Eigene Rente und Rente vom verstorbenen Mann, für beide jedes Mal die Pflegeversicherung, Krankenversicherung abgezogen?

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Beide Renten zählen als Einkommen. Wenn jemand zwei Beschäftigungen ausübt, muss er auch aus beiden Beschäftigungen Beiträge zur Krankenversicherung bezahlen. Es ist somit in Ordnung, dass von beiden Renten die Beiträge abgeführt werden.

Hallo,

 für die Betriebsrente gilt seit dem 01.01.2004 die Versicherungspflicht.

Unfallrenten - egal ob privat oder gesetzlich - sind im allgemeinen nicht beitragspflichtig.

Alles Gute

Hallo,

beide Renten zählen als Einkommen, also werden von beiden Renten die Abzüge für Krankenkasse und Pflegeversicherung erhoben.

Also auf jedes Einkommen? Und Betriebsrenten wohl auch? Kriegt dann die Witwe eine gesonderte Krankenkassenleistung, bzw. gehobenere Pflegeleistungen? Immerhin zahlt sie doppelt oder gar dreifach. Und wenn sie einige Stunden putzen geht, wird dann der Lohn auf die Witwenrente angerechnet - aber auf den Putzlohn werden ebenso die KK wie auch PV fällig?  Ich kann das nur schwer nachvollziehen, weil es mit meinem Gerechtigkeitssinn kollidiert.

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@lindgren

Also auf jedes Einkommen?

Nein, nicht zwingend. Wer in der KVdR versichert ist, zahlt nur auf gesetzliche so wie betriebliche Renten und Arbeitseinkommen Beiträge. Mieteinkünfte, Kapitalerträge und private Renten wären beitragsfrei (§ 237 SGB V).

Wer freiwillig versichert ist auf ALLE Einkünfte (§§ 238a, 240 SGB V).

Und Betriebsrenten wohl auch?

Yep.

Kriegt dann die Witwe eine gesonderte Krankenkassenleistung, bzw. gehobenere Pflegeleistungen?

Nein. Es gibt nur einen Leistungskatalog, der gleich ist für alle Kassen. Die Höhe der Beiträge ist im gesetzlichen System nicht relevant für die Leistungen.

Und wenn sie einige Stunden putzen geht, wird dann der Lohn auf die Witwenrente angerechnet

Über dem Freibetrag (ca. 800,- €) liegender Arbeitslohn wird zu 40% angerechnet. Alles halb so wild.

aber auf den Putzlohn werden ebenso die KK wie auch PV fällig?

Wenn es ein pauschal besteuerter Minijob ist nicht. Wenn mehr als 450,- € verdient werden, schon.

Ich kann das nur schwer nachvollziehen, weil es mit meinem Gerechtigkeitssinn kollidiert.

Die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme haben Beitragssätze. Für die KV sind das 14,0 bzw. 14,6% zzgl. kassenabhängigen Zusatzbeitrag, und für die Pflegeversicherung 2,35%. Bei Rentnern übernimmt die DRV 7,3% der KV-Beiträge.

Es soll jeder nach seiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit verbreitragt werden, also bedeutet mehr Einkommen auch immer mehr Beitrag. Der Satz bleibt aber gleich. Bei der Beitragsbemessungsgrenze ist Schluss nach oben.

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