Eigene Mietwohnung kaufen auf Nachfrage beim Vermieter, Makler erlaubt?

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7 Antworten

Hallo, zuerst habe ich mal eine Frage an Dich? Hast Du vorher schon mal mit Deinem Vermieter über einen Kauf gesprochen? Wenn ja, verstehe ich nicht warum er über einen Makler geht da er davon nichts hat. Das Geld kassiert nämlich nur der Makler. Ich würde auf jeden Fall versuchen mit meinem Vermieter zu sprechen und die Sache mit Ihm persönlich zu klären damit die Kosten nicht so hoch werden. Hatte nämlich mal das gleiche problem.

der makler darf in diesem fall keine provision von dir verlangen, da er ja nicht an der vermittung beteiligt war. als mieter hast du immer ein voraufsrecht. du kannst dich also entspannt zurücklehnen und warten, bis ein interessent die wohnung kauft und sie dann zu exakt diesem preis erwerben. siehe auch:
http://www.mieterbund.de/1139.html?&nocache=1&swordlist[]=vorkaufsrecht

Wenn ich die Antworten alle richtig verstehe, hängt es eigentlich an meinem Vermieter/Verkäufer ob er die Wohnung ohne Makler verkaufen will. Da er dann ja selbst den Makler bezahlen müsste kann ich mir nicht vorstellen das er es ohne Makler macht. Also werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und dem Makler seine 3,57% zahlen.

Zu dem Vorkaufsrecht: Bin mir nicht sicher ob das auf mich zutrifft da ich die Wohnung ja eigentlich sofort kaufen möchte.

Ich werde wohl meinen Vermieter mal fragen ob es ohne Makler geht. Mal gucken was er dazu sagt...

Danke schonmal für die vielen Antworten!

flirtheaven 12.10.2010, 18:45

ich würde abwarten, bis er das objekt an einen anderen verkauft hat. dann hast du zwei monate zeit von deinem vorkaufsrecht gebrauch zu machen. mit dem makler hast du nichts zu tun.

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guterwolf 13.10.2010, 14:59
@flirtheaven

du musst dem Makler gar nichts zahlen!!! In den seltensten Fällen vereinbart ein Verkäufer, dass ER dem Makler die Provision zahlt, wenn er das Objekt selbst verkauft. In der Regel behält sich ein Verkäufer immer das Recht vor, das Objekt auch selbst zu verkaufen und dem Makler dann ggf. eine Unkostenpauschale zu zahlen.

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hoewa14 13.10.2010, 17:01
@guterwolf

Auf derlei Vereinbarung werden die allerwenigsten Makler einsteigen. Dem Missbrauch wäre Tür und Tor geöffnet.

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guterwolf 13.10.2010, 17:46
@hoewa14

du würdest dich wundern wie viele Makler das so hinnehmen müssen...

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Der Vermieter hat es schon an den Makler abgegeben und somit ist das Objekt gebunden. Diese Verträge haben eine bestimmte Laufzeit. Nach dieser Laufzeit kann man es auch wieder direkt vom Vermieter erwerben. Vorraussetzung dafür ist , das das Objekt nicht vorher schon vom Makler verkauft wurde.

flirtheaven 12.10.2010, 12:00
  1. haben mieter immer ein vorkaufsrecht (siehe auch: http://www.mieterbund.de/1139.html?&nocache=1&swordlist[]=vorkaufsrecht)
  2. der makler hat in diesem fall nicht den kontakt hergesetellt und der mieter muss ihn daher auch nicht beazhlen. je anch maklervertrag muss der vermieter dann die maklercourtage bezahlen. der mieter als käufer ist hier völlig außen vor.
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guterwolf 12.10.2010, 12:04

du kennst doch den Vertrag gar nicht!

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In dem Fall hast du mit dem Makler nichts zu tun. Du weißt, dass die Wohnung verkauft wird und hast schon mit dem Vermieter gesprochen, also kann sie dieser auch direkt an dich verkaufen.

Wenn du allerdings den Eindruck hast, dass der Makler einen "besseren" Preis erzielen kann und du trotz Provision noch "ein Geschäft" machst...

solltest dir allerdings bewusst sein, wenn du dich an den Makler wendest und dieser doch keinen günstigeren Preis herausschlägt, du dann die Provision auch zahlen musst.

Thunder1262 12.10.2010, 11:52

Nein kann der Vermieter nicht. Wenn er einen Makler Angagiert hat ist dieser für die Vermarktung des Objektes Verantwortlich, nicht der Vermieter/Verkäufer. Für die Vertragslaufzeit von teils 6Monaten bis zu einem Jahr hat der Verkäufer kein Recht, das Objekt selber zu veräußern. Er müßte sonst eine Strafe in höhe der Maklergebühren bezahlen, was er aber ja nicht einsieht.

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flirtheaven 12.10.2010, 11:57
@Thunder1262

das ist richtig, die maklergebühren muss dann der vermieter bezahlen, aber in keinem fall der mieter.

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guterwolf 12.10.2010, 12:03
@Thunder1262

@Thunder1262: jeder kann mit dem Makler einen Vertrag schließen wie er will: Alleinauftrag, keinen Alleinauftrag...und fast immer behält sich ein Verkäufer das Recht vor, das Objekt auch selbst verkaufen zu können. Dann kommt es auf den Makler an ob er in dem Fall vom Verkäufer eine Provision oder einen Unkostenpauschale fordert. Ebenfalls ist die Laufzeit variabel, das geht von 4 Wochen bis 12 Monate.

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hoewa14 13.10.2010, 17:03
@Thunder1262

Völliger Blödsinn. als Eigentümer kann ich wann, an wen und zu wann verkaufen wie ich es will. Kein Makler kann mir vorschreiben in welcher Form und an wen ich verkaufen soll, noch weniger muss.

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hoewa14 13.10.2010, 17:03
@Thunder1262

Völliger Blödsinn. als Eigentümer kann ich wann, an wen und zu wann verkaufen wie ich es will. Kein Makler kann mir vorschreiben in welcher Form und an wen ich verkaufen soll, noch weniger muss.

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Der Vermieter hat dem Makler offensichtlich einen Alleinvermittlungsauftrag erteilt.

Die Provision zahlst Du also in jedem Fall. Entweder als separaten Posten oder aber versteckt im Kaufpreis.

Ich würde mir den Makler sparen und den Vermieter um den Kaufpreis bitten.

Thunder1262 12.10.2010, 11:53

Kann er nicht, siehe oben.

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flirtheaven 12.10.2010, 11:58
@Thunder1262

das ist das problem des vermieters. im zweifel muss er dann die maklercourtage bezahlen.

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guterwolf 12.10.2010, 12:03
@Thunder1262

kann er doch, es sei denn, du kennst den Vertrag, den der Verkäufer abgeschlossen hat.

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