Ehemaliger WEG Eigentümer hat jahrelang kein Haushalt gezahlt?

3 Antworten

Der ehemalige Besitzer befindet sich in der Insolvenz und ist seit 3 Jahren nicht mehr der Eigentümer dieser Wohnung.

Der Verwalter dürfte mit Sicherheit die Fotderung der WEG dem Insolvenzverwalter mitgeteilt haben.

Da heißt es nun einfach abwarten, was die Quote zum Schluß für die Gemeinschaft hergibt.

Weshalb diese Forderung  nicht im Grundbuch des säumigen Miteigentümers eingetragen wurde, mag Ihr wohlgehütetes Geheimnis bleiben.

Immerhin hätte ein solch kluger Schachzug bewirkt, dass beim Eigentümerwechsel die Geminschaft aus dem Veräußerugnserlös ihr Geld bekommen hätte.

So wird die Forderung, nachem die Ausfallqoute festesteht auf alle Eigentümer umgelegt.

So hab ich es dem Verwalter auch erklärt. Jetzt nach 3 Jahren wird das wohl nichts mehr mit der Rückforderung der versäumten Hausgeld Zahlungen. Das ist einfach schon zu lang her und wurde somit automatisch auf die WEG umgelegt, sodass diese nichts mehr einfordern können.

0
@User17384

Sofern hier ein offenkundiges Fehlverhalten des Verwalters vorleigt, kann die Geminschaft ihn für seinen Fehler haftbar machen.

Verwlter sind übrigens just aus diesem Grunde verpflichtet, eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachzuweisen.

Schauen Sei dazu mal in Ihremn Verwaltervertrag!

Prüfen Sei bei der Gelegenheit, ob der Verwalter in einer der letzten Versammlugnen einen Ersatzbevollmächtigen für die Klageerhebung hat bestellen lassen; sonst wäre dies ein weiteres, ggfs. für die Geminschft etwas peinliches Versäumnis, das dann schnell geheilt werden sollte!

0

Deinen Text solltest du überarbeiten, denn ich kann nicht erkennen aus welchem Grund du überhaupt einen Anspruch an den Eigentümer einer Eigentumswohnung haben solltest.

Oh ist wohl etwas spät meinte natürlich Hausgeld nicht Haushalt 😂

0
@User17384

Auch dies hilft nicht weiter.

Bitte um weitere Informationen!

0

Der Ehemalige Eigentümer ist insolvent und hat über eine Zwangsversteigerung seine Wohnung verloren. Jedoch hat er die Vorjahre nie nichts in die Hauskasse gezahlt sprich kein Hausgeld für eventuelle Renovierungsarbeiten, sodass ein Rückstand entstand beim ihm.

Nun hab ich gelesen das es dafür ein Urteil vom BGH gibt das die Hausgeld Schulden auf die WEG umgelenkt werden, sodass der insolvente nichts mehr zahlen muss und der neue Eigentümer sowieso nicht ..

Meine Frage ist ob man dennoch die Möglichkeit hat Geld von dem insolventen und ehemaligen Besitzer zu bekommen

0
@User17384

@jjone91,

scheinbar hast du keine Lust, uns die notwendigen Informationen mitzuteilen, oder du verstehst meine Frage nicht.

Welches Recht hast du, irgend etwas von dem ehemaligen Eigentümer der Eigentumswohnung zu fordern.

Bist du der Hausverwalter, der Hausmeister, oder der Nachtwächter ? oder wer ?

Gab es einen Beschluss der Eigentümerversammlung, dass jährlich ein Hausgeld in Höhe von XXX,XX € zu zahlen war ?

Wenn ja, warum wurde dies damals nicht angefordert - evt. auch mit einem Mahnverfahren ?

Außerdem um welchen Zeitraum geht es denn überhaupt ?

Und zum Schluss wer war denn für die sogenannte Hauskasse zuständig, bzw. verantwortlich.

0

Wie gesagt ich bin neuer Eigentümer. Der Hausverwalter bzw der Eigentümer Sprecher hatte mir davon erzählt das der Vorbesitzer mehrere Jahre nichts eingezahlt hat . Nachweisen kann man das über das WEG Konto.

Ich als neuer Eigentümer hab soviel damit zu tun das ich auf die Nachzahlung der versäumten Summe bestehen kann in die WEG Kasse . Falls diese durch eine Insolvenz nicht schon einfach auf die WEG umgelegt wurden, sodass da nichts mehr zu holen ist bei dem Mann

0
@User17384

Ups!?! Ein völlig neuer Aspekt! Sie sind mit dem Kauf ohne entsprechende Vereinbarung dazu im Kaufvertag automatisch in die Verpflichtung des Vorbesitzers eingetreten, indem Sie ich den Bestimmungen der Teilungserklärung in Abtl. II des Grundbuches unterworfen haben. Hoffentlich haben Sie die Summe vom Kaufpreis vorher abgezogen!

