Ehrlichkeit bei der Therapie?


02.11.2020, 14:34

Ich habe

Mo: Therapie

Di: Jugendamt (Erziehungsbeistand)

Mi: Erziehungsbeistand

Do: Therapie

Also eigentlich muss ich jeden Tag jedem irgendwie das selbe erzählen, mir ist das eigentlich zu viel, dass versteht auch niemand. Evtl kann es auch daran liegen?

6 Antworten

Nach dem, was ich sehe, hast Du Dich positiv entwickelt.
Du bist nicht mehr so hilfsbedürftig, wie zu Beginn Deiner Behandlung.
Mach Dir Notizen über Deine Wünsche und Visionen.
Schreibe auf, wo Du und was Du gelernt hast. ZB jeden Abend 5 Erfolge aufschreiben. Wo Du eine Entwicklung machst, sollten Deine Therapeutin und Betreuer diese nachvollziehen können.
Schaue Deine Wünsche an und überlege Dir, was Du statt der Zeit für Therapie und Erziehungsbeistand lieber tun würdest. Wenn Du klare Vorstellungen hast, zB Weiterbildung oder Sport o.ä. dann kannst Du in einer Sitzung den Wunsch aussprechen und die Frage stellen, wie Du das zeitlich umsetzen kannst. Damit nimmst Du Dein Leben in Deine eigenen Hände.
Viel Erfolg dabei

mir ging es genauso ich hab alles für mich behalten weil Leute mich nicht verstanden haben aber das hat mich krank gemacht innerlich und auch körperlich

was mir geholfen hat auch wenns sich dumm anhört mit mir selber zu reden also Selbstgespräche aber natürlich habe ich das nur gemacht wenn ich alleine war :D sport und gesundes essen hat mir auch geholfen.

erzähle nicht wenn du denkst dass sie dich nicht verstehen wird

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Selbstgespräche führ ich auch immer, hilft mir auch sehr.
Das Problem ist, dass der Erziehungsbeistand und meine Therapeutin einfach nicht verstehen wollen, dass mir das alles nichts hilft. Vor allem bin ich eigentlich in Therapie, weil ich ein Trauma habe und meine Therapeutin so ne spezielle traumatherapie machen kann, sie verschiebt das aber immer auf nächstes mal, so das wir da noch nie damit begonnen haben & wenn ich dann mal frag wann wir damit beginnen, dann wird es wie gesagt immer verschoben. Das es mir zu viel ist, jeden Tag n Termin zu haben und über etwas zu sprechen was sie eh nicht verstehen habe ich auch schon erwähnt, es wird aber nix dagegen getan.

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Ja, das kann zu viel sein, da hat man ja nur psychoblabla. Wenn du privat noch die Probleme hast, dann gibt es ja nie eine Auszeit, da ist normal das man Mal Smalltalk macht um Mal über anderes zu reden. Vielleicht solltest du das deiner Psychologin vor Augen halten, ob es eine Möglichkeit gibt Pausen einzubauen.

Ja, genau so wie du es beschreibst ist es. Ich bin wirklich ständig nur am erzählen und bla bla bla, zudem hab ich in nem Monat Prüfungen aber ich komme vor lauter Termine gar nicht richtig zum lernen. Ich habe das dann schon angesprochen und meinte eben auch. Das es durch die Prüfungen in nem Monat eh sehr stressig gerade ist, dann meinten sie das ich diese engmaschige Hilfe jetzt aber brauch und das ich ohne das nicht kann, auf meine Wünsche wird gar nicht eingegangen.

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@unknow100034

Das liegt vermutlich daran, das sie an dir verdienen. Das ist leider so, sie haben aber nicht zu entscheiden, das darfst du nicht vergessen. Du entscheidest ob du jemanden neues möchtest oder es hier und da weniger möchtest. Es geht ja um dich und deine Gesundheit. Du sagst ja nicht, das du es nicht willst, sondern vermittelst ihnen das es dich überfordert. Sie sollen sich etwas einfallen lassen um dich zu entlasten.

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Wenn es dir halbwegs gut geht, würde ich die Therapie erstmal reduzieren und nur noch einmal pro Woche hingehen.

Ist de Erziehungsbeistand etwas, wie eine Familienhilfe? Dann würde ich mit ihr gar nicht über die Therapie-Themen reden.

Wenn du denkst, dass deine Therapeutin dich nicht versteht, dann solltest du nicht aufhören darüber zu reden, sondern solange sprechen bis sie es versteht.

Hi, wenn du nicht ehrlich bist, kann dir schlecht geholfen werden, oder ?

Manche Thematiken muss man aber eben öfter beleuchten,um den Prozess in Gang zu bringen und/oder weiterführen zu können.

Wobei ich dich schon verstehe, wenn du jeden Tag immer wieder das Gleiche erzählen musst, daß dir das zuviel wird. ( Würde es mir auch ).

Ich denke aber auch, daß du dann genauso ehrlich kommunizieren darfst und musst,daß es dir zuviel wird. Auf deine Gefühle und Empfindungen solltest du achten, dazu stehen und sie auch äußern. Deine Therapeuten werden dies bestimmt respektieren und auch akzeptieren.

Alles andere wäre ja auch irgendwie nicht sinnvoll, finde ich.

Alles Gute für dich, viel Erfolg & liebe Grüße, bia.

Sehr gerne ☺️ & danke für dein "Danke" und für's "Hilfreich" 🤗

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