Eigenes Grundstück wird Wendefläche in der Straße

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3 Antworten

  1. siehe Antwort von ellwood. Ich würde aber das Gespräch mit der Gemeindeverwaltung suchen, es geht ja sicher auch der Winterräumdienst und Straßenreinigung, Müllabfuhr usw. nicht mehr. Eine relativ einfache Sache wäre, Deine Einfahrt mit einer Kette und Schloß zu sichern, wenn das zu aufwändig wäre, und es Ärger geben würde, wäre auch noch die Möglichkeit einer entgeltlichen Nutzungsvereinbarung mit der Gemeinde für das Befahren Deines Grundstückes in´s Auge zu fassen. Wie breit ist denn eigentlich die Straße, wieviel Anlieger sind nach Dir zur gesperrten Brücke? Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Sackgassenschild mit Zusatzinformation angebracht ist. Vielleicht solltest Du ja auch mal mit Deinen Nachbarn darüber sprechen, ob sie dieses Problem auch hätten und wie sie das sehen.
BlackForrestMan 26.02.2013, 23:57

Zunächst mal vielen Dank für alle Kommentare. Besonders die Anmerkungen zum Winterräumdienst und zur Straßenreinigung sind sehr wertvolle Argumente.

Straßenbreite: normale Straßebreite innerhalb eines Wohngebietes, die zwei entgegenkommenden PKWs Platz bietet, ohne Mittelstreifen und ohne Gehwege.

Ich tippe, dass ca. 15 Haushalte mit ca. 50 Haushaltsmitgliedern betroffen sind. Wie bereits beschrieben liegen nach meinem Grundstück keine anderen Grundstücke mehr in Richtung Brücke. Ich selbst habe eigentlich das geringste Problem, da ich und jeder mich beliefernde LKW (auf meinem Grundstück) ohne Probleme wenden kann. Viel stärker betroffen sind eher die davor liegenden Nachbarn, deren Häuser ohne Hof an die Straße grenzen und die deshalb keine Wendemöglichkeit haben. Natürlich diskutieren wir darüber ... ein Nachbar hat mir beispielsweise schon erklärt, dass er sich nicht darum kümmern werde, ob ich etwas dagegen habe, dass man auf meinem Grundstück wendet :-)

Für die Müllabfuhr existiert aus Rücksicht auf die anderen Anwohner eine kostenlose Nutzungsvereinbarung mit der Gemeinde bereits seit einem Jahr als man die Brücke schon für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sperrte. Damalige Begründung: die dauerhafte Rückwärtsbefahrung der Straße mit Müllfahrzeugen ist zu gefährlich. (Ich selbst könnte meine Mülltonnen auch problemlos über die (für Fußgänger noch benutzbare) Brüncke schieben und dort abholen lassen; andere Nachbarn hätten sehr weite Wege.) Eine Erweiterung dieser Regelung möchte ich eigentlich nicht!

Ich suche keine Konfrontation sondern eine friedliche Lösung. Ich verstehe auch, dass eine baufällige Brücke gesperrt wird. Ich verstehe aber nicht, dass man sich - aus meiner Sicht - nur halbherzig um die Planung und den Bau einer neuen Brücke kümmert und unter der Hand auch zugibt, dass einem andere (repräsentative) Vorhaben in der Gemeinde wichtiger sind.

Mein Kernanliegen ist eigentlich die Frage, ob es nicht auch Regelungen und Gesetze gibt, dass die Gemeinde die Infrastruktur in Form dieser Brücke zumindest mittelfristig wieder herstellen muss (bzw. wie man das heraus bekommen kann.) Bei dieser Frage konnte mir bislang leider kein Beitrag weiter helfen - dennoch vielen Dank für die Beschäftigung mit meinem Problem.

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Die Gemeinde muss die Brücke sperren, wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist.

Da die Gemeinde Deine Grundstücksfläche nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet hat, musst Du selber darauf achten, ob Fremde darauf wenden dürfen oder nicht. Das braucht die Gemeinde nicht interessieren.

Also Kette, Zaun, Pfosten oder Tor errichten; ist Dein gutes Recht und niemand kann dagegen etwas einwenden. Die Nachbarn auch nicht, denn die können ja auf ihrerem Grundstück wenden.

Klar geht das. Hast Du noch nie eine Straße mit dem Schild "Sackgasse, keine Wendemöglichkeit" gesehen?

Ellwood 29.01.2013, 13:52

Es sollen sogar schon ganze Flughäfen aus Sicherheitsgründen langfristig nicht geöffnet worden sein, obwohl die Flugzeuge nun auf alten und damit gefahrvollen Flughäfen landen müssen...

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