Eigenkapital sinnvoll in Aktien investieren?

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8 Antworten

Hallo BeEnvy,

eine Antwort auf diese Frage kann man nicht pauschal geben. Manche Menschen besitzen sehr viel Geld, meiden Wertpapiere jedoch komplett. Andere Anleger spekulieren mit Ihrem einzigen Kapital. Man sollte sich fragen, ob man mit einem Verlust des Kapitals leben kann, was für einen Anlagezeitraum man verfolgt und wofür das Kapital gedacht ist. Je genauer man sich darüber Gedanken macht, desto mehr Gewissheit erlangt man, ob ein Wertpapierinvestment sinnvoll ist, oder nicht. Beispielsweise sollte eine Person, die sich in 3 Monaten eine Immobilie von Ihrem einzigen liquiden Kapital kaufen will, das Kapital lieber auf einem Tagesgeldkonto/Girokonto anlegen. Das Kapital, was man zum Leben braucht sollte nicht in Wertpapiere investiert werden.

Viele Grüße

Philip Eger

Vermögensberater Geschäftsbereich Privatkunden

Guten Tag BeEnvy, hier ist die Beratung echt schwer. Denn: Aktien gibt es viele. Und Börse ist und bleibt Spekulation. Du solltest vielleicht einmal etwas von André Kostolany lesen - Börsenguru des 20. Jahrhunderts.

Er formuliert zu deiner Frage so: "Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt." oder "Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren." sowie zum Dritten "An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten."

Wenn du auf http://reich-weil-gesund.com/e-Book-der-Scheingeld-Report.html gehst, kannst du eine Hilfestellung anderer Art bekommen.

Sollte dir das nicht passen, dann einen Rat - begründet, denke ich: was auch immer mit der Weltwirtschaft passiert - Rohstoffe werden immer gebraucht! Mir scheint es sinnvoll, in dem Sektor zu suchen, wo du entscheidest, was vernünftig ist. Dein Risiko bleibt.

Viel Erfolg!

Siegfried

Das ist nur am Rande eine Frage des bereits vorhandenen Kapitals. Wenn du 1) jung bist und 2) Aussicht darauf hast, durch einen Beruf langfristig finanziell abgesichert zu sein dann kannst du auch jetzt mit 1000 oder von mir aus nur 500 Euro beginnen. Irgendwo muss man ja anfangen.

Das kommt ganz drauf an welche Strategie man verfolgt. Um das Portfolio gut diversifizieren zu können sowie eine gewisse Hebelwirkung zu erzielen (nicht einen Anteil pro WKN) sind wohl 20-30t€ sinnvoll. Es kommt auch auf die Erfahrung an. Wer schlau mit Derivaten hantieren kann, der kann auch ein sehr kleines Depot mit Optionen oder Zertifikaten absichern und sinnvoll gestalten. Auch ist für eine langfristige Anlage (selbstversätndlich) ein größeres Portfolio sinnvoller.

dreamer123123 29.03.2012, 04:02

genau daran sind sogar schon ehemalige bundesligaspieler zum sozialfall geworden

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Denke es ist wichtig auf mehrere Säulen zu bauen. Geld das sicher ist zB (Ansparungen), Geld das gut angelegt ist (zB Immobilien) und Geld um zu spekulieren (zB Aktien). Der Grundgedanke der Risikostreuung ist sicher nicht unbegründet und auch nicht neu. Aber es gibt zB in Deutschland Firmen wo man sagen kann, die gehen nicht unter.

wurde gerade jetzt bei der krise die finger davon lassen

BeEnvy 29.03.2012, 03:14

Dankeschön, allerdings gehen auch Krisen mal vorüber... xD hoffe ich

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nafta 29.03.2012, 03:15
@BeEnvy

Das ist die genau falsche Betrachtungsweise. Im Moment sehe ich den Einstieg noch als durchaus machbar an. Die Krise ist nicht vorbei, sie ist nur suspendiert. Und bis dahin wird das Rettergeld den Finanzmarkt noch etwas aufblähen, vor allem weil mittelfristig nur mit positiven Nachrichten bzgl. der Peripherierettung ausgegengan werden kann.

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Momentan würd ich da von abraten... Aber ab 50.000€ kann man schon was verdienen ;) bzw. auch verlieren :D

napoloni 29.03.2012, 09:37

Wieso ab 50000? Hast du damit Erfahrungen?

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invstier den Geld in Gold,gold wird in 10 Jaahren doppelt,bis 3 Fach so teuer werden

BeEnvy 29.03.2012, 03:16

ja drauf bin ich gespannt :)

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napoloni 29.03.2012, 09:20

Diese Antwort erscheint mir als großer Schwachsinn.

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