Ehevertrag nach 20 Jahren Ehe

7 Antworten

Danke für die schnellen Antworten . Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt , der Vertrag hat das Datum an dem wir beim Notar waren . Aber im Vertrag steht das die Gütertrennung ab dem Tag der Eheschließung gilt . So wurde der Vertrag abgeschlossen obwohl wir schon 20 Jahre verheiratet waren. Also habe ich auf alles verzichtet was in den letzten 20 Jahren in der Ehe angeschafft wurde , so stehts schwarz auf weiß. Was das Erbe betrifft hat er mich auch ausgeschlossen und nur unsere Kinder würde beim Todesfall erben. Ich hoffe nur das dieser Vertrag anzufechten ist , da er eine Tag vorm Hauskauf gemacht wurde .

Ein Ehevertrag bedarf zur Rechtswirksamkeit der norariellen Beurkundung.

Ich kann mir schwer vorstellen, daß ein Notar einen Vertrag beurkundet, der 20 Jahre zurückdatiert wurde, bzw. überhaupt einen rückdatierten Vertrag beurkundet. Selbst, wenn, aufgrund der Versicherung beider Vertragspartner, angegeben wurde, daß er tatsächlich vor 20 Jahren abgeschlossen wurde, hätte der Notar an der Redlichkeit des Vertrages zweifeln müssen.

Es ist ja auch so, daß der Notar den Tag der Beurkundung einträgt; also unabhängig vom Datum des Vertrages selbst. Daher entsteht die Rechtswirksamkeit sowieso erst ab dem Tag der Beurkundung.

Grundsätzlich gilt:

Eine offensichtliche Benachteiligung eines Partners kann zur Unwirksamkeit führen. Das gilt auch in dem Fall, wenn der Ehepartner erst mit einem Vertrag kurzfristig (z. B. erst zum Notartermin) mit diesem Vertrag konfrontiert wird und er zur Unterschrift gedrängt wird, ohne ihm ausreichend Zeit einzuräumen, den Vertrag auch eingehend zu prüfen.

Ich würde schnellstens einen Anwalt einschalten.

Danke für die schnellen Antworten . Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt , der Vertrag hat das Datum an dem wir beim Notar waren . Aber im Vertrag steht das die Gütertrennung ab dem Tag der Eheschließung gilt . So wurde der Vertrag abgeschlossen obwohl wir schon 20 Jahre verheiratet waren. Also habe ich auf alles verzichtet was in den letzten 20 Jahren in der Ehe angeschafft wurde , so stehts schwarz auf weiß. Was das Erbe betrifft hat er mich auch ausgeschlossen und nur unsere Kinder würde beim Todesfall erben. Ich hoffe nur das dieser Vertrag anzufechten ist , da er eine Tag vorm Hauskauf gemacht wurde .

0
@laura02

Dieser Vertrag ist m. E. anfechtbar, da ein Versorgungsausgleich nicht generell ausgeschlossen werden kann und Du einseitig übermäßig benachteiligt wirst, da er zum Kernbereich der gegenseitigen gesetzlichen Ansprüche gehört und damit besonders geschützt werden muß (BGH aus 2004 - XII ZR 265/02).

Du erhälst bei einer Erbschaft natürlich den gesetzlichen Pflichtteil (= 50% des Dir zustehenden Teils von 50% = 25% des Gesamterbteils.

Die allgemeinen Umstände auch des Abschlusses sowie dessen Inhalt dürften eine Anfechtung erfolgreich erscheinen lassen.

0

dein Mann will dich los werden und dabei keine Verluste erleiden. Alles was während der Ehe angeschafft wurde geht durch zwei bei der Scheidung. Nun warst du so dumm und hast den Vertrag unterschrieben, also bekommst du bei einer Scheidung nichts! Du kannst versuchen den (alten) Ehevertrag anzufechten, aber nach 20 Jahren wirst du wohl kein Glück haben. Ich rate dir, schaff so viel Geld wie du kannst zur Seite damit du nicht ganz leer ausgehst wenn er sich scheiden läßt!

Wer beraet bei drohender Insolvenz einer Firma kostenlos?

Ich erhalte nach von meinem Mann ( selbständig) unterschriebener EV Kostenforderungen der Gläubiger seiner Firma. Möchte ihm gern helfen, bin aber finanziell nicht in der Lage dazu. Die Schuldnerberatung sagte mir, dass er sein Gewerbe abmelden muss, vorher dürfen sie nichts für ihn tun. Gibt es andere kostenlose Institutionen,bei denen man sich einen Rat holen kann, welcher Weg für ihn der beste ist?

