Eibenbeeren Essen TAXUS BACCATA?

7 Antworten

Ich habe allen Kindern (eigene Kinder, Enkelkinder, Nachbarskinder) beigebracht, dass sie die Eiben meiden sollten und das sie keinesfalls von den Beeren zu naschen sollten, weil die Eiben eben giftig sind.

Ich habe seit 50 Jahren einige Eiben in meinem Garten, die Kinder haben sie völlig ignoriert und es ist noch nie etwas passiert, von dem abgesehen haben wir viele andere giftige Planzen im Garten (Maiblümchen, Seidelbast, Goldregen, Eisenhut, Fingerhut, Goldlack, Buchsbaum, Engelstrompeten, Efeu, Christrosen, Hyazinthen, Kirschlorbeer, Bohnen, Hahnenfuss, Rhabarber, Rhododendron, Holunder, Tomaten, Auberginen, Kartoffeln, Rainfarn, Blauregen .. usw.) über diese Pflanzen spricht kaum jemand oder ist die davon ausgehende Gefahr gar nicht bekannt.

Ob du jetzt da richtig liegst, weiss ich nicht, ich würde dir aber trotzdem von einem Selbstversuch dringen abraten.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

In allen Teilen der Eibe ist das gefährliche Gift Taxin.

Am stärksten konzentriert im Kern und in den Nadeln und in der Wurzel, aber auch das Fruchtfleisch ist vergiftet. Du kannst auch Zyankali essen wenn du nicht überdosierst.

Natürlich kannst du die Eibe auch dann anbauen wenn es Kinder in der Gegend gibt - verboten ist es nicht. Kinder müssen lernen dass man nicht alles in der Natur essen darf. Aber da bereits wenige Beeren erhebliche Vergiftungserscheinungen mit sich führen ist die Eibe nunmal fedährlicher als andere Giftpflanzen.

Ich bin bekennender Giftesser bevorzuge aber schwach giftiges z.B. Rhabarber. Eibe würde ich nie essen wollen.

theoretisch sind die Angaben alle richtig...

aber ich würde das NICHT probieren, so richtig Appetit machen diese Arilli auch nicht, sind ja keine richtigen Beeren, nur fleischige Samenhüllen eines Nadelbaums, sehen wässrig/schleimig aus...

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

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