eibe im Garten und Kinder

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7 Antworten

Ich weiß ja nicht, wie alt Dein "Zwerg" ist...

Bei der Eibe sind alle Pflanzenteile giftig (die Früchte noch am wenigsten). Da nützt das Abzupfen der Früchte nur bedingt, weil die leuchtend roten Früchte sicherlich eher zum Reinbeißen verleiten als gerade die Nadeln.

Generell wirst Du Dein Kind am besten schützen, wenn Du ihm erklärst, was erlaubt ist und was nicht. Früchte essen, die man nicht kennt, ist eben nicht erlaubt. Und das gilt nicht nur im Garten, sondern auch im Wald und überall sonst. Und es gilt nicht nur für Früchte sondern für alles in der Natur.

Wenn das Kind noch sehr klein ist, mußt Du eben gut aufpassen, daß es sich nichts in den Mund steckt. Aber Du wirst sehen: schon im nächsten Jahr versteht Dein Kind besser, daß es erst fragen muß, wenn es draußen was probieren möchte.

Wie alt sind denn deine Kinder? 2, 3? naja, wie ja schon erwähnt wurde regelmäßig schneiden und am besten dann wenn die roten Beeren gerade da sind, dann brauchste die nämlich nicht zupfen. Beim Spielen denken die doch oft gar nicht dran was um sie herum ist oder hast du die da schon mal dran rum popeln sehen?

Sonst kann ich dir leider auch nicht sehr viel weiterhelfen. Meine Eltern hatten auch eine Eibe bis zum vergangen Frühjahr. Kann dir leider nicht sagen wie es meine Eltern geschafft haben mich von dem Ding weg zu halten, da diese schon älter war als ich und ich bin inzwischen schon 14!

lg Ira

Nicht neurotisch werden und den Kindern einschärfen, dass im Garten NICHTS gepflückt und gegessen wird, es sei denn, unter elterlicher Fuchtel. Es ist völlig unmöglich, alle Giftpflanzen von den Kindern fernzuhalten, dann könntest Du praktisch den ganzen Garten roden (Efeu, Tomate, Kartoffel, Goldlack, etliche Unkräuter, Goldregen, Bohnen ...). Im Übrigen ist das, was Du abzupfst, nämlich der rote Arillus um die Samen, das einzige der Eibe, was ungiftig ist ...

Ach ja: JA, auch ich habe zwei kleine Kinder :-)

Zum einen sind nur die Kerne leicht giftig und extrem bitter, und die müssten erstmal zerkaut werden (ansonsten flutschen die durch den Darm und sind weg), zum anderen würdest du dir viel Arbeit ersparen wenn du die Hecke einfach regelmäßig beschneiden würdest, dann bilden sich auch keine Beeren.

regelmäßig schneiden -- ja dachte ich auch schon -- aber ich möchte sie ja auch mal dicht bekommen und wie soll das gehen wenn ich sie rundum schneide, dann geht sie doch nic in dei Breite....kannst du mir auch was sagen zu dem Abzupfen der Beeren? danke

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@Nuckel

Aja, wenn du sie abzupfst, sind sie ab. Dann kann sie auch keiner mehr essen.

Wenn du aber trotz der geringen Gefahr einer Vergiftung durch die Beeren bedenken hast, dann ist das schneiden die beste Möglichkeit, da du 1. schnell damit fertig bist, und 2. der Hecke auch noch was gutes tust. Sie wird dichter und gesünder wachsen und wird auch in die breite gehen.

Im Prinzip ist es kein Problem die Hecke 2-3mal im Jahr zu beschneiden.

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Auch Kinder sind Menschen und mit Mensch kann man reden. Sag ihnen, dass man von einigen Pflanzen ganz ganz schlimme Bauchweh bekommen kann, weil die richtig doll giftig sind.
Meine Tochter (jetzt 26 Jahre) ist zwischen Digitalis, Maiglöckchen - vielen anderen giftigen Pflanzen und Engelstrompeten aufgewachsen.
Die Eibe ist in allen Teilen giftig. Nur da rote Fruchtfleisch nicht, der Same im Fruchtfleisch sollte bitte wirklch nicht gegessen werden, denn der ist giftig.
Sprich mit dem Kind (den Kindern)!

Eibe enthält in allen Teilen das starke Gift Taxin. Außer im roten Fruchtfleischmantel ! Die Vögel nehmen die Samen auf und scheiden den unverdaulichenKern aus. Ich stufe die Beeren deshalb als unbedenklich ein. Kinder werden den Kern nicht zerbeißen. Denn das machen sie mit Kirschkernen auch nicht ! Den Rest der Eibe werden sie auch nicht in den Mund nehmen und die Nadeln verursachen leicht juckenden, unangenehmen Ausschlag, wodurch unsere Jüngsten von sich aus schnell die Finger von der Eibe lassen werden. Mehr dazu unter www.buschmeister-land.de Gefahren am Wegesrand

Der rote Samenmantel der Eibe enthält kein Gift und ist sogar süß und schmackhaft. Doch den Samen darin, sollte man immer ausspucken oder jedenfalls nicht zerbeißen. Die bittere Rinde und die Nadeln wird sowieso niemand essen wollen.

Ich finde eine Eibenhecke sehr hübsch. Sie eignet sich auch sehr gut für den Schnitt, weil sie auch aus dem alten Holz wieder austreibt. Wenn dein Zwerg alt genug ist zu verstehen, dass die Kerne nicht mitgegessen werden dürfen, dann würde ich ihm das erklären und bis dahin die Beeren abpflücken. Wenn er doch mal eine isst und den Kern herunter schluckt, dann kommt er auf dem natürlichen Weg auch wieder raus.

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