Eigenkapital für Hausfinanzierung

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5 Antworten

Bei sehr guter Bonität brauchst Du gar kein Eigenkapital. Die Kreditbedingungen sind dann natürlich nicht ganz optimal.

Ansonsten: 30% sind ein guter Richtwert. Heisst also in Deinem Fall ca. 110.000 €.

Ohne Eigenkapital würde ich das Thema nicht angehen. Eine Richtgröße sind 20%, also 76.000,- EUR. Es wurde jetzt mehrfach auf die Baunebenkosten eingegangen. Wobei ich nocht nicht weiss, inwieweit du das schon in die 380.000,- EUR eingerechnet hast. Beim Hausbau kann die Planung noch so gut sein, die effektiven Kosten können von der Planung abweichen (hier noch ein paar Steckdosen mehr ; die Tragfestigkeit des Bodens ist nicht hoch genug, deshalb muss mehr Schotter eingebracht werden ; auf einmal gefallen dir die sehr teuren Badarmaturen doch besser ; ...) In der aktuellen Phase kann man ohne Eigenkapital bauen. Ich würde allerdings immer Eigenkapital für unvorhergesehene Fälle einplanen - denn nichts ist teurer als eine Nachfinanzierung ---> wenn diese dann nicht funktioniert, ist nach 80% Fertigstellung Schluss auf der Baustelle, oder ihr zieht in eine solche ein ... So oder so: Eigenkapital ist m.E. Pflicht!

Wie schon beantwortet, wenn das Einkommen stimmt, wird gar kein Eigenkapital benötigt. Ich würde aber 20 % empfehlen, dass sollte genügen. Das wären dann 76.000 €.

Hallo consista,

grundsätzlich braucht man im Moment kein Eigenkapital - wenn das Einkommen stimmt. Sinnvoll ist es zumindest die Nebenkosten des Erwerbs (Grunderwerbssteuer und Notar, ggf. Maklercourtage) als Eigenkapital vorweisen zu können. Das spart in der Finanzierung locker 0,3 - 0,5 % Zinsen und erweitert die Auswahl der "willigen" Banken erheblich.

Als nächstes macht es Sinn rund 20% Eigenkapital vorzuweisen, das senkt die Beleihung und somit das Risiko der Bank in die nächste Stufe auf der es Zinsnachlässe gibt. Die folgende Stufe wäre dann 40% Eigenkapital, danach gibt es sogut wie keine Zinsstufen mehr.

Eigenkapital macht also Sinn wenn man günstigere Zinsen gekommen möchte, weniger Belastung haben will und eine große Auswahl an möglichen Bank will. Es geht aber auch ohne - ist nur teurer...

Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Gruß Eurokontor.com

die Antworten oben kann ich nur bestätigen, weiß ich aus jüngster, eigener Erfahrung (Eigenkapital war nur vorhanden zur Deckung aller Nebenkosten). Jetzt kann man weiter rechnen, was rauskommt, wenn z.B. Mann und Frau richtig gut verdienen, wie bei uns, und mit einer sehr hohen Tilgung alles in z.B. 15 Jahre erledigt ist, dann ist der Zinsanteil logischerweise auch wieder niedriger.

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Ich bin kein Finanzierungsmensch, weiß aber soviel, dass es Banken gibt, die 100% finanzieren. Aber etwas Eigenkapital zu haben, kann für Finazierungsanfragen wohl nicht schaden.

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