Eigenbedarfskündigung wie gehts weiter falls keine Wohnung finde

7 Antworten

hallo ganz lieber, ich hab ja schon vor einiger zeit zu deinem problem einiges ausgeführt und dort auch konkret drauf hingewiesen, dass für die aufnahme von pflegekindern eine eigenbedarfskündigung keine rechtskraft hat. diese zählen nicht zu dem personenkreis, der eine eigenbedarfskündigung rechtlich möglich macht. damit ist eigentlich das problem räumung der wohnung vom tisch. also nichts unterschreiben etc. irgendwann wird der vermieter klagen (oder er lässt das, weil er genau weiß, dass er im unrecht ist), dann bräuchtetst du rechtsbeistand. diser wäre möglich über deine rechtsschutzversicherung, insofern vorhanden und mietrecht eingeschlossen ist) mit hilfe derer du dann einen fachanwalt hinzuziehen könntest. auch mit prozesskostenhilfe möglich, insofern das zulässige einkommen nicht überschritten wird. natürlich, wie immer wieder empfohlen, mitglied im mieterschuitzverein werden, die schmettern die kündigung mit sicherheit ab.

Das BGB schreibt vor, dass der Vermieter bei Eigenbedarf dem Mieter eine innerhalb der Kündigungsfrist frei werdende Wohnung als Ersatz anbieten muss (im selben Haus bzw. in der Wohnanlage).

Quelle: BGH, urteil vom 04.06.2008, Az. VIII ZR 292/07 - Vermieterrecht-vertraulich Juli 2008 -

Ja, aber unser Vermieter hat nur ein Haus und da ist nichts frei.

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@Ganzlieber

Ich lese gerade, dass er Euch gesagt hat, er braucht die Wohnung für die Pflegekinder in 1-2 Jahren. Nun, das war nur mündlich. Aber er hat Euch damit unter Vortäuschung falscher Tatsachen in die Wohnung gelockt. Da müsste sich doch etwas machen lassen.

Schau mal hier unter der Überschrift "Vorhersehbarkeit":

http://kuerzer.de/dNDZapjCg

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Für die Kostenübernahme der Umzugskosten besteht meines Erachtens kein Anspruch. An der Kündigungsfrist gibt es auch nichts zu Rütteln, wenn diese gesetzeskonform ist. Insoweit wäre die Frage, warum sich der Vermieter darauf einlassen sollte. Vielleicht nur, um eine langwierige Räumungsklage zu umgehen. Was aber, wenn Ihr trotz Unterschrift trotzdem nicht auszieht? Dann muss er trotzdem klagen. Das kann euch eventuell etwas Zeit verschaffen, jedoch sicherlich auch Kosten produzieren. Ich würde also besser alle Anstrengungen unternehmen, um eine Alternative zu finden. Erkundige Dich doch mal beim Bürgermat eurer Stadt, inwieweit die Rat geben oder helfen können.

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