Eheleute mit zwei verschiedenen Hauptwohnsitzen

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In der Regel ist es so, dass wenn zwei Ehepartner nicht den selben Hauptwohnsitz haben, sie sich jeweils beim Hauptwohnsitz des anderen mit Nebenwohnung anmelden. Das Ganze hat den Hintergrund, dass man bei Eheleuten mit zwei verschiedenen Hauptwohnsitzen sonst annehmen muss, dass ein "Getrenntlebend" im steuerlichen Sinne vorliegt, was dann zur Folge hätte, dass man keinen Anspruch auf Lohnsteuerklassen wie 3/5 oder 4/4 hat, weil man ja kein "echtes" Ehepaar ist. Gerade bei kleineren Gemeinden wird das sehr genau verfolgt, um Missbrauch vorzubeugen. Nur Großstädte wie München, Hamburg etc verfolgen das nicht so sehr, weil sie die Leute dafür nicht haben. Vom Melderecht ist der oben genannte Weg aber der richtige. Zweitwohnungssteuer hat mit dem Melderecht übrigens nichts zu tun, das ist wieder ein eigener Bereich. Dass jeder Bürger seinen Wohnsitz selbst wählen darf, stimmt schon, das ist die "Freizügigkeit", aber da spielen halt immer mehrere Faktoren mit rein. Sich allein darauf zu berufen ist eher sinnlos.

Wer schreibt euch denn vor, dass einer von euch sich mit nebenwohnsitz dort anmelden soll. ist nicht sogar so, dass man wenn man arbeitsbedingt ne nebenwohnung hat, von der zweitwohnungsteuer befreit ist?

Melderecht: Verpflichtung zu einer Anmeldung einer Zweitwohnung?

Guten Abend,

Folgende Situation: Ich wohne momentan noch bei meinen Eltern zu Hause (also habe ein Zimmer im Haus der Eltern), werde aber im August nach München umziehen, sodass München dann meine Hauptwohnung ist.

Meinen ursprünglichen Wohnsitz bei meinen Eltern werde ich aber nicht völlig aufgeben, da ich gelegentlich am Wochenende mal heimfahren möchte. Jetzt frag ich mich ob mein "Zimmer" dann als Zweitwohnung gilt und im Einwohnermeldeamt München angegeben werden muss? Es heißt ja erst ab einem 6-monatigen Aufenthalt ist dies verpflichtend, aber ich bin ja wenn nur maximal 3 Tage zu Hause. Konnte dazu noch keine klare Antwort finden...

Vielen Dank!

flashmat

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Rauswurf aus Wohnung Ehestreit

Warum können eigentlich nur Männer aus der gemeinsamen Wohnung rausgeworfen werden und nicht die Frau wenn es zum Beispiel zu einem Ehestreit kommt, ist das gesetzlich so verankert oder machen das die Bullen frei nach Schnauze?

Es geht hier auch um Gewalt die von der FRAU gegen den Mann ausgeübt wurde und der Mann rausgeworfen wurde.

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Hausverbot seitens eines Ehepartner gegenüber eines Außenstehenden bei gemeinsamen Mietvertrag?

Wir haben einen gemeinsamen Wohnungsmietvertrag als Eheleute gezeichnet. Bisherige Freunde mischen sich permanent in unsere Privatangelegenheiten und Ehe ein, so daß ich dann nach einem extremen Vorfall, der unsere Ehe arg gefährden könnte, beiden Hausverbot erteilt habe. Darf meine Frau entgegen meinem ausgesprochenen Hausverbot diese "Freunde" dennoch in unsere gemeinsame Wohnung reinlassen?

Bitte nur fachkundige juristisch fundierte Antworten und keine Charakterbewertungen!

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Unterhaltsrecht - minderjähriges und volljähriges Kind - Erst- und Zweitwohnsitz?

Hallo liebe Community,

Folgende Situation: Eine Frau hat zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Vätern - eines minderjährig ist gerade zum Vater gezogen. Das andere volljährig gerade für das Studium in eine andere Stadt gezogen. Die Mutter wird nun dem jüngeren Kind gegenüber unterhaltpflichtig und müsste gegenenfalls umziehen, da die Wohnung für sie alleine als zu groß angesehen wird - bringt es ihr diesbezüglich einen Vorteil, wenn das volljährige Kind seinen Erst- oder Zweitwohnsitz im Haushalt der Mutter meldet? Es finden regelmäßige Besuche statt - von beiden Kindern - so dass das eine zusätzliche Zimmer durchaus gebraucht wird. ( Und ja ich weiß, dass man am Hauptwohnsitz mehr als die Hälfte der Zeit wohnen "muss" und dass manche Städte Zweitwohnsitzsteuer erheben).

