Wundertüte" und ich rate davon ab.

Einsicht ins Gutachten und - wenn dort viele Mängel benannt sind - auch ruhig den Gutachter anrufen. Prüfe auch, ob er wirklich im Hause war oder das Gutachten nur nach einer Außenbesichtigen erstellt wurde. Das gibt es nämlich auch. Dann hast Du aber keine verläßliche Aussage zum Zustand.

Dann solltest Du nur mit einem sehr geringen Gebot bieten.

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Du kaufst die "Katze im Sack". Bei Zwangsversteigerungen weiß man nie, wie der Zustand der Wohnung ist. Bei einem so alten Objekt wäre ich sehr vorsichtig.

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Um 1900 waren die Menschen sehr deutlich kleiner, als sie es heute sind. Die Deckenhöhe ist entsprechend niedrig.Gebäude wurden vorwiegend aus Fachwerk und Lehm gebaut.

Das ist ein Millionengrab, kein Schnäppchen.

Schiefe Böden und Wände, kleine Fenster, nur um mal einige Probleme zu nennen.

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Kommentar von DragonStyl6
25.04.2016, 22:51

Dass würde mich nicht stören, und meiner Freundin denke ich auch nicht.

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Kommentar von Morelle
26.04.2016, 07:38

Das kann so sein, muß aber nicht so sein.

Ich wohne in einem Haus Baujahr 1906. Das Fundament und der Keller ist aus Natur-Basalt mit 0,80 m Durchmesser und der Rest aus gebrannten Ziegelsteinen gemauert. Die Decken sind 3,50m hoch und die Fenster dementsprechend. Vor einigen Jahren habe ich das Dach neu eindecken lassen. Der Dachdecker sagte mir, dass er Schwierigkeiten hatte, die neuen Latten auf die Balken zu nageln, weil das Gebälk so hart sei. Von der Qualität her ist das Haus wesentlich besser als alles, was in den letzten 50 Jahren gebaut wurde, außer vielleicht der Bischofssitz in Limburg :)

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Eigentlich sollte es immer ein Wertgutachten geben, das du vorher einsehen kannst. Daraus sollte schon einiges hervorgehen.

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Kommentar von DragonStyl6
25.04.2016, 22:51

Also sollte ich einmal beim Amtsgericht anrufen und nachfragen wo man dies tun kann?

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Kommentar von knox21
25.04.2016, 22:55

Genau. Dort liegt es in der Regel auch aus.

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Den Zustand der Wohnung kann dir hier keiner beschreiben. Mögliche Quellen:

- Gutachten

- Gläubiger

- Makler

- Zwangsverwalter

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