Eigene Veranstaltungen aufziehen und selbst auflegen, was muss man bei der Gewerbeform beachten?

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1 Antwort

Hobby & Liebhaberei wird vom Finanzamt ungern gesehen. Es muß eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegen.

Beim Kleinunternehmerstatus nach § 19,1 USTG bis 17.5000 € p.a. verzichtet man dann auf die Umsatzsteuer, weist diese auch nicht aus.

Man kann aber wählen zwischen Vorsteuerabzug & dann eben ohne.

Beides geht aber nicht, sich erst die Vorsteuer ziehen bei Käufen für PA, Licht, DJ Mixer & dann die UST nicht auszuweisen.

"Kleingewerbe" gibt es nicht, es heißt Kleinunternehmerstatus

Man könnte eine GbR wählen als Gesellschaft Bürgerlichen Rechts. So muß Jeder aber eine eigene EÜR abgeben.

Von irgendwelchen Tricksereien würde ich die Finger lassen. Es gibt genügend Vorsteuerbetrug bzw. auch Komiker, die sich gegenseitig Rechnungen schreiben, die beim Kleinunternehmerstatus aber wenig bringen, weil man sich die Vorsteuer nicht auszahlen läßt.

Klar gibt es anfangs auch mal Vorsteuerüberhänge, so daß die Vorsteuern bei Käufen über den MWST_UST Zahlen liegen, dann gibt es später aber sicherlich eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung mit Besuch der Betriebsprüfer

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