0
@User17384

 Ich als neuer Eigentümer hab soviel damit zu tun das ich auf die Nachzahlung der versäumten Summe bestehen kann in die WEG Kasse .

Sorry - aber dies ist für mich nicht nachvollziehbar.

Aus welchem Grund wurden denn die bestehenden Schulden des Alt-Eigentümers nicht bei der Kaufpreiszahlung abgezogen.

Ein Fehler, der sich vermutlich nicht mehr berichtigen lässt.

Wer nichts hat, kann auch nichts zahlen.

0

Erzähl doch mal in welcher Beziehung du zu dem Eigentümer und der Wohnung stehst. Was meinst du mit Hausgeld?

Ich bin neuer Eigentümer.
Hab die Wohnung über eine Zwangsversteigerung nun wollen wir die WEG das Geld von dem Insolventen voreigentümer einfordern und wollte wissen ob solche Schulden verjähren oder einfach auf dieWEG umgelenkt werden da der voreigentümer ja insolvent ist

0

Fordert man von dir die Zahlung des Hausgeld-Rückstandes?

Wenn nicht, dann kannst du auch nichts fordern.

0

Nein vom voreigentümer mir hatte der Hausverwalter davon erzählt daher frage ich. Mich würde es nur interessieren ob es dir möglich gibt. Dies jetzt noch rückwirkend einzufordern. Oder ob diese Schulden durch die Insolvenz vom Vorgänger einfach umgelegt wurden auf die WEG

0

Wenn jemand einen Anspruch hat, dann der Verwalter bzw. die anderen der Eigentümergemeinschaft. Du hast keinen Anspruch darauf. Die Verwaltung könnte ihn in Anspruch nehmen. Aber nach 3 Jahren wird das wegen der Verjährung eng. Zudem besteht die Insolvenz. Die Erfolgschancen sind sehr gering.

0

Was tun, wenn Hausverwaltung zu viel Geld verlangt und keine Nachweise vorstellt?

Hallo Ihr Lieben! Ich habe eine Wohnung in Berlin, die ich im Moment als Kapitalanlage nutze und plane die weiter zu vermieten. Die Kapitalanlage lohnt sich aber kaum, da ich 280 Euro (für 58 Quadratmeter) als Hausgeld pro Monat dafür zahle. In der Summe sind die Heizkosten und Wasserkosten erhaltlich. Es gibt aber kein Zähler für Wasser und Heizung, ich zahle durchschnittliche Summe, die nach der Anzahl von Quadratmeter berechnet wird. Da ich allein gewohnt habe und sehr oft monatenlang nicht zu Hause war, fand ich es bisschen unfair, da die Familie aus 3 Personen (mit mehr Gebrauch von Wasser usw) die gleiche Summe wie ich bezahlt hat. Ausserdem, wurden die Kosten (laut Hausverwaltung) dadurch verursacht, dass ein Teil der Wohnungseigentümer Hausgeld nicht bezahlt hat. Deswegen sollten die andere Eigentümer diese Kostan tragen. Im Moment sieht so aus, dass die Wohnungen verkauft sind (zumindest vermietet). Uns hat niemand die Summen, die Schuldner ausgezahlt haben, zurückgegeben. Wir zahlen immer noch die gleiche Summe. Was mir noch stört ist, dass uns die jährliche Abrechnung (was wofür bezahlt wurde) niemand seit 2011 gezeigt hat. Ich habe dass schon mehrmals gefördert, aber Mitarbeiter von HV kaum darauf reagiert haben. Was soll ich tun? Sofort zum Anwalt gehen? Oder kann ich versuchen die Frage per E-mail klären zu können. HV antwortet sehr ungerne, sie haben mir sogar nicht geschrieben, wann genau die jährliche Versammlung von Eigentümer stattfindet. Kann ich was mit Wasser/Heizungzähler tun? Sorry für superlange Frage... Danke im Voraus!

...zur Frage

Frage an Wohnungseigentümer/Hausverwalter?

