Eigenbedarf durchsetzten nach Trennung

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Zwischen Eheleuten nebst Kindern gibt es im Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung keinen Mietvertrag. Die Ausweisung eines volljährigen Familienmitgliedes aus diesem EFH kann nur auf gerichtlichen Wege erreicht werden. Auch eine einstweilige Verfügung muss glaubhaft gemacht und durch den Gerichtsvollzieher durchgesetzt werden. In diesem Fall kann nur mittels Anwalt ein Widerspruch am AG erhoben werden und eine ordentliche Verhandlung die EVerf. aufheben, falls bewiesen wird, dass die Gründe unzutreffend sind. Dauer des Verfahrens etwa ein halbes Jahr. Alle anderen Formen des Rauswurfes sind rechtswidrig oder beeruhen auf Freiwilligkeit. Der Zutritt zum eigenem Haus kann durch Mithilfe von Polizei und Schlüsseldienst erzwungen werden. Das Wohnen in der Einliegerwohnung kann deinerseits durch EVerf. gerichtlich erzwungen werden. Die Hauptwohnung erscheint groß genug zu sein für Frau mit drei Kindern. Wenn du aber nicht im Haus wohnen willst, dann melde doch wenigstens als Eigentümer die Wasserversorgung, den Energiebezug und Müllentsorgung ab.

Ich würde mich bei einem Anwalt beraten lassen. Eine Kündigung wegen Eigenbedarfes ist sicher möglich. Auf jeden Fall solltest Du vorsorglich die Mietrückstände anmahnen und Frist setzen. Leider wird das länger dauern, als Du hoffst. (Auf jeden Fall länger, als 2 Monate) Möglicherweise kann der Anwalt eine sofortige, einstweilige Verfügung erwirken, dass Du wenigstens die Einliegerwohnung beziehen kannst.

Einen Mietvertrag gibt es zwischen Ehegatten nicht. Trotzdem darf man den Nutzer nicht ohne Räumungsbeschluss vor die Tür setzen. Lass eine entsprechende Klage vom Anwalt einreichen.

Der Eigentümer kann auch eine Nutzungsentschädigung in Miethöhe geltend machen ! Such dir Vergleichsobjekte auf Mietbasis, mach die Forderung ab deinem Rausschmiss geltend und stell den Brief unter Zeugen zu. Vielleicht macht diese Forderung die Dame bereitwilliger, das Haus zu räumen, wenn sie sich die Nutzungsentschädigung nicht leisten kann.

Welche Grund muss ich für eine Eigenbedarfskündigung angeben (Tochter)?

Guten Tag,meine Eltern vermieten eine Wohnung welche sich im selben Haus wie deren Wohnung befindet. (2.5 Zimmer Küche, Bad)Seit ca. 3,5 Jahren ist nun ein Mieter in der Wohnung. Da ich nun seit einigen Jahren mit meinem Partner zusammen bin, wollen wir vom Haus meiner Eltern in die Wohnung im Haus umziehen. Wir haben dem Mieter bereits persönlich die Kündigung mitgeteilt, wollen dies aber nochmal schriftlich bestätigen.Mein Alter (Tochter): 25 JahreBerufsstand (falls relevant): 2. AusbildungGrund: zusammenziehen mit Partner in eigenständigen Wohnraum.Nun zu meiner Frage: Wie sollen wir die Kündigung bestmöglichst formulieren?Welche Grundangabe ist notwendig, damit diese auch zulässig ist?Worauf müssen wir achten?Hier findet ihr meinen aktuellen Stand .Bitte ignorieren Sie die Daten (Datum), hierbei handelt es sich aktuell noch um Lückenfüller.Begründung der Eigenbedarfskündigung: Hinsichtlich des geltend gemachten Eigenbedarfs teile ich Ihnen folgendes mit: Wir machen den Eigenbedarf für meine Tochter, Frau XCD DSD geltend. Unsere Tochter ist 25 Jahre alt und wird die Wohnung als eigenständigen Wohnraum mit ihrem Partner beziehen.

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Zimmer vermieten in eigenem Haus - wie versteuert man das?

Ich möchte in meinem eigenen Haus ein Zimmer vermieten. Also praktisch wie eine WG, bloß dass ich nicht zur Miete wohne, sondern in meinem eigenen Haus. Wie deklariere ich das? Was gibt es da zu beachten? Steuerlich etc.