...zur Frage

Ehevertrag bei Hauskauf erweitern?

Hallo,

wir haben bereits einen Ehevertrag zu unserer Hochzeit vor zwei Jahren beim Notar abgeschlossen und dort die Gütertrennung sowie Ausschluss von Unterhalt festgelegt. Nun kaufen wir ein Haus (Gesamtvolumen inkl. Nebenkosten sind 240.000) - beide werden in das Grundbuch eingetragen. Hiervon bringt der eine Partner 55.000 € an Eigenkapital mit ein und wird aufgrud des höheren Gehaltes ebenfalls mehr von den laufenden Darlehenszahlungen übernehmen (2/3).

Sollte es nun zu einer Scheidung kommen, so soll sichergestellt sein, dass die Mehrleistung des einen Partners berücksichtigt wird. Wie lässt sich soetwas gestalten, hat hier einer bereits Erfahrungen?

Vielen Dank und liebe Grüße

...zur Frage

Steht mir was vom Erbe meines Mannes zu?

Bin seit 22 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben keine Gütertrennung, ich habe aber Schulden mit in die Ehe gebracht. Vor einem Jahr habe ich Insolvenz beantragt, da mein Mann ein Haus besitzt. Nun hat er ein Testament gemacht und alles seiner Tochter vermacht. Meine Frage ist, wenn die Isolvenzzeit vorbei ist und er stirbt, steht mir was von dem Hause zu?

...zur Frage

Güter trennung .ehevertrag

Hallo freunde. ich mochte in zwei tagen hairaten.bin aber beim finanzamt verschuldet und meine frau hat ein eigenes nebengewerbe und ist zusätzlich in einer firma angestellt.kann ich vorab erst einen formloses ehe/gutertrennungs vertrag mit meiner zukünftigen frau schliesen und sie dan ruckwirkend zu dem datum beim notar geltent machen. vielen dank

...zur Frage

getrenntleben nach 39 Jahren Ehe?

Habe evt. eine spezielle Frage wäre ber dankbar für eine Antwort

Mein Mann und ich möchten uns nach 39 Jahren Ehe trennen. Mein Mann wird im September Renter, ich beziehe schon Rente habe aber noch einen 450,00 € Job. Soweit ich mich informiert habe, wird der der Gesamtbetrag geteilt.

Nun ist es aber so dass wir ein schuldenfreiesHaus haben und mein Mann darin wohnen bleiben möchte. Eine hälftige Auszahlung kann er nicht leisten und machte mir nun den Vorschlag sich dann an meiner hälftigen Miete zu beteiligen. Da er ja auch Kosten Grundbesitzabgaben usw.hätte. Aber ich müsste mich nun neu einrichten usw. und bei uns im Haus/Garten ist ja soweit alles ,,komplett" . Wäre dies so annehmbar? Bin mir total unsicher.

...zur Frage

Freund will Ehevertrag- soll ich ihm dann Sex in Rechnung stellen ?

Mein Freund und ich befassen uns schon länger mit dem Gedanken, eine Familie zu gründen. Gestern hat er mir nun offenbart, dass er im Falle einer Heirat auf einen Ehevertrag mit Gütertrennung bestehen würde.ä (er ist sehr reich). Ich müsste meine Arbeit als Ärztin komplett aufgeben und mich um die Kinder kümmern. Dafür würde ich ein kleines, für seinen Lebensstandard lächerliches Kinderbetreuungsgeld erhalten. Ich bin nun sehr enttäuscht, dass eine Ehe zu einem Angestelltenverhältnis gemacht wird. Schliesslich wäre es ja auch jederzeit problemlos kündbar. Ich will aber nur einen Mann heiraten, wenn ich weiss, er lässt sich nicht nach ein paar Jahren wieder scheiden.

Nun meine etwas sarkastische aber doch ernst gemeinte Frage: Wäre es als "Angestellte" fair/angebracht, den Sex dann auch extra in Rechnung zu stellen? Vielleicht gibt es unter euch eine Frau mit ähnlicher Erfahrung? Würde mich interessieren wie andere mit solch einer Thematik umgehen.... Vielen Dank im Voraus!!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?