Eidetik - "fotografisches gedächtnis", was nun?

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Für viele sicherlich erstmal ein tolle Fähigkeit, die wir alle wohl in Ansätzen auch haben (zumindest als Kinder), aber verlernen, nicht trainieren. Heute würde ich von mir sagen: Ich denke nicht in Bildern, sondern in abstrakten Begriffen. So habe ich z. B. zu  "Freiheit" kein visuelles Bild vor mir sondern assoziiere passende Begriffe dazu, z. B. "Verantwortung". So entsteht ein Netz von verknüpften Begriffen.

Ich kannte jemanden, der Sprachen dadurch gelernt hat, dass er sich eine doppelseitig Tabelle mit Wortformen etwa 3 Minuten lang angesehen hat. Er hat sie nicht im eigentlichen Sinne "gelesen", auch nicht wiederholt oder "auswendig gelernt", sondern einfach nur das Bild dieser Tabelle angesehen, sich darauf konzentriert und als visuelles Bild, als Ganzes "in sein Hirn gebrannt" (so seine Worte). Danach "konnte" er diese Tabelle. Das heißt er konnte sie für den Rest seines Lebens (!) wieder abrufen, quasi vor dem geistigen Auge darin nachschlagen und eine Lösung "heraussuchen". Geht es dir aus so?

Dieser Mensch hat auf diese Weise mehrere Sprachen gelernt und gilt auch sonst als "Überflieger", gutes Abitur, guter Uni-Abschluss. Sein Problem: Er kann nicht vergessen. Ich meine damit das negative, die "schlimmen Bilder".

Ich bin froh, dass ich vergessen kann.... Was nicht heißen soll, dass es komplett weg ist. Aber es drängt sich nicht mehr in den Vordergrund.

Wie kann ein Mensch n fotografisches Gedächtnis aneignen?

evtl.. n eidetisches Gedächtnis?

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Muss man Psychologie oder Medizin studieren um in einer Psychatrie als Psychaterin zu Arbeiten?

Hi.

Ich möchte nach meinem Fos (Fachoberschule) Abschluss in Sozialwesen etwas im Bereich Psychologie oder als Psychaterin in einer Psychiatrie arbeiten. Ich habe im Internet ein bisschen recheriert und habe unterschiedeliche Antworten darauf bekommen, ob man jetzt für Psychaterin studieren muss oder nich, oder was man studieren muss. Ich hoffe jemand von euch kann mir weiterhelfen. :)

Danke.

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Errinnerungen verfälscht erzählen: normal?

Das Problem: Schlechtes Gedächtnis hin oder her, manche Leute erzählen scheinbar munter Geschichten, vom sog. "übertrieben" bis glatt gelogen, nur weil grade keiner anwesend ist, der sich genügend darüber aufregt und beschwert. Bei Alkoholikern und Demenzkandidaten habe ich das am krassesten beobachten können.

Dem einen wird erzählt, dass der andere an dem Tag zu der Uhrzeit anwesend war und den Schrank zerstört hat. Dem anderen, dass die Polizei den Schrank aufgebrochen hat. Dann noch einem, dass er besoffen draufgefallen sei. Und was ist im Endeffekt passiert? Der Schrank ist von alleine zusammengebrochen, es gibt gar kein Motiv ständig darüber zu Lügen. Die Person ist einfach derartig verwirrt, dass es ihr egal ist noch irgendwie reale Tatsachen wiederzugeben. Stattdessen wird die Realität der Fantasie nach erfunden, so wie es sich im Gespräch grade gut anhört.

Aber auch bei Erkrankungen wie Borderline Persönlichkeitsstörung werden Dinge gerne gezielt in einem anderen Licht erzählt. D.h. es wird hier und da was weggelassen und man verzerrt die dargelegten Gefühle und Motivationen der Involvierten, sodass (obwohl jedes Detail für sich alleine schon tatsächlich auch zutrifft) am Ende eine ganz andere Geschichte bei rauskommt.

