eigene Anwaltskosten trotz Prozesskostenhilfe?

2 Antworten

Kommt drauf an:

Wenn sich die außergerichtliche Tätigkeit streitgegenständlich mit dem Klageauftrag deckt, wird der Anwalt nur durch PKH bezahlt. Aber Vorsicht natürlich. Das Einreichen eines PKH-Antrags bedeutet noch nicht, daß dem auch stattgegeben wird. Wir der Antrag abgelehnt, ist man als Mandant selber in der Zahlungspflicht.

Ist der außergerichtliche Auftrag weitergehend als der Prozeßauftrag, dann ist man als Mandant hinsichtlich der übrigen Teile selber in der Zahlungspflicht. Allerdings muß der Anwalt dann darauf hinweisen, daß man für außergerichtliche Anwaltstätigkeiten Beratungshilde beantragen könnte.

es heißt nicht umsonst "Prozesskostenhilfe" und nicht "Anwaltshilfe"

Damit dürfte die Frage beantwortet sein.

Das stimmt so nicht. Prozesskostenhilfe beinhaltet natürlich auch die Anwaltskosten, die weitaus höher sind als die NUR-Prozesskosten.

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