Eigener Rettungsdiensthelm?

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2 Antworten

Wenn du einen eigenen Helm trägst muss dein Arbeitgeber eine eigene Gefährdungsbeurteilung machen. Das könnte lustig werden wenn es noch dazu eine Helm ist der nicht Europäischen Vorschriften entspricht.

Sinnvoller wäre es einen Helm nach DIN EN 16473 „Helme für technische Rettung“ zu nutzen. Das sind eigentlich alle klassischen Feuerwehrhelme nach DIN 443. 

Es gibt aber auch spezielle Helme die die DIN 443 nicht erfüllen aber eben nach DIN EN 16473 zugelassen sind. Da wären z.B. der CASCO PF 100 RESCUE, der MSA AUER HELM F2X-TREM, der Dräger HPS® 3500 oder auch der Rosenbauer Heros MATRIX.

Den einzigen Feuerwehrhelm amerikanischer Art, der in Europa zugelassen ist gibt es mit dem FXE bei Bullard. https://de.bullard.com/products/feuerwehrhelme/fxe

Ich persönlich halte den aber bei Rettungseinsätzen für weniger geeignet. Der ist einfach zu ausladend. Und bedenke, der muss auf dem Fahrzeug auch irgendwo hin. 

Wichtiger erscheint mich der Hinweis, dass der Arbeitgeber für den Arbeitsschutz und somit für die Beschaffung der Helme zuständig ist.

Und ebenso für ausreichende Hygiene zu sorgen hat!

Wenn nicht jeder seinen eigenen Helm bekommt, muss zumindest das Innenleben ausgetauscht werden. Hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht!

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Also versteh ich das richtig das ich wenn ich mir selber einen zulegen sollte er dieser DIN entsprechen,dann muss der AG auch keine eigene Beurteilung machen,richtig?

@exxonvaldez

Was bringt es mir wenn der AG einen Helm stellt der alle anforderungen entspricht aber eben unbequem.

Ausserdem ist der AG nur verpflichtet dass das Rettungsmittel einen hat und nicht jeder einzellne.

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@Nordseemoewe

Nein, die muss er dennoch machen. Die Beurteilung ist nur deutlich einfacher.

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Einen Helm zu holen ist bei so was sehr gut, guck mal bei Cassio die haben gute Helme da kann man auch gute Sachen zu bestellen wie Lampenhalter mit Lampe Visier....

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