Ehescheidung, Name vom Kind?

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7 Antworten

Auch wenn ein Kind vor der Eheschließung seiner Eltern geboren wurde, zählt es rechtlich als "ehelich geboren".

Nach der Scheidung könnten zwar die Ex-Ehepartner ihren früheren Nachnamen wieder annehmen, nicht aber das Kind. - Dieses wird ja nicht von den Eltern geschieden. Sein Verhältnis zu den Eltern bleibt weiterhin bestehen, es haben ja auch beide Eltern weiterhin das Sorgerecht für das Kind.

Das Kind selbst könnte seinen Nachnamen erst ändern, wenn es selbst heiratet... 

Oder falls die Mutter erneut heiratet, könnte es ggf. den gemeinsamen Familiennamen der Mutter mit dem neuen Ehemann erhalten - wenn  dann auch der leibliche Vater mit dieser "Einbenennung" einverstanden wäre.

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np9995 09.08.2016, 13:16

Ok, vielen lieben dank für die ausführliche Antwort 😊

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heisst das kind denn jetzt anders als seine mutter? das kind behält nach der scheidung seinen nachnamen.

kinder, von eltern die nach der geburt des kindes "erst" heiraten, werden "nachträglich legalisiert" und tragen dann auch den gemeinsamen ehenamen. behalten die eltern jeweils ihre "mädchen"namen, müssen sie sich ueber den nachnamen des kindes einigen

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np9995 09.08.2016, 08:33

Sprich, wenn es zur Scheidung kommt, müsste der Vater zustimmen?

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crazycatwoman 09.08.2016, 08:46
@np9995

das kind behält seinen jetzigen nachnamen. wie der fall gelagert ist, wenn deine schwester ihren mädchennamen wieder annimmt, weiß ich auch nicht. m.m.n ist es nur in asunahmefällen moeglich den nachnamen des kindes zu ändern (z.b. wenn ein elternteil ein medienbekannter mörder ist und es aus seinem nachmamen erhebliche nachteile ziehen würde) 

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np9995 09.08.2016, 09:55

Danke dir für die Antwort. :)

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Das Kind geht keine Scheidung ein, es behält  seinen, nämlich den Familiennamen.

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vater des kindes ist der ehemann. das kind ist das seine und trägt den familiennamen des vaters. dieser wird beibehalten nach der scheidung. zur namensänderung bedarf es einer trifftigen begründung: lebensgefahr, ächtung wie a.h. oder es macht sich lächerlich wie klär grube...

zur namensänderung bedarf es der einwilligung des vaters. mädchenname des kindes ist also der name vom vater momentan. mit willen des vaters bleibt das so bis kind irgendwann heiratet.

was tangiert dich dieser ganze unsinn den du hier fragst?

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np9995 09.08.2016, 09:53

Unsinn? Wenn es Unsinn ist wieso beantwortest du das? Weil der kleine nicht gut mit seinem Erzeuger klar kommt. Der hat keinen besonders guten Draht zu ihm. Will weder freiwillig dorthin, noch fragt er nach seinem Papa. Er nennt ihn sogar beim Vornamen. Und das mit 5 Jahren ohne das irgendwer ihm das eingeredet hat. Ich würde sagen zum wohl des Kindes wäre es sinnvoller und es war lediglich nur eine Frage, ob es im Bereich des Möglichen wäre. Davon mal abgesehen. Mehr nicht.

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gnarr 09.08.2016, 09:58
@np9995

du solltest dich aus den sachen raushalten. es könnte sonst sein, dass du als schwester der euterträgerin nicht mehr in betracht kommst kontakt zum kind haben zu dürfen.

wie der draht zwischen kind und vater ist, hat mit dem namen überhaupt nichts zu tun. es ist an der mutter ihr kind darauf hinzuweisen das es respektlos und ungezogen ist und das papa papa bleibt. ein kind würde seinen vater von allein nicht beim vater nennen. das ist durch die gebärkuh manipuliert. was du zum wohle des kindes zu sagen hat, spielt keine rolle. wenn du dich so dem kind gegenüber äußerst, tust du dem kindeswohl nicht gut. du redest vom vater und nicht von einem untier oder wie nennst du das weibliche untier? kindeswerferin? das ist unterirdisch und spricht nicht gerade für gribbs und entspricht nicht dem kindeswohl.

der name des vaters ist dem kind nicht abträglich. der mädchenname der mutter ist nicht name des kindes und somit ist ein wechsel auf diesen namen nicht mgl. die mutter kann einfach den derzeitigen namen beibehalten. dann haben beide den gleichen namen.

die eltern klären gerade die scheidung, wo das kind verbleiben wird und irgendwann wie der umgang gestaltet wird. ob das kind für immer bei der austrägerin verbleibt, ist auch nicht in stein gemeißelt.

