Eigentumswohnung - Terrace - Gemeinschaftseigentum - Veränderung-Hecke-Zaun

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4 Antworten

  1. die bezeichnung Verschiedenes in der Einladung ist totaler Schwachsinn.
  2. alles worüber beschlossen werden soll und kann muss separat in der Einladung stehen
  3. Beschlussfähigkeit im Fall der Hecke allstimmig, da es eine bauliche Veränderung ist.

Die Antwort von Sybille1969 ist soweit völlig richtig; hier noch eine weitere Möglichkeit: Man könnte statt einer Versammlung Euren Antrag als "Umlaufbeschluss", also schriftlich auf den Weg bringen: Bei einer so kleinen Gemeinschaft sollte das möglich sein. Damit könntet Ihr (außerhalb einer Versammlung) einen Beschluss erreichen; hier müssen ohnehin alle (!) mit Ja stimmen. Alos, klärt vorher mit dem "Ablehnenden Eigentümer", ob er prinzipiell zustimmen würde, und wenn ja, dann sollte Eure Verwaltung Euren Beschlussantrag als Umlaufbeschluss auf den Weg bringen.

Viel Erfolg!

Solche Entscheidungen muss die Eigentümergemeinschaft einstimmig treffen.

Du sagst, dass alle zugestimmt haben, auch der Vertreter (mit Vollmacht) desjenigen, der nicht anwesend war. Das heißt doch, dass ihr eine einstimmige Entscheidung habt.

Wo ist also das Problem?

ischdem 27.04.2012, 08:48

jetzt wird die Zustimmung zurück genommen mit der Begründung dass der Punkt nicht auf der Tagesordnung war sonden unter Verschiedenes aufgenommen wurde

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sibylle1969 27.04.2012, 09:08
@ischdem

Diese sehr wichtige Information fehlte in deiner Frage...

Soviel ich weiß, muss nach der derzeitigen Rechtslage ein Beschluss, damit er rechtsgültig zustande kommen kann, im Einladungsschreiben zur Eigentümerversammlung als eigener Tagesordnungspunkt mit Beschlussvorlage vermerkt sein. D.h. derjenige, der nicht anwesend war, wusste nicht, dass über diesen Punkt abgestimmt wird und konnte daher seinem Bevollmächtigen keine Weisung für die Abstimmung geben.

Beschlüsse, die mit einem Formfehler zustande gekommen sind, können angefochten werden. Es hört sich also an, als ob das bei euch der Fall ist.

Ich denke, es bleibt euch nichts anderes übrig, als bei der nächsten Eigentümerversammlung diesen Punkt nun korrekt als Tagesordnungspunkt zur Abstimmung zu stellen. Ich würde vorher das Gespräch mit demjenigen suchen, der den Beschluss beim letzten Mal angefochten hat, und klären, unter welchen Bedingungen er zur Zustimmung bereit ist.

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ischdem 27.04.2012, 13:16
@sibylle1969

ja so ist es ....der tagungsordnungspunkt wurde - wie auch andere - in der eigentümerversammlung zusättzlich auf die tagungsordnung ergänzt.

eine weitere frage ist muss die zustimmung von allen eigentümer kommen oder reicht die einfache mehrheit ? dieser Typ ist gegen alles - er will uns sogar die pflanzen vorschreiben

danke

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Tabaluga1961 27.04.2012, 16:22
@ischdem

was ist das denn für ein Fachmann von verwalter???? auf der versammlung kann nichts mehr zusätzlich auf die Tagesordnung aufgenommen werden.

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ischdem 28.04.2012, 07:28

Stimmenmehrheit habe ich jetzt gelesen : WEG § 25 abs 1

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ischdem 28.04.2012, 07:29

Stimmenmehrheit : WEG § 25 abs 1

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wenn der bevollmächtigte zugestimmt hat und alle anderen dann gibt es doch kein problem, wenn es eigentumswohnungen sind.ansonsten muss der vermieter zustimmen.

ischdem 27.04.2012, 09:05

der Eigentümer begründet sein "Rücknahme" da der Punkt nicht auf der Tagesordnung war - er wurde später für die Tagesordnung ergänzt unter verschiedenes... obwohl seine Bevollmächtigung damit einverstanden war.

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