Schonmal danke im Voraus für eure Ratschläge!

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Können Eheleute zwei verschiedene Hauptwohnsitze haben?

Themen

-verschiedene Hauptwohnsitze für Anmeldung zum Kita Platz an Studiumsort nötig

- Zuständiges Finanzamt bei gemeinsam veranlagten Ehegatten mit verschiedenen Hauptwohnsitzen

Bisherige Situation

Ehegatten, gemeinsam veranlagt, Hauptwohnsitz in A, Kind geht in Kita in A

Zuständiges Finanzamt: FA in A

Neue Situation durch geplanten Umzug:

Das Ehepaar wird nach B innerhalb eines Jahres umziehen. Es gibt einen Kitaplatz in B, der bereits vor Umzug nach B in Anspruch genommen werden soll. Da die Mutter in B studiert, kann sie ihren Hauptwohnsitz in B anmelden und so unter der Woche in B leben. Mit dem Hauptwohnsitz kann die Mutter das Kind auch erst in B in die Kita anmelden.

Das Wochenende verbringen die Eheleute in A, wo der Vater aus privaten Gründenen seinen Hauptwohnsitz behält.

In der Stadt B haben Zweitwohnsitzinhaber jedoch nur eingeschränkte Möglichkeiten bei städtischen Angelegenheiten, wie die Anmeldung zum Kitaplatz zeigt. Obwohl das Kind gegenwärtig noch in A in die Kita geht, wäre durch das Studium in B der Mutter eine Anmeldung in B sinnvoll.

Der Vater wird aus privaten und beruflichen Gründen in A wohnen bleiben. Die Wochenenden werden gemeinsam verbracht, hauptsächlich in A. Die Mutter würde ihren Hauptwohnsitz in einem Zimmer (WG) in B beziehen, das Kind geht in B zur Kita.

Fragen

1. Kann die Ehefrau mit Kind den Hauptwohnsitz in B anmelden, wenn der Ehemann den Hauptwohnsitz in A beibehält?

2. Welche Konsequenzen hat das steuerrechtlich? (Die Mutter ist Studentin und verdient noch kein Geld):

a) Welches Finanzamt ist für die gemeinsam veranlagten Ehegatten zuständig?

b) Wo wird die Lohnsteuerkarte der Ehefrau geführt?

c) Muss sich die Ehefrau beim Finanzamt in B anmelden oder kann alles beim Finanzamt in A bleiben?

3. Kann dann der Hauptwohnsitz in B steuerlich als doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden? (Begründung Familienwohnsitz in A: Lebensmittelpunkt, größere Wohnung, Eltern der Mutter wohnen ebenfalls in A)

4. Ist es möglich, ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft mit Kind in B als Hauptwohnsitz zu beziehen (reicht die Begründung des Studiums aus?), wenn die Mutter sich von Montag bis Freitag in B aufhält?

Danke!

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Können Eheleute für vom Partner vor der Ehe gemachte Schulden haftbar gemacht werden?

Hi!

War heut' morgen beim Durchsehen der Post nicht wenig geschockt! In einem Rechtsanwaltbrief wurde mir in "freundlich"-aggressivem Ton angeraten, doch vor weiteren, in Kürze einzuleitenden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen die von meiner Frau vor vielen Jahren unter ihrem Geburtsnamen gemachten Schulden für eine Warenlieferung (als damalige "Tupper-Beraterin") zu begleichen. Bei Eheschließung wusste ich natürlich von diversen -mehr o. weniger erfolgreichen- geschäflichen Versuchen (auch als Tupperberaterin) meiner Liebsten. Eine aus Vorsicht in einer gemeinsamen Anwaltsberatung eingeholte Auskunft zerstreute jedoch all unsere Bedenken.

Wer weiß, wie die tatsächliche, aktuelle Rechtslage in unserem Problemfall ist? Wie immer Dank schon im Voraus! ( "Daumen" etc. können hoffentlich bald folgen!)

Gruß, thE

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