Ehescheidung, Trennungsfolgen, Hausgrundstück, Unterhalt?

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4 Antworten

wenn nichts vereinbart wurde, gilt automatisch die Zugewinngemeinschaft

das heißt im Falle einer Scheidung wird die Differenz zwischen dem Endvermögen eines Partners bei Scheidung und seinem Anfangsvermögen bei der Heirat ermittelt.

Der Partner mit dem geringeren Zugewinn erhält die Hälfte der Differenz als Ausgleich (in Geld bzw. Geldes Wert).

....

also auch einen Hausanteil bzw. den Gegenwert in Geld ....

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Hallo,

gesetzlicher Güterstand ist die Zugewinngemeinschaft. Dieser gilt automatisch, wenn nicht in einem Ehevertrag die Gütertrennung vereinbart wurde. Wird die Ehe geschieden, kommt es bei der Zugewinngemeinschaft, zu einem Zugewinnausgleich. Dabei erwirbt der Ehegatte kein Miteigentum an den Dingen des anderen Ehegatten. Es erfolgt aber u.U. ein Ausgleich in Geld. Beim Zugewinnausgleich werden die Anfangs- und Endvermögen der Ehegatten verglichen. Der Ehegatte, der mehr Vermögenszuwachs in der Ehe erlangt hat, von dieser Differenz 50 % an den anderen Ehegatten als Ausgleich zahlen muss. Siehe: https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungsrecht/zugewinnausgleich

Dadurch ist es im Rahmen des Möglichen, dass der Mann einen Ausgleich zahlen muss, wenn erin der Ehe mehr Vermögen als seine Frau erlangt hat. 

Viele Grüße

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Ein Anteil am Haus steht der Ehefrau nicht zu, sie steht nicht im Grundbuch und ist damit nicht Eigentümerin.

Ein Ausgleich am Zugewinn des Hauses ab Kauf steht ihr zu.

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Wenn die beiden in Zugewinngemeinschaft gelebt haben, bekommt sie einen Anteil.

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