Klar, sind so Leute krank und können nicht so wirklich was dafür. Aber die Extreme als Beispiel, genau dasselbe machen doch auch normale Leute, oder nicht? Aber scheinbar nur dann, wenn es nicht so auffällt und keine großartigen Konsequenzen von sich trägt. Wie könnt ihr das beobachten?

Was haltet ihr von so Leuten, denen ihr z.B. erzählt dass "Jupiter der fünfte Planet in unserem Sonnensystem ist, mit 69 Monden." Und die dann weitererzählen: "Der X. hat mir gesagt, dass Jupiter der fünftgrößte Planet ist und 31 Monde hat." -> "Echt wirklich?" -> "Ja ... so hat der das gesagt."

Konsequenz: Gebildete Leute denken, dass du dumm bist. Das ja noch harmlos ... stellt euch mal vor ihr erzählt der Person, dass ihr am Wochenende auf einer beruflichen Konferenz in Berlin seit. Die Freundin/Ehefrau spricht mit der Person, und dann heißt es stattdessen ihr seit auf der Expo in Hamburg. "Wirklich?" -> "Ja, so hat der das gesagt". Frau denkt, ihr geht fremd, oder was auch immer. Wenn einer so denkt, das auch gut kaschieren kann, und kaum bis garnicht damit auffällt, dann kann viel Mieses dabei rauskommen und zwietracht wird unnötig gestiftet.

Man kann sich auch angemessen ausdrücken: "Ich weiß nicht mehr genau", "irgendwie", oder "vielleicht war das so" einfach davor schalten. Wenn man die eigene Unsicherheit nicht mehr einschätzen kann, weil wohl alles irgendwie im Kopf und Gedächtnis sehr unsicher ist, dann klingt das für mich ziemlich dement oder zumindest kurz davor.

Wie vielen Leuten ist es wirklich egal, wenn sie Dinge falsch und verfälscht wiedergeben, solange sich halt einfach keiner beschwert und es möglichst gut klingt? Was sind eure Erfahrungen?

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Warum eigentlich einen Leichnam unter die Erde begraben?

Hallo Ich habe schon öfters für mich selber darüber nachgedacht und philosophiert, warum wir so gut wie jeden Leichnam eigentlich unter die Erde begraben ? Es klingt für viele jetzt warscheinlich sehr skuril, aber ich finde man hat doch auch auf der Erde gelebt, warum dann plötzlich einen einfach unter die Erde legen ? Anstatt Friedhöfe könnte man doch zb. spezielle Gebäude erbauen indem die leblosen Körper hygenisch und gesichert untergebracht werden können ? Ich bin ja auch jemand, der weit über die menschlichen Fähigkeiten und Kenntnisse hinaus denkt. Vielleicht spüren wir ja sogar noch etwas nach unserem Tod, nur weil unsere Medizinischen Erkenntnisse einen für "Tod" erklären heißt es ja noch lange nicht das es für uns nicht mehr weiter geht.

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Früh aufstehen/Tipps?

Hallo, Ich hätte eine Frage.. Undzwar; Jeden Tag wache ich so ca. um 6:40Uhr auf und schaue kurz aufs Handy.Dann schlaf ich plötzlich wieder ein und wache erst um 7:25 wieder auf.

Egal wie viele Wecker ich stelle,schaffe ich es nicht um 4:45 Uhr aufzustehen.

Egal ob ich um 21 Uhr oder um 1 Uhr schlafen gehe.

Was kann ich machen?

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Ist es normal das ich mir alles unglaublich gut merken kann?

Also, wenn ich mich für etwas interessiere und es mir z.b. auf Wikipedia durchlese. Ich kann das den ganzen Tag lang machen und kann mir alles sehr gut merken. Mir geht das auch nicht aus dem Hirn nach Monaten. Auch wenn ich mich für etwas nicht interessiere, kann ich es mir auch gut merken. Kann das nur ein sehr gutes Gedächtnis sein oder ein Anzeichen auf ein eidetisches Gedächtnis?

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