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np9995 09.08.2016, 10:05

Wow wie respektvoll du bist, bei einer normalen frage so ausfallend zu werden. Ich verhalte mich gegenüber meinem Neffen nicht falsch. Wir korrigieren ihn alle wenn er nicht Papa sagt. Er hat das für sich wohl selbst entschieden da er nicht grad auf den Kopf gefallen ist. Komischerweise habe ich das schon öfter gehört mit dem kindeswohl. Aber ok. Auserdem finde ich es nicht korrekt, wie du das hier beschreibst. Dass zeigt von wenig gribbs :) Wenn ein Vater nicht seinen Pflichten nachkommt und das Sorgerecht nur haben will weil (wortwörtlich) es sein Recht ist, er es also aus Prinzip haben will und nicht weil er das Kind liebt, ist ja wohl unter aller sau! Aber naja. Für dich ist das wohl ok so.

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gnarr 09.08.2016, 20:48
@np9995

du hast doch angefangen respektlos zu sein. ein kind kommt nicht auf den gedanken seine eltern mit vornamen zu betiteln, es sei denn es wird ihm so vorgelebt.

dem vater steht das sorgerecht zu, weil es sein recht ist und dem kindeswohl entspricht. solange er das kind nicht missbraucht oder schwer misshandelt, hat er das sorgerecht.

seine pflichten beschränken sich auf umgang und unterhalt. wenn er nicht leistungsfähig ist, kann er der pflicht nicht nachkommen. wenn er dem umgang nachkommt, ist das alles was er muss. tut er es nicht, ist ihm auch nicht zu helfen. das hat aber wiederum nichts mit dem sorgerecht zu tun.

ihr müsst einfach viel gelassener werden in der ganzen sache und den vater sacken lassen. stell forderungen die berechtigt sind: unterhalt. wenn er umgang will, wird er sich schon melden und diesen einfordern. bis dahin lasst ihn ziehen.

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Hallo,

Selbst wenn der Elternteil, bei dem das Kind lebt, seinen Nachnamen im Rahmen der Scheidung ändern lässt, bleibt der Nachname des Kindes davon unberührt.

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Wenn das Kind den Namen des Noch Ehemannes bekommen hat, dann behält es den Namen auch. Das hätte dann vor der Ehe geklärt werden müssen. Ich nehme mal an der Noch Ehemann hat das Kind damals adoptiert damit es seinen Namen bekommt. Das lässt sich nicht so einfach rückgängig machen.
Hat es den Namen des leiblichen Vaters bekommen lässt sich auch dies nicht so einfach rückgängig machen.

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gnarr 09.08.2016, 09:51

der mann hat sein kind nicht adoptiert. er hat es durch vaterschaft anerkannt. somit ist es dann automatisch sein kind. er muss es nicht adoptieren, damit kind seinen namen erhält. als die eltern geheiratet haben erhielt es den namen der familie durch einbenennung.

solche dinge kann man nicht rückgängig machen. die verbleiben so, es sei denn der vater stimmt bei der nächsten hochzeit zu, dass kind den namen der nächsten familie erhält. dann gibts wieder eine einbenennung.

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Anna1230 09.08.2016, 11:14
@gnarr

Nun mir war nicht ganz klar ob das Kind nun vom Noch Ehemann ist oder von einem vorigen Partner. Darum habe ich auch zwei Varianten angeführt. Ist es eh vom Noch Ehemann nur halt vor der Ehe geboren, dann ist schon klar das er es nicht adoptieren musste. Das ändert aber nichts daran das der Name bleibt.

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gnarr 09.08.2016, 20:50
@Anna1230

selbst wenn das kind nicht vom noch-ehemann wäre, würde der leibliche vater das kind nicht adoptieren. die vaterschaft würde angefechtet werden und eine neue vaterschaft wird anerkannt. das ist alles.

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Anna1230 10.08.2016, 09:46
@gnarr

Wenn du meine erste Antwort richtig gelesen hättest, müsste ich nun nichts mehr erklären. Auch wenn es eigentlich egal ist, nochmal. Wenn der Noch Ehemann NICHT der leibliche Vater WÄRE, das Kind aber seinen Namen hat, dann hätte er es adoptiert, da es aber sein Kind ist und nur vor der Ehe geboren hat es ja eh seinen Namen. Ich hab nie geschrieben das der leibliche Vater es adoptieren müsste.

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Das Kind behält nach der Scheidung seinen jetzigen Nachnamen. LG

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