In einem 8-Parteien-Haus hat jemand eine Wohnung. Jeder Eigentümer zahlt im Monat eine Summe x auf ein Hausgeldkonto als Rücklage falls am Haus Reperaturen usw zu machen sind. Ein Hausverwalter verwaltet u.a. auch diese Hausgeldkonten. Ein Eigentümer hat dieses mtl. Hausgeld nicht bezahlt weswegen der Verwalter einen Anwalt einschaltete. Nach einem Schreiben hat der Eigentümer sein Hausgeldkonto ausgeglichen. Der Anwalt schickt die Rechnung dem Verwalter (obwohl sie an den Eigentümer gerichtet war) und der Hausverwalter bezahlt ohne Rücksprache die Anwaltsrechnung vom Hausgeld des säumigen Eigentümers. Darf der Verwalter das?? Gibt es diesbezgl. Urteile oder Ähnliches wo ich nachlesen kann? Hab bei Google nichts gefunden.

...zur Frage

Streitwert (Mietsache) anpassen und am Amtsgericht klagen?

Wir sind Vermieter eines Gewerberaumes:

Unser ehemaliger Mieter hat bei uns Mietschulden (und auch Schäden an der Einrichtung verursacht), die wir beabsichtigen, in einem Mahnbescheid geltend zu machen.

Zusammen gerechtnet ergäbe sich eine Summe der Forderung, die bei

5150 Euro liegt.

Wenn ich das Onlineformular des zentralen Mahngerichts nutze, wird bei

"Prozessgericht" automatisch das in ca. 50km Entfernung von uns liegende Landgericht angezeigt. Idee: wenn ich den Streitwert im Mahnbescheid unter 5000 Euro angebe

zB. 4990 Euro, dann ginge das ganz ans Amtsgericht statt ans Landgericht (?)

Ich würde somit zwar auf eine kleine Summe (ca. 150 euro) an Streitwert verzichten, hätte aber im Falle eines Scheiterns vor Gericht weniger Anwalts- bzw. Gerichtskosten?!? (Ein Internet-Prozessrechner zeigt bei der o.g. Streitwert (5150 versus 4990 Euro) eine Differenz von rund 350 Euro zw. LG bzw. AG an!

Ist die Überlegung, das Verfahren vor dem AG statt dem LG zu führen eine gute Idee? (ich meine, es spart Anwaltskosten usw., ggf. auch der Gegenseite!? und wird vielleicht schneller durchgeführt?.

Vielen Dank!

...zur Frage

Kindesunterhalt rückwirkend einfordern?

Fakten: -Ex-Mann und ich geschieden seit 11/2009 gemeinsamer Sohn geb. 06/1999 -ich neu verheiratet seit 12/2009, keine gemeinsamen Kinder -Kindsvater zahlt 245 Euro/ Monat, Einkommen ca. bis 1400 €/ Monat Frage: Ist es richtig, dass mir lt. Düsseldorfer Tabelle statt 245 €, 364 € zustehen und ab 12 Geburtstag des Kindes also 06/2011 426 €? Kann man rückwirkend zu wenig gezahlten Unterhalt einfordern und wie bekomme ich den erhöhten Unterhalt? Vielen Dank und herzliche Grüße Annette Sebelink

...zur Frage

Eigentümergemeinschaft - WEG Kredit - Haftungsrisiken?

Hallo,

wir sind eine Eigentümergemeinschaft und werden eine umfangreiche Gebäudesanierung im Rahmen eines WEG-Kredits vornehmen. Die anstoßenden Beschlüsse liegen vor, ein Planungsbüro ist beauftragt und Angebote von finanzierenden Banken liegen ebenfalls vor. Die Kreditsumme liegt derzeit im Planungsrahmen von 500.000€. Die Instandhaltungsrücklage fließt vollständig in die Tilgung. Tilgungszeitraum ~15 Jahre. Jeder Eigentümer wird dann mit einem höheren Hausgeld (bestehend aus Instandhaltungsrücklage und fixe Kosten nach Haushaltsplan) belastet. Es wird die Möglichkeit eingeräumt nicht am Kredit teilzunehmen und die errechnete Summe nach Miteigentumsanteil auf einmal zu leisten. Das sind nach ersten Schätzungen pro Eigentümer ca. 25-30.000€.

Nun zur Frage: Teilnehmer am Kredit haben eine (vorläufige) Nachschusspflicht bei Zahlungsausfall durch einen oder mehrere Eigentümer. Der Fall: Eigentümer zahlt kein Hausgeld und geht in die Privatinsolvenz. Der anschließende Prozess im Eigentumsentzug kann lange dauern - und kostet!

Wenn jetzt jemand aber nicht am Kredit teilnimmt, bzw. seinen Kreditanteil auf einmal bezahlt, ist dieser dann trotzdem nachschusspflichtig wenn es durch andere Eigentümer zum Zahlungsausfall kommt?

In diesem Zusammenhang wär noch zu beachten, dass je mehr Eigentümer NICHT am Kredit teilnehmen, die Kreditsumme der finanzierenden Bank insgesamt niedriger wird.  

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?