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Nach Trennung Mietvertrag ändern oder neu aufsetzen?

Meine Freundin und ich haben uns vor einigen Wochen getrennt und ich bin mittlerweile aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Sie zahlt jetzt die komplette Miete, aber wir stehen beide noch im Mietvertrag. Ich möchte nun aus dem Mietvertrag raus, damit ich nicht zur Kasse gebeten werden, falls sie auf einmal nicht mehr zahlt oder die Wohnung verkommen lässt. Leider wissen weder mein Vermieter, noch andere Leute die ich gefragt habe was nun genau zu tun ist.

Manche sagen es würde reichen einfach meinen Namen aus dem Vertrag zu streichen, einen Vermerk dazu am Ende des Mietvertrags zu setzen und das ganze von meiner Ex und dem Vermieter neu unterschreiben zu lassen. Andere sagen der Mietvertrag müsse aufgelöst werden und ein komplett neuer muss erstellt werden, in dem dann meine Ex als alleinige Mieterin eingetragen wird. Mein Vermieter wiederum meint, dass es reicht, wenn ich ihm eine Kündigung schreiben würde und ihm dazu die Schlüssel abgebe. Doch ich bezweifle, dass das reicht.

Falls der Mietvertrag neu aufgesetzt werden muss, habe ich rechtliche Mittel meine Ex dazu zu bringen, mit dem Vermieter einen neuen zu erstellen? Ich liege ihr schon seit Wochen damit in den Ohren, dass sie sich darum endlich kümmern soll, doch sie hat angeblich "keine Zeit" dazu... obwohl der Vermieter in der gleichen Straße wohnt.

Was ist zu tun?

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Kann ich wegen wiederholter Schikanen durch den Vermieter ein Miet-Zurückbehaltungsrecht ausüben?

Hallo, bitte nur antworten, wenn jemand die Frage sicher beantworten kann. Vermutungen helfen mir an dieser Stelle nicht weiter und könnte dann evtl zur Kündigung führen !

Meine Vermieterin ist psychisch krank. Mehrere Anzeigen wurden schon von mir (und anderen) getätigt. Aufgrund ihrer Erkrankung verläuft alles im Nirwana. Dauernd schikaniert sie uns - weil sie uns rausekeln will (in ihrem Kopf hat sich festgesetzt, daß wir ihr Eigentum zerstören etc, dabei machen wir gar nix und halten alle Mieterpflichten ein). Bitte jetzt keine klugen Antwortern wie "zieht dort aus...." Diese Option ist uns bewußt, aufgrund der Wohnungsknappheit und meiner finanziellen Mittel z Zt nicht möglich.

Meine Frage ist jetzt : Kann ich ihr androhen, bei Nicht-Unterlassung ihrer Schikanen die nächste Miete zurückzubehalten und dies im Ernstfall auch durchziehen - oder müssen hier sehr schwierige gravierende Gründe erst auftreten ? Wir können uns doch nicht alles bieten lassen -und keine Behörde fühlt sich zuständig !

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Mieter macht Stress wegen einer Zahlung im Verzug?

Hallo,

ich habe im August eine Ausbildung angefangen und bin dafür in eine andere Stadt gezogen. Es mussten noch Möbel gekauft werden und mein Gehalt von August ist heute erst drauf, (ist ja eigentlich auch immer so das man den Lohn für den jeweiligen Monat erst am Anfang des nächsten bekommt)

Jedenfalls hat der Mieter heute Stress gemacht weil im Vertrag steht das halt immer bis zum 3. im Monat die Miete des jeweiligen Monats vorrausgezahlt werden muss, d.h. ich müsste jetzt eigentlich für August und September zahlen.

Geht aber nicht, da ich mir 390 Euro nicht mal eben so aus dem Arsch ziehen kann und noch auf die Berufsförderungshilfe vom Amt warte.

Habe ihm sogar angeboten jetzt für September zu zahlen und August eben in Raten, das sich das wieder einpendelt und ich nicht einen Monat hinter herhinke, ist er auch nicht mit zufrieden.

Soll er schmollen, mich interessiert nur ab wann man gekündigt werden kann?

Soweit ich das verstanden habe, nur wenn man mehr als einen Monat im Verzug ist?

Gruß

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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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