Ehemann interessiert sich nurnoch für seine Karriere, Geld und seinen Erfolg und vernachlässigt uns? Sollte ich mich scheiden lassen?

18 Antworten

Die Scheidung ist ja dann doch ein ziemlich krasser Schritt. Ich würde Dir erst einmal empfehlen, dass Du mit Deinem Mann über die Situation sprichst, insbesondere wie schwierig es für Eure Familie ist. Was die anderen in der Gemeinde denken, zählt nicht halb so viel, wie es der Familie schadet, dass er sich aus dem Familienleben so zurückzieht, wie Du es beschreibst.

Wenn er es dann immer noch nicht ernst genug nimmt, dann hilft es vielleicht nur noch mit einer Scheidung zu drohen und wenn es dann noch immer nichts hilft, tja, dann bleibt wohl keine Alternative mehr, aber gleich den letzten Schritt zuerst gehen, das ist es nicht wert.

Wenn Dir das Ansehen in der Gemeinde wichtig ist, solltest Du sowieso darauf aus sein, eine Scheidung nur im alleräußersten Notfall auch nur in Betracht zu ziehen, wenn also wirklich nichts anderes mehr hilft. Es gab sogar mal Zeiten, da hätte so etwas als Ehebruch gezählt und die betreffenden Personen wären gesteinigt worden. Sei froh, dass das Alte Testament sich mit Jesus in dieser Hinsicht erledigt hat - jedenfalls für die Christen, die ja erst nach Jesus wirklich aufkamen.

Hallo,

das ist natürlich sehr merkwürdig, was du über das Verhalten deines Mannes erzählst.

Ich weiß ja nicht, in welche Gemeinde(form) du gehst, aber in vielen Gemeinden gibt es Älteste/Gemeindeleiter, die sich seelsorgerlich solcher Probleme anhand der Bibel annehmen. Die Brüder sollten dabei deinen Mann nicht gleich verurteilen und abstempeln (egoistisch zu sein etc.), sondern offen das Gespräch anbieten und Hilfe, wenn er reden möchte.

Darüber hinaus solltest du deinem Mann offen deine Gefühle schildern. Das machst du am allerbesten in einem Brief, wenn du ihn so kaum "zu packen" bekommst. Der hat auch den Vorteil, dass du in Ruhe deine Gedanken sammeln und dann zu Papier bringen kannst. Dein Mann kann Passagen dann auch wiederholt lesen etc. Das wirkt mehr als das ausgesprochene Wort. Es verhallt nicht so schnell.

Dein Mann scheint gerade die Prioritäten sehr weltlich zu setzen und sich vom HERRN zu entfernen.... :-(

Ich bin auch entschiedene Christin, und ich stelle mir vor, wie ich mich verhalten würde in deiner Situation. Ich würde mich an Gottes Wort halten wollen.

Das hieße für mich: Den Kindern weiterhin eine gute Mutter sein (soweit stimmen wir bestimmt überein ;-) ), mir vom HERRN Kraft und Weisheit für sie und die Situation erbitten, das Gespräch suchen mit meinem Mann, deinen Pflichten als Ehefrau weiterhin nachkommen (damit meine ich jetzt nicht unbedingt nur das Bett) und ihn versorgen. Wenn du ihm weiter Liebe zeigst, wird ihm sein klägliches Verhalten hoffentlich offenbar.

Scheidung wäre für mich nicht denkbar, es sei denn wegen Hurerei. Dann wüsste ich aber, dass ich nicht wieder heiraten würde gemäß der Schrift.
Wenn mein Mann die Scheidung wollte, müsste er sie beantragen.

Ich würde, wenn alle Stricke reißen, zunächst eine räumliche Trennung bewirken, um auch ein Zeichen zu setzen.

Letztendlich kannst du alles nur in Gottes Hände und dem HERRN alles unters Kreuz legen und IHM vertrauen, dass ER führt! (Lukas 18, 27 ; Sprüche 3, 5+6)

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Gottes reichen Segen und Seine Führung, sowie bald wieder eine glückliche und harmonische Familie!

LG Kessy

ich und mein Ehemann sind jetzt seit gut 3 Jahren christlich verheiratet.

Dir ist schon klar, dass nur die standesamtliche Hochzeit relevant ist und den Familienstand ändert?

Wisst ihr was ich tun sollte?

Sprich mit ihm und teile ihm mit

  1. Wie du dich fühlst
  2. Was du dir wünschst
  3. Wie er dazu steht
  4. Was passiert wenn ihr keine Lösung findet.

Wichtig dabei ist, das ganze vorwurfsfrei und so neutral wie möglich vorzutragen.

Wenn er so lange ohne Lebenszeichen geblieben ist, sicher, dass ihm nichts passiert ist?

Dir ist schon klar, dass nur die standesamtliche Hochzeit relevant ist und den Familienstand ändert?

Nicht vor Gott. Das gilt für alle Menschen. Aber nur die, die eine Beziehung zu Gott haben, halten sich in der Regel dran.

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@Kessy04

Die Existenz Gottes ist unbewiesen, daher stützen wir uns rechtlich nicht darauf. Standesänderungen werden in Deutschland auf den Standesämtern geschlossen.

Das Konzept der Ehe ist älter das Christentum oder artverwandte Religionen wie das Judentum. Daher ist der Gottesbezug, ähnlich wie beim Weihnachtsfest, nichts anderes als "kultureller Diebstahl".

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@kevin1905

Klar, dass du so redest, weil du nicht an Gott glaubst und ihn nicht erfährst in deinem Leben. Entschiedene Christen tun das aber, und die Gebrauchsanleitung für ihr Leben ist die Bibel, das wahre Wort Gottes.

Von daher gibt es keine Basis für einen weiteren Austausch. Gottes Segen für dich! :-)

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