Eigentümergemeinschaft: Darf ein Verwalter eigenmächtig Energielieferungsvertrag abschließen und Vorkasse leisten?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Offenbar habt ihr gar keinen Verwalter.

Insofern hat deine Frage mit dem nachfolgenden Text von dir wohl nichts zu tun.

Und nein, auch wenn die Mehrheitsverhältnisse klar sind, bedarf es für den Abschluss von Energielieferverträgen und erst recht für einen derartigen Wechsel eines Beschlusses der Wohnungseigentümerversammlung.

Ignorieren dies deine beiden Miteigentümer, bist du nicht verpflichtet die Mehrkosten zu tragen. Du hast wie jeder Wohnungseigentümer das Recht auf ordnungsgemäße Verwaltung. Das beinhaltet eine gewisse Reihenfolge:

Erst der Beschluss, dann die Handlung.

Dreht man diese Reihenfolge um, läuft man Gefahr auf den Kosten sitzenzubleiben. Ebenso wie der- oder diejenige, die sich gegen so eine Vorgehensweise nicht rechtlich wehrt (sind ja schließlich ein Rechtsstaat).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was wäre geschehen, wenn es zuvor eine Eigentümerversammlung gegeben hätte? Besagtes Ehepaar hätte den Wechsel des Lieferanten auf die Tages-ordnung gesetzt und zur Abstimmung gebracht. Ja, und dann? Das Ehepaar mit der Mehrheit stimmt für einen Wechsel, Du dagegen. Diesen Beschluss hättest Du dann zwar formal anfechten können, doch mit welchem Erfolg?

Auch wenn hier die Praxis des Anbieterwechsels (meiner Meinung nach) nicht in Ordnung war, wäre es letztendlich zum selben Ergebnis gekommen wie jetzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo bleusielle,

diese Fragen sollten in der Teilungserklärung, sowie Gemeinschafts- und Hausordnung hinterlegt werden.

Sollte so etwas nicht schriftlich vorliegen endet es meist in einem Rechtsstreit.

Nathan

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?